Puppe und Puppenspieler/in

Ich bin nur eine Marionette aus Holz, dessen Mundwerk der Teil ist, der, wie bei den meisten Menschen, am meisten in Bewegung ist … kicher …

Siehst du das Bild?

Eine Marionette, eine Holzpuppe, dessen starrer Mund ständig klappert … 😉

Doch, wer, was ist die/der Puppenspieler*in. Das Puppenspielende?

NÄCHTLICHES SELBSTGESPRÄCH – Teil 1

Ich bin Puppe und Puppenspielerin. Und dies für einen Monent zu spüren, zu SEIN … keine Trennung mehr da … Der Vorhang fällt für einen Moment … WOW.

Aber irgendwie verwirrt es mich.
Wenn ich ALLES, es bin, „beides“ bin, hat die Puppe dann einen freien Willen? Also in unserer realen Welt nicht. Da zieht die Puppenspielerin die Fäden. Die Fäden mit der Alles miteinander verbunden ist. Ungetrennt. Einssein. Unendlichkeit. Sich bewegende Energie die die Illusion von Trennung, von Materie erschafft. Doch wie erschafft „es“ diese Illuison?

Ich will es (be)greifen. Schon seit ich mich zurück erinnern kann? James mein Verstand glaubt, dass wenn er eine Erklärung für das SEIN, die Schöpfung die ich bin, findet, dann, ja dann kann ich alles erschaffen, was auch immer ich, Puppe, sein will …

Geht es darum, auf der Menschenebene fest an das was ich sein, leben, erfahren will, zu glauben?

Das funktioniert manchmal, bei Parkplätzen zum Beispiel, um die Illusion von Schöpferbewusstsein vorzugaukeln.

Alles Fluß. Alles nur bewegende Energie. Matiere ist und ist gleichzeitig nicht.

Ich bin Bewusstsein der Puppe und jede Puppe erschafft sich im Laufe ihres Spiel einen Vorhang. Ein schwerer Brokatvorhang oder eine leichte im Wind wiegende Gardine. Manche Vorhänge sind so dünn, dass sie nur einem Hauch gleichen … Doch jedes menschliche Wesen ist mit diesem Vorhang umhüllt, mit der Illusion der Trennung. Erst wenn wir diese Illusion verlassen, unseren Körper hinter uns lassen, fällt der Vorhang vollständig. Willst du diese menschliche Illusion also machen, brauchst du eine Trennung … Doch wie dick der Vorhang ist, das erschaffe ich selbst. Traumatische Erlebnisse, vor allem in der Kindheit, weben den Vorhang, der aus der Traumaenergie meist unermüdlich weiter gewebt wird … manchmal bis zum letzten Atemzug …

Kann die Puppe aus sich heraus je Puppenspielerin sein? Das Schöpfungsprinzip. Ja und Nein. 🙂

Die Puppe hat keinen freien Willen. Doch ist sie durch die Fäden mit dem Puppenspieler, („Gott“) verbunden.

Wie kann ich den Vorhang des Vergessens dünner werden lassen?

Kann ich daran etwas ändern? Ja, wenn mir bewusst ist, wenn ich akzeptiere, dass ich mehr als die Puppe bin. Dass ich nicht, zu einem willenlosen, machtlosen Puppendasein verdammt bin.

Ich bin ALLES: Puppe, Puppenspielerin und die Fäden, der Vorhang der sich gewoben hat.

James (be)greift es noch nicht so ganz … lach …

Aber auch das ist okay, ist Teil des Ganzen 🙂

Michèle, Geschichtenerzählerin, Mittlerin zwischen den Welten 😉

Bild: Innen/Außen EINS

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