Verschenke wonach du dich sehnst

13.27 Uhr, bewölkt und … nur … 13 Grad. Es kann davon ausgegangen werden, dass es heute auch nicht wärmer wird. Nur gut, dass ich gestern, statt das Haus zu putzen, im Liegestuhl herum geflezt bin … B-)

Sie/er ist nicht ehrlich, nicht lebendig, nicht fröhlich, tief genug, liebt (mich) nicht genug, nimmt keine Rücksicht auf mich, versteht mich nicht … und so weiter.

Kennst du diese Gedanken?

Es beliebtes und unbewusstes Spiel, welches mich lange von mir trennte. Ich verharrte in der Hoffnung und den Erwartungen, zu bekommen, wonach ich mich sehnte. Dann vor Jahren flog dieser Satz in mein Leben: Verschenke wonach du dich sehnst. Also gut, tat ich es. Jedoch, so richtig funktioniert hat das auch nicht – heute weiß ich auch warum. Ich habe erwartet, wenn ich alles gebe, dann endlich das zu bekommen, wonach ich mich sehne. Ich gab nicht aus der Freude und Leichtigkeit, aus dem Herzen, sondern aus einer inneren Erwartung heraus, endlich all das zu bekommen, wonach ich mich sehnte … Das kann nicht funktionieren.

Geben ist seliger den Nehmen

Ja und nein. Wenn ich gebe, weil ich damit erreichen will zu bekommen, wird das Geben bald zu einer Quelle der Enttäuschung, des Frustes, des sich ausgenutzt, müde/erschöpft Fühlens.

Was gibst du und was wünscht du dir, dafür zu bekommen?

Schaue genau hin.

Beginne damit dir und deinem Umfeld immer wieder all das zu geben, wonach du dich sehnst. Aus dem tiefsten Herzen ohne die Erwartung, was auch immer, irgendwann von Außen, von deinen Eltern, deinen Kindern, deinem/deiner PartnerIn und/oder FreundInnen, von einer bestimmten Person, zu bekommen …

Wenn du dich nach Ehrlichkeit sehnst, dann sei ehrlich zu dir und anderen, weil es dich erfüllt, weil du dich damit gut fühlst – ohne die Erwartung, dass dein Gegenüber dies dann auch tut. Tu es für DICH. Nur für DICH. Wenn andere keine Rücksicht auf dich nehmen, dann beginne du Rücksicht auf dich und andere zu nehmen, weil es dein Herz erfüllt, Rücksichtsvoll zu sein, egal ob es andere sind oder nicht. Sei nicht Rücksichtsvoll, weil du glaubst, es gehört sich so, weil du dich danach sehnst, dass die anderen Menschen auf dich Rücksicht nehmen …

So trennt sich von selbst nach und nach, die Spreu vom Weizen und es kommen die Menschen in dein Leben, die dir gut tun. Wo das Geben und Nehmen fließt und dann hörst du endgültig damit auf, etwas zu Geben mit der Hoffnung / Erwartung, zu bekommen. Brauchst du dann auch nicht mehr, den du erfüllst dich selbst und niemand mehr ist „verpflichtet“ dich zu erfüllen …

Finde für dich heraus wie und was du geben willst, nicht um zu bekommen, sondern als Selbsterfüllung, aus Selbstliebe und als der ehrliche und echte Ausdruck deines SEINS.

Und ganz nebenbei, lernst du auch NEIN zu sagen 🙂

Foto: Lara Pulsar, Seelenphotographin

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