WAS SICH NECKT DAS LIEBT SICH

WAS SICH NECKT DAS LIEBT SICH

Na ja, aber muss es so ein heftiges Necken sein? Müssen wir echt immer wieder durch dunkle Phasen in denen wir uns selbst und den anderen nicht mehr sehen, nicht wiedererkennen? …

Tja, offensichtlich „muss“ es sein, sonst würde es so nicht geschehen. Immer wieder das Auflösen der Anhaftung an einen Zustand, Matrixwohlfühlzustand mit allen Ideen die als Liebe/(Paar)verbindung erlernt, gelebt, ausprobiert, übernommen, einem beigebracht wurden …

NICHTS HAT BESTAND

Oder das einzig Beständige ist die Veränderung.

„Wer bin ich, wer bist du?“ Ich schaue in Konnes Augen. Keiner von uns hat darauf eine Antwort.

„Ich weiß für mich nur eines, ich bin wie alles, ständige Veränderung, woher also soll ich wissen, wer ich bin?“ (Konrad Funk)

Puh. Ja, ich bin beständige Veränderung, doch was ich bisher gerade versuchte ist, einen Status Quo zu installieren. Irgendetwas von dem aus man gemeinsam weiter gehen kann, ein Fundament auf der Suche nach Sicherheit, Beständigkeit …

Sicherheit und Beständigkeit, das irgendwann zum Gefängnis einer langweiligen Gleichförmigkeit wird, dass den Selbstverlust kreiert, wenn ich den Fluss des Lebens und seine Veränderungen versuche statisch werden zu lassen. Wenn ich versuche einen Punkt zu definieren, der mir im Außen einen illusorischen Halt gibt und damit mein Gegenüber einschränke, ihm seiner Freiheit ihm seinen ureigenen Weges versuche zu nehmen und dabei in diesem Geschehen, einen Anhaltspunkt zu definieren mir selbst die Flügel stütze, mich meiner eigenen Freiheit beraube …

BEDINGUNGSLOSE LIEBE

Nun, es mag sein, dass es anderen Menschen mit Leichtigkeit gelingt, bedinungslos zu lieben.

Ja, ich kenne diese Liebe auch. Im Bezug zu meiner Tochter ist meine Liebe bedingungslos, ich weiß, sie kann NICHTS aber auch gar NICHTS tun, was diese Liebe erschüttern kann, auch dann nicht wenn wir völlig gegensetzlicher Meinung sind, was auf der irdischen Ebene manchmal auch herausfordern sein kann. Für uns beide, da es eine Mauer hoch zieht aber beide spüren wir, dass unsere (Mutter/Tochter) Liebe/Verbundenheit über jeder Meinungsverschiedenheit steht …

Die LIEBE wichtiger nehmen als das Trennende.

DIE LIEBE … zu Konrad

Vielleicht phasenweise ähnlich bedingungslos wie jene zu mir selbst (inzwischen) und zu meiner Tochter und doch fallen wir abwechselnd in die Matrixliebe die viele Vorstellungen, unbewusste Erwartungen, Ängste etc. beinhaltet …

Dramen, damit mir/uns nicht langweilig wird? …

ES REICHT

Gestern wieder so ein Tag an dem für mich gefühlt, nochmals alles losgelassen werden „musste“. Jede Anhaftung, jedes ich will, jeglicher Wunsch nach Sicherheit, Beständigkeit und das alles als Lernprozess um die Freiheit die ich bin, zu SEIN.

ICH WEIß UM DAS GESCHENK

Doch ich habe dieses Gehen durch den Hades, das Durchgepresst werden durch ein Nadelöhr satt. Es tut weh. Sterben, loslassen tut weh.

Warum eigentlich?

Ich bin doch die Schöpferin meines Erlebens oder etwa doch nicht?

Was braucht es von mir, damit der Schmerz aufhört, damit ich in mir, über die gefühlte Kluft eine Brücke zu mir und damit wieder zueinander neu aufbauen kann?

Mein JA

Mein JA zu allem was du, ich, wir, auch immer kreieren.

Egal ob ich dabei nochmals das Tal des Loslassen und damit des Abschiedsschmerzes durchwandere und dadurch geschenkt bekomme, wieder und wieder neu geboren zu werden.

EIN NEUER MITBEWOHNER

Gestern, vor dem Kaminfeuer, ich schaute Konrad an und es fühlte sich für mich an, als ob ein neuer Mitbewohnder im Laufe der letzten zwei Tag hier eingezogen ist: Konrad. Es war das erste Mal, dass „Konne“ sich selbst Konrad nannte und ja, da saß ein mir noch fremder Mensch vor mir, ein Mensch der nach kurzer Zeit, „ICH BIN EIN TOLLER MANN“ mehr und mehr ausdrückt/lebt …

Wieder eine neue Facette und ja, ich … wie soll ich das jetzt bloß in Worte ausdrücken?

Gestern wusste ich nicht so Recht, ob ich mit dem Mann der da vor mir sitzt, eine Verbindung habe, erschaffen kann. Ich war mir unsicher ob ich das will. Ich war absolut leer. Es gab in mir auf die Frage, was ich für Konrad empfinde, was ich mit ihm (er)leben will, keine Antworten mehr …

… und heute es ist anders und doch fließt der Prozess des Loslassens weiter.

LIEBE MACHT DEN UNTERSCHIED

Weil wir uns lieben …

Ist es egal wie oft ich (dich) loslassen muss. Wie oft ich meine Ideen und Programmierungen los lassen und alles Vergangene zwischen uns, dass mit dir bisher erlebte, erfahrene, immer wieder los lassen „muss“, um dich und mich neu zu erfahren.

Um für dich, mich, uns den Zustand der Freiheit zu kreieren.


KANN ICH DICH DEINEN WEG GEHEN LASSEN?

Heute morgen zog ich aus dem Kartendeck welches Andrea Wirk, Seelenbunt / Kartenlegerin (http://andreawirk.com/category/seelenbunt-sein/), mir vorgestern schenkte, eine Karte:

„… kann ich dich voll und ganz deinen Weg gehen lassen, egal ob er mir gefällt oder nicht – ES IST DEIN WEG.“ (Kartendeck: Weil ich dich liebe … Susanne Hühn, Schirner Verlag)

Und erneut staune ich über das Geschehen. Die Karte umfasst genau das Thema, durch welches ich/wir gerade segeln, mal ruhig, mal bei aufgewühlter, emotional stürmischer See, jeder sich wieder und wieder bewusst, dass jeder die/der Kapitän*in seines Lebensschiffes ist, jeder seinen Kurs selbst wählen darf/soll …

ICH ACHTE DEINEN WEG

Welchen Weg ein Anderer, in meinem Fall gerade Konrad, auch immer geht, selbst wenn ich ihn als destruktiv wahrnehmen würde, es ist kontraproduktiv mich in seinen Weg einmischen zu wollen. Ich sehe ihn an und weiß, er darf ohne meine Unterstützung, ohne meine Einmischung, seinen ureigenen Weg finden, seine ureigenen innere Wahrhaftigkeit in jedem Augenblick Leben. Das Leben was sich nur für ihn richtig/stimmig anfühlt …

Und ja, ich gebe zu es ist für mich immer wieder ein Gehen durch den Hades meiner Konditionierungen, meiner erlernten Ideen, Vorstellungen und Programme, ein Heraussterben aus meinen erlernten Konditionierungen und das ist GUT SO.

Seom, Sei du selbst

IN DAS WAS IST HINEIN ENTSPANNEN

Klingt doch schön, oder? Ich gestehe aber auch, dass mir das manchmal misslingt und ich mich fühle, als würde mir der Boden unter den Füßen weggerissen und das alles weil ich seit meiner Kindheit FREI von meinen Programmen/Konditionierungen werden will … Weil ich erfahren bin, wer ich ohne den ganzen erlernten Mindfuck bin … 🙂

Und, ich werde in meinem Thema Vertrauen nochmals intensiv geschult.

Ich darf mich in das Geschehen voller Vertrauen hinein fallen lassen, dass das geschieht, was zu seinem, meinem, unserem höchten Wohle geschehen soll.

ICH DARF MEINEN WEG GEHEN

Ich darf in mir immer wieder überprüfen, ob für mich „sein“ Weg den er geht stimmig ist. Ob ich damit in Resonanz bin. Ob ich wirklich bei mir bleibe oder mich anpasse um ihn zu halten … Ich darf in mir immer wieder spüren, ob es noch ein gemeinsamer Weg ist oder es dran ist, unterschiedliche Wege zu gehen …

… was gestern Abend von Konrad aus im Raum stand …

… was gestern Abend ähnlich für mich im Raum stand, zumindest ein paar Tage weg zu gehen und mit mir allein zu sein …

Und nein, aufgeben des gemeinsamen Weges ist JETZT nicht dran.

Doch wir dürfen beide noch Wahrhaftiger zu uns selbst werden. Noch mehr zu uns selbst stehen und noch mehr, den eigenen Weg gehen und das Gemeinsame und Verbinde als Geschenk des Augenblicks erkennen …

WO HABE ICH MEINEN FOKUS?

In der Zukunft?
In der Idee, dass ich dies festhalten will?

Nur für heute:

Nur für heute lege ich meinen Fokus, mit tiefer Dankbarkeit des Geschenkes das wir sind, wende meinen Herzblick auf die Bereicherung, die heilende Prozesse die ich allein oder mit dir, durchlaufe. Danke

DANKE für den Reichtum
DANKE für die Fülle
DANKE für die Heilung
DANKE für die Erlösung aus der Matrix
DANKE für das Leben
DANKE für dein SEIN
DANKE für mein SEIN
DANKE für die Verbundenheit
DANKE, dass du bleibst
DANKE für all diese neuen Erfahrungen
DANKE für unsere Begegnung
DANKE für die Bereicherung
DANKE für deinen Weg
DANKE für meinem Weg
DANKE für die gemeinsamen Schritte die wir gehen

DANKE für die neue Erfahrung zu LIEBEN

ICH WILL LIEBEN LERNEN

Als zirka 5jährige, wir lebten damals im Schweizer Jura, kam jeden Sonntag eine Gruppe Motorradfahrer zu uns ins Restaurant zum Frühstück. Und jedes mal rannte ich raus um ihnen dabei zuschauen wie sie um die Kurve kommen und bei uns auf den Parkplatz fahren. Wie sie abstiegen. DAS wollte ich, wenn ich groß bin auch aber, nicht als Sozia, wie es damals üblich für Frauen war, sondern ich wollte selbst fahren … das war eine Absicht die ich damals auf eine imaginäre Liste schrieb, der Dinge die ich beabsichtigte zu leben, zu erfühlen …

Ich wollte ein Kind um diesem all die Liebe, Sicherheit, Aufmerksamkeit, Wertschätzung, Freude, Erfüllung zu geben, die meine Eltern mir, uns vier Kindern nicht geben konnten …

Ich wollte, wenn ich groß bin ein Buch schreiben.

Aber die WICHTIGSTE Absicht in mir war: ICH WILL LIEBEN LERNEN

„Und, an welchem Punkt deiner Liste bist du gerade?“, fragt Konrad nach.

Tja, jeder darf 3x raten 😉

Namaste,
Michèle Heilbotschafterin zwischen den Welten
… zwischen Liebe und vermeintliche Trennung … die wir immer selbst erschaffen.

Konrad Funk, Geistplan.de, Die Faszination der heiligen Geometrie


Bild: Konrad Funk

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