Recht-Haben oder Lieben

Meine Erfahrung ist es, dass wenn ich Recht haben will, die Liebe (Verbindung zueinander) blockiert wird.

„Ja soll ich denn einfach der/dem anderen Recht geben?“

Nein. Es geht um alle Beteiligten. Wenn einer der an einer schwierigen Situation Beteiligten darauf beharrt Recht zu haben, negiert er die Sichtweisen, das Erleben und meist auch die Bedürfnisse des/der Anderen und das baut eine Staumauer in den Fluss der Liebe, des Miteinander.

Es geht immer wieder, meine Erfahrung, darum anzuerkennen, dass mein Gegenüber seine  Interpretation einer Situation hat die sich nicht mit meiner decken muss. Dies zu akzeptieren, die/den anderen nicht von meiner Meinung überzeugen zu wollen, ist oft schwierig. Denn jeder Mensch möchte in seinem Erleben, seiner Wahrnehmung wahr und angenommen werden.

Hier hilft mir, wenn ich es nicht vergesse B-) der Satz: „Erst verstehen, dann verstanden werden.“

Habe ich mein Gegenüber wirklich verstanden oder triggert mich eventuell ein Satz, ein Wort so sehr, dass ich gedanklich schon beim fabrizieren einer Verteidigung, Rechtfertigung oder Abwehr beschäftigt bin?

Geschieht dies, dann hören wir nicht mehr zu. Dann nehmen wir uns wichtiger als die Liebe. Gehen unbewusst ins „Recht haben wollen“, wollen gesehen und verstanden werden, ohne selbst den anderen wirklich zu sehen und zu verstehen.

Als ich kürzlich in einer Begleitung dies anführte kam ein durchaus für den Verstand berechtigter Einwand: „Aber für mich geht es doch um mich. Da kann ich doch auch eine Grenze setzen, wenn mir das was der andere sagt, zuviel wird …“

Ja, auch das ist legitim. Die Frage dabei ist, wie kommuniziere ich dies?

Ich kann/will gerade dem anderen nicht zuhören.

Getraue ich mich dann zu sagen, dass ich gerade nicht zuhören kann, mich getriggert fühle und erst mal nachspüren will, was da in mir los ist? Nehme ich mir diese Auszeit oder agiere ich aus der Verletzung heraus, aus dem Gefühl, ich habe recht und mein Gegenüber unrecht?

Wie, so fragte ich mich in meinem Leben seit Kindheit an schon so oft, soll Frieden auf der Welt entstehen, wenn wir ja mit uns selbst und mit unseren Mitmenschen nicht in Frieden sind?

Gar nicht. Frieden kann nicht aus der Energie des Unfriedens enstehen.

Bedeutet dies nun, alles hinzunehmen?

JA JA JA

Mich hingeben. Annehmen was in mir geschieht. Es fühlen. Durchlaufen lassen.

Die Fragen die ich mir, in jeder mir unangenehmen Situation, privat, beruflich, in Beziehungen, mit unseren Kindern, Gesellschaftlich, stellen kann:

Tut mir das wie ich mit einer äußeren Situation umgehe gut?
Was ich über die Situation denke?
Ändert es etwas?
Höre ich aufmerksam und mit offenem Herzen zu?
Bin ich daran interressiert zu verstehen, was im Du vorgeht?

Bin ich in der Liebe?

Will ich Recht-Haben oder bin ich LIEBE?

Viele Probleme zwischen Menschen entstehen durch ein unbewusstes Recht-Haben-Wollen. Warum dieser Teil aktiv wird/ist hat sehr individuelle Gründe, die, wenn sie gesehen und verstanden werden, aufgelöst werden können um in den eigenen Frieden zu leben und damit Teil des Friedens im Außen zu sein.

Gerne bin ich als Heilbotschafterin zwischen den Welten als Begleiterin in deine Tiefen, für dich da.

Für eine Terminvereinbarung schreibe einfach eine E-Mail an: cpellegrini@gmx.de

 

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