Klarheit

13.10 Uhr, 27 Grad am Schatten und HEISS an der Sonne B-)

Ich genieße es Abends mit meinem vierbeinigen Quartett noch einen Rundgang durch den Park zu gehen. Jedoch, hin und wieder ließ ich mich von den Drei Musketiere ausbremsen. Ständig, so war meine Wahrnehmung, muss ich auf sie warten, nach ihnen rufen oder pfeifen … dies unterbrach mein Lauffluss und so wünschte ich mir von Zeit zu Zeit, sie würden einmal nicht mitkommen …

Gestern Abend dann ging ich mit Sidi, in Begleitung ihres Freundes Pepino, los. Von den Katern keine Spur. Gut, dachte ich bei mir, heute darf der „Marsch“ fließen und da hörte ich sie schon hinter mir Miauen. Was nun? Ignorieren? Jein. In mir war plötzlich klar: Wenn ihr mitkommen wollt dann so wie es mir gut tut … und so lief ich weiter. Drehte mich zwar hin und wieder aus Neugierde um, um zu schauen ob sie noch da sind. Aber aber das unterließ ich bald und sagte mir weiter: Sie kommen mit und sonst finden sie auch alleine wieder nach Hause … Ja, das war bisher die Angst, dass sie sich im Park verirren könnten und so aktivierte es die FürSORG(E) …

Was soll ich sagen, außer es hat wunderbar geklappt. Hin und wieder rasten sie dann an mir vorbei, waren wieder miauend hinter mir und wieder vor zu preschen … und ich konnte in meinem gemütlichen Schritt bleiben …

Es ist ja nicht immer gleich. Manchmal macht es mir auch total Spaß nach ihnen zu rufen oder zu pfeifen und dann dabei zuzuschauen wie sie herangaloppiert kommen und sich vor meine Füße werden und es genießen, eine Runde gestreichelt zu werden …

Jetzt weiß ich aber seit gestern Abend, dass ich mir auch erlauben darf, wenn dies mein Bedürfnis ist, in meinem Lauffluss zu bleiben, wenn mir nicht nach rufen, pfeifen und warten ist …

Weitere kleine Lektion in Vertrauen und bei mir bleiben … B-) Und, das Geschehen im Außen folgt der inneren Klarheit. <3

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