Vision

Eine Woche des Schweigens. Kein Internet. Gutes Essen. Frische Luft. Spaziergänge. Chillen am Pool. Durchatmen. Dir selbst, deinem inneren Radio zuhören, diese ständige Geplapper von James, der Denkmaschine, wahr nehmen … Ein schönes Tagebuch und eine Füllfeder, die wie von selbst über das Papier hinweg fließt und Buchstaben, Worte auf dem Papier oder eine Zeichnung, ein Seelenbild, hinterlässt …

Spürst du, was in diesem Schweigen, bei dir sein, kein Außen. Dich selbst hören. Und nach und nach wird es stiller in dir. Das Bedürfnis alles zu benennen, zu bewerten, schön, gefällt, schlecht … blablablabla …

Und dann fällt vielleicht eine „Botschaft“ in dir hinein. Eine Antwort, einen Hinweis, welcher Schritt du nun in deinem Leben, tun willst. Nicht aus dem Automismus heraus, sondern … aus … vielleicht dem Universum? … Ich weiß es nicht. Es fühlt sich echter an als dieser ganze Mindfuck, den James so zusammen waselt …

Kontakt in Raum der Stille, nur über die Augen. Körpersprache, zum Beispiel tänzerisch …

Es fallen gerade viele Botschaften in mich hinein. Das Haus der Begegnung. Die Begegnung mit dir, deinem ungetrennt SEIN. Die meisten Menschen sind nicht, was sie denken das sie sind. Dies sind Identitäten – und die sind völlig okay. Das ist unser Spiel um Menschsein zu erfahren. Das reine Sein, will NICHTS. Es „tut“ NICHTS. Es ist. Und in diesem scheinbar leeren Raum entscheidet „ES“ (du) welche Rolle du spielen willst. Was würde dir Spaß machen, mit was möchtest du anderen Menschen eine Freude machen? Was willst du anderen geben?

Geben ist Seeliger den nehmen.

Und damit ist nicht Aufopferung gemeint. Wenn dein Geben dich nicht mit Glück und Freude erfüllt, dann ist dein Geschenk nicht echt. Du tust es … um irgend einen Vorteil daraus für dich zu haben. Unbewusst stellst du Bedingungen. (Ich natürlich auch). Es schreibt gerade an mich. Also, dass Du nicht persönlich nehmen. Nimm dir aus dem Wortbild, was dich erfüllt, was dich berührt, was sich für dich gut anfühlt und den Rest lass für andere übrig 😉 Lach … Nein, den Rest lässt du einfach bei mir. Lass den Rest stehen. Was bringt es dir, wenn du dich aufregst, wenn du mir sagen musst, dass ist aber nicht so … Was interessieren mich deine Bewertungen? Gar nicht. Wenn du mir hingegen sagt, bei mir löst es dies und dies aus … in meinem Körper fühle ich es da oder dort … Wenn du mir zeigst, was es mit dir macht … dann höre ich dir gerne zu … da ich dann mit „Dir“, mit deinem Sein kommuniziere …

Eine Woche mit dir. Niemand dem du deine Geschichten, deine Wertungen, Bewertungen, deine Befindlichkeiten etc. mitteilen kannst. 🙂

So ab dem 4. Tag dann, Abends eine Runde mit einer Frage, zu dem jede/r Anwesende/r einen Satz sagen kann … Zum Beispiel. Da muss ich noch etwas länger hinhören, in mich hören, mich hören um es zu verfeinern … zu justieren …

Tja, dafür braucht es ein etwas größeres Haus 🙂

Also Universum, ich bin bereit.

Natürlich geht so etwas nicht allein. Ich kann nicht den ganzen Tag, Anleiten und noch kochen … Ich kann vermutlich auch nicht 7 Tage allein gestalten …

Es gibt so viele Möglichkeiten sich selbst zu begegnen.

Ich habe vor vielen Jahren ein Seminar zum Thema Sterben mitgemacht. Drei Tage und zwei Nächte ohne Schlaf. Wenig Nahrung. Viel Schweigen. Viele Kreise in denen wir … er war Grieche und hat ein Buch geschrieben. Irgendetwas mit „Tränchen“, so hies auch das Kuscheltier, dass man zum Buch dazu kaufen konnte … Die Angst vor dem Tod verlieren. Sich seiner menschlichen Sterblichkeit bewusst sein … um das Leben genießen/schätzen, lieben zu können …

Eine Woche sanft in Kontakt mit deinem Körper kommen. Ihn mit einem schwebenden Auge von innen betrachten zu können, zu streicheln, zu fühlen. Verspannungen ohne anstrengede Verrenkungen, selbst, durch deine in dir produzierter Energie lösen … das fühlt sich ein bischen wie ein kleiner Stromschlag an …

Tja, dafür braucht es ein Haus und ein Team.

Michèle, Geschichtenerzählerin

 

2 Comments

  1. Heike

    Meine liebe Michéle
    Das hört sich für mich ganz stimmig an…. Vielleicht wäre ich ja ein Team Mitglied?…. Wie sagst du immer so schön?…. Vamos a ver
    Liebe Grüße Heike

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