Frühere Leben

14.03 Uhr, herrlich schöne 20 Grad …

Irgendwann im Verlaufe meiner bisher 58jährigen Lebenspanne, trieb mich die Neugierde wieder einmal in ein neues Feld und so landete ich in einer Ausbildung zur Rückführungstherapeutin bei Jan Eric Sigdell (mehr über diesen faszinierenden Mann und seine Forschungen können im Internet gefunden werden) …

Ich hinterfrage ja ALLES. Jeder meiner Aus- und Weiterbildungen die ich schon besucht habe, haben sich in mir verändert. „Es“ (ich) wollte nicht einfach kopieren, übernehmen, folgen … wenn dies eine Weile auch nötig ist um technisch sattelfester zu werden. In mir transformiert sich das von und durch andere tolle Menschen erlernte. Eigene Sichtweisen und Gedanken und „Techniken“ entstehen … So auch im Thema Rückführungen.

Es spannendes Spiel/Tool. Es ist wirklich faszinierend, in welche „Vergangenheit“ in einer Rückführung es einem wehen kann. Nicht nur irdische und ja, sie fühlen sich, wenn der Verstand das Werten und Beurteilen lassen kann, sehr real und echt an. Was sich für mich mit dem deckt, was ich schon als Kind „dachte/wahrnahm“… Das Reale endet nicht beim Mensch. Die „Welt“, heute würde ich sagen, das Unendliche ist Grenzenlos, bunt und abgefahren …

Ich habe nun lange auch nicht mehr mit diesem Tool „gespielt“ – wenn ich von Spielen rede, dann meine ich dies sehr liebevoll und aus meiner Erkenntnis, dass alles ein Spiel ist. Auch hier stellte ich mir als Kind schon vor, dass die Erde lediglich einer von vielen Spielplätzen zum herum toben ist … Alles ist ein Spiel. Ich musste jedoch erst ALLES verlieren/vergessen, bis ich für mich begriff (greifen konnte), dass dieses Spiel hier am leichtesten zu „Gewinnen“ ist, wenn ich mich und das was in und um mich geschieht, nicht so ernst nehme … Es eben, als Spiel, als Entdeckungs- und Erfahrungsreise betrachte …

Aber zurück zu früheren Leben. Glaube ich an Reinkarnation? Nein. Und trotzdem liebe ich das Tool der Rückführung …

Ich Michèle, dass was mein Sein ausmacht, ist Ewig. Also mit allem verbunden. Von nichts was je war, sein wird, ist, getrennt. Das Sein/Ewige, die Seele, göttlicher Funke oder wie auch immer man dies nennen mag, ist jedoch nicht Michèle, ist nicht Etwas was für dich „steht“ … Es ist wie ein Wassertropfen im unendlichen Ozean … nur ist dieser Ozean halt unendlich . Auch glaube ich nicht an Zeit sondern vermute die Gleichzeitigkeit. Was bedeutet, es es restlos ALLES schon. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Alles Ewig und somit ohne Anfang und Ende. Durch diese Sicht auf das Ewige ergibt sich für mich, keine Wiedergeburt von Michèle-Seele/Anteil. Was aber, so meine Sicht, geschieht ist, da ich/wir in meinem Konzept, mit allem Verbunden sind, quasi die Ursuppe, der Ozean sind, bin ich natürlich auch alles Andere. Die Königin, die Verbrecherin, ein Mann, eine Frau, ein Kind, Bettlerin, Hure, Außerirdische, Opfer, Täterin, Hexe, Heilerin, Leben, Geburt und Tod … Einfach alles. Alle Aspekte des Lichts und der Dunkelheit.

Die Frage ist also nun, was eine Rückführung den nun (aus meiner Sicht) „bringen/helfen“ soll?

Für mich finden wir Hinweise auf unser Sein, ähnlich wie in Träumen. Ich als Michèle zum Beispiel, „sehe“ Situation anderer Menschen, Begebenheiten, Zeiten, die mir den Weg zu meinem JETZTSein weisen können. Zu meinen Gaben, Begabungen. Zu meiner Berufung. Der Tropfen der ich hier auf Erden bin, verbindet sich mit dem Ozean aller Möglichkeiten die in mir stecken, die ich Verkörpern kann. Diese Möglichkeiten ergeben/setzen sich zusammen aus dem was ich bisher erlebte. Es filtert hinter dem Erlebten/Erfahrenen das Geschenk heraus. Auch dann, wenn die Rückführung „schrecklich“ ist …

Bei meinen Begleitungen als Mittlerin zwischen den Welten ist mein Fokus auf das Geschenk gerichtet. Ich entziffere Botschaften die sich im Gespräch, in Rückführungen oder auf meinen Wanderungen im Parque Tejeda oder unter Dusche zeigen, mit dem Herzen, der Liebe zu den Geschenken die das Leben uns … auch in der dunkelsten Nacht der Seele, reicht …

Ja, es gibt Schicksale die sind kaum auszuhalten. Die übersteigen das was man noch Mitmenschlich nennen könnte. Brechen den Menschen. Nehmen ihn Gefangen in einem Gefängnis der Verzweiflung, des Schmerzes, Trauer, Hoffnungslosigkeit und der Abwendung vom Leben, der Lebendigkeit.

Ich durfte/musste auf meinem Weg als Mittlerin zwischen den Welten lernen, bereits an meiner Mutter lernen und akzeptieren, dass ich nicht jede/n retten, helfen und aus dem Gefängnis befreien kann. Auch eine lange Zeit akzeptieren, in der ich nicht einmal mich selbst aus dem Gefängnis befreien konnte obwohl mir immer klar war, dass dieses Gefängnis weder Mauern, Tür noch Schloss hatte … und trotzdem brauchte es einen Schlüssel … Nämlich mich selbst. Mein tiefster Herzenswunsch endlich die Dunkelheit hinter mir lassen zu können und, wie als Kind mir schon vorgenommen, auf der Sonnenseite der Straße weiter zu gehen …

Man denke jedoch nicht, dass es dort auf der Sonnenseite nicht auch mal stürmt, regnet, blitzt und donnert … nur, ich habe begriffen, dass ich immer 100% „richtig“ bin, so wie ich/es gerade bin/ist.

 

 

Ich arbeite auf Wertschätzungsbasis. Das heißt, du kannst mir für den Aufenthalt in meinem Haus oder die Begleitung via Skype, E-Mail oder Telefon, das geben was du möchtest. Was es dir, für DICH, Wert ist. Es geht dabei nicht nur um den Wert den ich dir entgegen bringe, sondern darum, was bist du dir Wert? Es ist wie wenn du dir irgend etwas leistest, eine Massage, ein Abendessen auswärts, ein Theaterbesuch oder was auch immer, was ist dir das Wert?

Ich weiß und erfahre immer wieder, dass es vielen Menschen schwer fällt, selbst zu entscheiden, was ihnen meine Arbeit/Begleitung beim Auspacken des Lebensrucksackes, Wert ist. Sie schauen auf mich. Sie fragen sich, was könnte denn „sowas“ Wert sein? Die Frage ist eben nicht nur, was könnte meine Arbeit Wert sein, sondern viel mehr, was ist es dir Wert, dein innerstes SEIN aus dem Rucksack auszupacken? Zu dir zu stehen? Diesen innersten Samen deines SEINS zu erkennen und gar nicht mehr anders zu können, als „dich“ zu lieben. Und dabei auch noch Urlaub zu machen, aufzutanken, bekocht/verwöhnt zu werden, gemeinsam durch die Natur zu wandern, die Seele baumeln zu lassen und vieles mehr.

Foto: Lara Pulsar, Seelenphotografin

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