TOXISCHE MÜTTER – TOXISCHE FAMILIE – 1. Teil

TOXISCHE MÜTTER – TOXISCHE FAMILIE – 1. Teil

!!! 8-tung TRIGGERGEFAHR !!!!

TOXISCHE MÜTTER – TOXISCHE FAMILIE

Gerade erforsche ich die Folgen meiner toxischen Bindung zu meiner Mutter. Ich kann erkennen, welche Programme dabei in mir angelegt wurden. Diese Teile ich mit Dir mit meinem Herzenwunsch, dass es Dich dabei unterstützt, Deine Programme die Dich von Dir selbst spalten, zu erkennen und zu erlösen. Gerne begleite ich Dich, auf Spendenbasis dabei. Wünscht Du Dir meine intuitive Begleitung dann schreibe mir eine E-Mail.

Taissa Blissa:

Tagesbotschaft für den 1.6.22

Mit gleich 3 großen Arkanakarten wird hier ein bedeutsamer Prozess beschrieben. Etwas, das Dich in irgendeiner Weise eingeschränkt hat, geht nun seinem Ende entgegen (der Tod). Nimm Dir genügend Zeit, die Vergangenheit zu würdigen und innerlich in Ruhe abzuschließen (der Eremit). Der Stern im Ausgang zusammen mit der Orakelkarte steht für einen neuen, sehr positiven Lebensabschnitt, der mit einer größeren Freiheit einhergeht. Du übernimmst die volle Verantwortung für Deine Lebensumstände und befreist Dich aus nicht mehr stimmigen Situationen. Ein Meilenstein! ?

Wow, wieder einmal staune ich über die Perfektion des Lebens. Ich bin zur Zeit selten in Facebook und wenn, dann nur kurz. Aber heute wollte „es“ wieder einmal ein bisschen scrollen und landete gleich auf die Kartenlegung von Taissa: https://www.facebook.com/Taissa.Blissa.p

Wahrlich, wahrlich es geht bei mir eine lange, eine negativ auf mich einwirkende Mutter-Tochter Geschichte zu Ende. Endlich bin ich ALL-EIN! Danke. Danke. Danke.

Danke an meinen Seelengefährten der die letzten 14 Monate die wiederkehrenden Prozesse durch die Wunden der Kindheit stand hielt und mit mir durchging – obwohl es uns beide teilweise an den Rand der Verzweiflung bracht und wir oft überlegten, ob es für uns beide nicht „gesünder“ wäre, uns zu trennen.

DANKE an (m)ein sanftes Powerweib, welche seit Jahren eine Gefährtin in meinem Leben ist und wir uns immer wieder gegenseitig durch alte Themen begleiten dürfen. Danke Deva für dein Wirken.

 

MEINE MUTTER UND ICH

Vorweg, ich habe keinen Groll mehr auf meine Mutter. In mir sind keine Vorwürfe mehr. Ich kenne ihre und die Kindheitsgeschichte meine Eltern etwas und weiß, dass sie beide selbst hochgradig traumatisiert waren, was damals vor 60 Jahren einfach noch kein Thema war. Mein Vater ist 1920, meine Mutter 1932 geboren … Um die Vergangenheit zu verstehen, muss man aus meiner Sicht, dass ganze Bild und die gesellschaftlichen Normen jener Zeit mit berücksichtigten. Dies half mir sehr dabei, meinen Eltern ihre toxische Beziehung zueinander, unter der wir 4 Geschwister litten, zu verstehen.

Unsere Verbindung war für mich NIE einfach, da die Rollen ver-rückt waren. Ich wahr ihr halt. Ich habe es mir von früher Kindheit an zur Aufgabe gemacht oder die Rolle angenommen, sie vor ihrem patriarchalischen und zur Gewalt neigenden Mann und Vater von uns vier Geschwistern, zu schützen. Ich habe die Rolle angenommen, ihre Stütze zu, sie von ihrem Alkoholismus befreien zu wollen – was mir bis zu ihrem Tod nicht gelang. Ich war der Abfalleimer in das sie ihr ganzes Leiden, ihre Trauer, ihre Verachtung Männer gegenüber, hinein leerte. Ich war zirka 5 Jahre, als sie mir detailreich erzählte, wie ekelhaft es ist mit meinem Vater Sex zu haben … Aber auch ihre Art mich „gefügig“ zu machen …

Ich wurde mit 6 Tagen weggeben und wurde mit zirka dreieinhalb Jahren ins Elternhaus zurück gebracht. Warum ich weggeben wurde, dass wurde mir nie gesagt. Egal ob ich meinen um 7 Jahre älteren Bruder, meine beiden Pflegefamilien oder meine Eltern fragte, es war für alle ein Tabuthema mit dem Versprechen meiner Mutter, dass sie es mir irgendwann erzählen wird. Als sie dabei war über die Regenbogenbrücke zu gehen, vor bald 20 Jahren, fuhr ich von München nach Bern um sie nochmals zu sehen und ja, um endlich die Wahrheit zu erfahren, um sie daran zu erinnern, ihr Versprechen nun endlich einzulösen. Ihre Antwort war: „… ich bin jetzt am Sterben. Schau selbst wie Du damit fertig wirst …“

Das war so der letzte Schlag mitten in mein Herz. Wütend verließ ich das Krankenhaus mit dem Gedanken: Na ja, vermutlich stirbt sie gar nicht sondern lügt einmal mehr … Na gut, als ich abends wieder in München ankam, rief mein Bruder mich an um mir zu sagen, dass sie verstorben sei und ich war ERLEICHTERT. Fühlte mich von einer riesigen Last die ich 40 Jahr übernahm, befreit.

Aber zurück zu ihrer Art mich zu „dressieren“ und gefügig zu machen, wenn ich einmal nicht lieb zu ihr war: „Wie kannst Du nur? Ich habe die ersten fast 4 Jahre auf Dich verzichten müssen und habe so darunter gelitten. Jede Nacht geweint und jetzt bist Du auch noch so böse zu mir …“

Was das mit einem Kleinkind macht, brauche ich wohl nicht weiter zu erläutern. Ich wusste was ich zu tun hatte, den KEIN Kind will die Quelle des Schmerzes und Leidens seiner Eltern sein.

 

KINDHEIT MEINER ELTERN

Ich kann natürlich nur wiedergeben was mir meine Mutter erzählte. Mein Vater sprach NIE über seine Kindheit und Familie.

Charles Albert, mein Vater. Er wuchs in einer zur damaligen Zeit, angesehen Familie in Zürich auf. Seinen Eltern gehörte der Florahof, ein Hotel in welchem die Crème de la Crème, die Aristokraten ein und ausgingen. Als er 13 Jahre jung war, sah er, erwischte er seine Mutter mit einem anderen Mann. Er rannte zu seinem Vater und erzählte ihm dies. Am nächsten Tag war seine Mutter tot. Sie habe sich das Leben genommen … oder auch nicht? …


Eine Schwester, die mit 45 Jahren an Krebs starb.

Frieda, meine Mutter – jedoch zu 99 % nicht meine biologische Mutter. Dazu komme ich aber später.

Sie wuchs in sehr einfachen Verhältnissen auf. Ihr Vater war ein einfacher Arbeiter bei Von Roll im Schweizer Jura. Von Roll stellt(e) zum Beispiel Dolendeckel her. Ihre Mutter, so beschrieb Frieda sie, was böse und herrschsüchtig, hatte keine Liebe im Herzen. Frieda vergötterte ihren Vater, der jedoch sehr unter der auch körperlichen Gewalt ihrer Mutter litt. Sie war, wie auch ich dann, ein sehr kränkliches Kind. Der Arzt riet dazu, sie in einem anderen Klima aufwachsen zu lassen, da ich die Luft nicht gut täte. So wurde sie als Verdingkind zu einem weit entfernten Onkel „verfrachtet“ und erlitt dort weiterhin körperliche und seelische Gewalt, sowie sexueller Missbrauch vom Onkel und ihrem Cousin … Musste für ein Heubett unter dem Dach unter welchem es im Sommer brüllend heiß und im Winter Eiskalt war … Sie war eine unbezahlte Arbeitskraft ab ihrem zirka 7. Lebensjahr. Parierte sie nicht, drohten Onkel und Cousin ihr, sie in der Jauchegrube zu versenken …

Mit 16 Jahren wurde sie von der Polizei wegen unsittlichen Verhaltens, weil sie den Dorfjungs das Tanzen beibrachte, in ein Heim für ledige Mütter verfrachtet … da sie ja nicht mehr Jungfrau war. Man ließ sie auch nicht gehen, als klar war, dass sie nicht schwanger ist. Erst nach Monaten dann, durfte sie das Heim verlassen und kehrte in ihr Elternhaus zurück, wo die Gewalt ihrer Mutter auf sie wartete …
6 Geschwister

Verdingkinder der Schweiz:
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/verdingkinder-in-der-schweiz-wir-kindersklaven-a-1111341.html

 

CHARLES UND FRIEDA MÜSSEN HEIRATEN

1953, Charles war 33 Jahre, Frieda 21 begegneten die beiden sich. Wie und wo, keine Ahnung. Meine Mutter war damals verlobt, doch als mein Vater mit einem Mercedes und einer goldenen Uhr bei ihren Eltern auftauchte (eine gute Partie), entschied ihre Mutter, dass die Verlobung aufgelöst wird und sie, Frieda sich von nun an mit Charles trifft was zu einer Schwangerschaft und Ehe dieser beiden Menschen führte oder anders, von Friedas Eltern erzwungen wurde um sich die Schande eines unehelichen Kindes zu ersparen, klar zu jener Zeit und natürlich auch im festen Glauben, eine gute Partie für die Familie ist … Das dies nur Schein war und Charles weder arbeite und sein Geld tendenziell aus dubiosen Quellen kam, dass wussten die „Mitspielenden“ damals natürlich nicht.

Bald nach dem Verschwinden von Charles leiblichen Mutter, heirate der Vater wieder und besonders begeistert die Kinder seiner in Schande geraten ersten Frau liebevoll groß zu ziehen, war wohl nicht ihr ansinnen. Als sein Vater starb wurden die Kinder auf den Pflichtteil gesetzt und die zweite Frau erbte das ganze Vermögen, welches sie dann testamentarisch festgehalten, nach ihrem Tod der Kirche zukommen ließ. So stand Charles, der noch nie gearbeitet hatte und Sohn von Beruf war, ohne finanzielles Einkommen da. Das Studium zum Zahnarzt und das Angebot seines Onkels dessen Zahnarztpraxis weiter zu führen, schlug er in den Wind. Wie erwähnt, seine Geldquelle von der an ab dann lebte, war nicht gerade „die feine Art“. Näheres weiß ich nicht. Jedoch schien ihn die Vergangenheit, als wir vier Kinder bereits die Erde betreten hatten, ein und es drohte ihm ein Gefängnisaufenthalt. Um diesen zu vermeiden, damit die Kinder nicht ohne Vater/Ernährer aufwachsen und in der Schule unter der Schande eines Vaters im Gefängnis nicht zu leiden haben, bezahlte Ellen die Kaution und er blieb auf freiem Fuß …

 

WER IST ELLEN?

Eine seiner zahlreichen Geliebte die zwei Jahre vor der Begegnung von Charles und Frieda ein Kind von ihm gebar und somit es in meinem Feld meine mir bekannte Halbschwester Pia, 10 Jahre älter als ich, gibt. Dies wurde jedoch sehr lange geheim gehalten. Wirklich bewusst wurde mir dies erst 1981, nach dem Tod meines Vaters als sie als Miterben für den Pflichtheil erwähnt wurde und wir ihr rieten, das Erbe auszuschlagen, wie auch wir vier des taten, da außer Schulden nicht zu erwarten war – auf denen meine Mutter sitzen blieb … Jedenfalls war es diese Ellen, die ihn vor dem Gefängnis bewahrte.

 

FRIEDA UND CHARLES – HASS UND ABHÄNGIGKEIT

Es wurde geheiratet, meine Mutter war schwanger, mein Vater trotzdem noch mit „Mausi“, so nannte meine Mutter sie, liiert und sie Charles sei keinen Grund, diese Frau die ihm wohl wichtig war, zu verlassen. So verbrachte er die Hochzeitnacht bei Mausi. Für meine Mutter hatte er wohl von Anfang an, durch die erzwungene Heirat nichts als Hass und Verachtung übrig, was während der Schwangerschaft meines um 7 Jahre älteren Bruders, bereits zu Gewalt an Frieda führte und ihr eine Steißgeburt beschertet an der sie fast gestorben wäre …

Steißgeburt: https://www.santemedia.ch/steissgeburt-wenn-ein-baby-mit-dem-po-voran-zur-welt-kommt/

Für mich war schon sehr früh wahrnehmbar, dass die beiden, also Charles und Frieda nicht ohne einander aber auch nicht miteinander konnten. Zwei verlorene Kinder, denen beide die mütterliche Liebe gefehlt hatte und beide, ihre Mütter hassten für das erlitten Leid und die Ungerechtigkeit.

 

DIENSTMAGT FRIEDA

Da meine Mutter ihre Kindheit als Verdingkind harte Arbeit, Gewalt und Erniedrigung gewohnt war, war sie eine gute „Partie“ für Charles, der zu fein war für „niedrige“ Arbeit. Da selbst im Gastgewerbe aufgewachsen war es für ihn ein Glücksfall, Frieda an seiner Seite zu haben, die die Hotelfachprüfung machte – sein Leumundszeugnis ließ dies nicht zu und selbst Gastwirt zu werden. Wobei er dabei den Chef spielte und meine Mutter sich im wahrsten Sinne des Wortes, krumm buckelte. Ich kannte Frieda nur mit einer Art Korsett unter den Kleidern, damit sie die Rückschmerzen aushalten konnte …

Klar von Außen und das war auch für mich lange so, war ganz klar wer hier der Täter ist. Charles, mein Vater. Er war ja der Böse. Er war es, dessen Liebhaberinnen bei uns mit unter Dach lebten und meiner Mutter noch seelisches Leiden zufügte. Er war es der cholerisch war und seine Frau Frieda fast jede Nacht windelweich prügelte und bei den kleinste Anlässen auch seine Kinder vor seiner Wut nicht sicher waren und Frieda oft dazwischen ging, um ihre Kinder vor Schlägen zu schützen und diese selbst einzustecken …

Soviel zum Schicksal meiner Eltern in Kürze.

Was ihr Schicksal und ihr jeweiliger Hass auf das Weibliche und bei meiner Mutter auf das Männliche in mich einwebte, erkenne ich in seiner Ganzheit erst seit kurzem, ausgelöst durch die tiefen Prozesse mit meinem wundervollen um 24 Jahre jüngeren Gefährten …

Aber jetzt tauche ich aus der Dunkelmatrix der Toxizität der zwischenmenschlichen Hölle auf und genieße die Freiheit von Frieda, die nun endlich aus meinem System mehr und mehr verschwindet.

Namaste
Michèle

 

Anmerkung:

Ich erzähle Dir dies nicht um Dein Mitleid zu wecken. Es ist nicht nötig mit mir zu leiden. 1. weil es mir nichts bringt. 2. weil es nur Dir selbst schaden würde und 3. weil ich selbst nicht leide sondern forsche und aufzeigen will, wie Kindheitserlebnisse und verrücken. Sprich, von uns selbst trennen.

Wie es weiter geht, irgendwann die nächsten Tage, wenn die Forschermuse mich wieder küsst.

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