Kongruenz

Kaminfeuer Gespräch

Ich habe Tante Google durchforster und wollte schauen, welche Bedeutung des Wortes „Kongruenz“ es im Zwichenmenschlichen Bereich gibt.

Woher oder wer prägten den Begriff?

Der Begriff wurde von Carl Rogers im Rahmen seiner Klientenzentrierten Psychotherapie geprägt. Hier benennt Rogers die Kongruenz als eine der erforderlichen Grundhaltungen des Therapeuten in der Beziehung zu seinem Patienten, um eine psychotherapeutische Veränderung im Selbstkonzept des Patienten bewirken zu können.

Was bedeutet dieser Begriff?

Kongruenz ist in der Psychotherapie, neben Akzeptanz und Empathie, eines der tragenden Elemente einer therapeutischen Beziehung und bedeutet, dass sich der Psychotherapeut als echte und transparente Person in die Therapie einbringt und seine eigenen Gefühle bezüglich des therapeutischen Prozesses sichtbar macht. Dazu muss der Therapeut seine positiven und negativen Merkmale in sein Selbstbild integrieren und sich gleichzeitig vom Patienten abgrenzen können.

Dem Therapeuten ist sein eigenes Erleben bewusst und er kann es davon trennen, was er beim Gegenüber wahrnimmt. Er begegnet dem anderen Menschen als Person und versteckt sich nicht hinter einer professionellen Maske. Das erfordert, dass er seine Gefühle, Impulse und Eindrücke zulässt und akzeptiert, aber nicht, dass er sie dem anderen Menschen in jedem Fall ungefiltert mitteilt. Er muss einschätzen können, wann es im Rahmen seiner Aufgabe sinnvoll ist, seine Gefühle mitzuteilen, und wann nicht. Zur Kongruenz gehört auch, dass die Rahmenbedingungen der jeweiligen Situation klar und für alle Beteiligten durchschaubar sind.

Mehr dazu

Gemeinsames Anliegen herauschristallisieren

Unser 3er WG ist zur Zeit gerade dabei, sich darauf zu fokussieren, welches gemeinsame Anliegen (Vision), wir für unseren gemeinsamen Weg – wie lange der auch immer sein mag – fokussieren.

Dafür haben wir im Esszimmer einen größeren Papierbogen aufgehängt, wo die uns zufliegeenden Ideen aufgeschrieben werden.

Kongruenz ist für mich der Begriff, in den ich total in Resonanz gehe und in den Gesprächen mit Konne (Konrad Funk) und nun auch mit unserer neuen Mitbewohnerin, immer wieder erleben darf.

DANKE DANKE DANKE

Kongruenz im Zwischenmenschlichen

Befreit ich die Definition von Rogers aus dem therapeutiscshen Kontext, geschieht für mich das, was ich wahrhaftige Begegnung, nenne.

„Ich bin mir ist meines eigenes Erleben bewusst, spreche meine Trigger aus, teile meine Wahrnehmung von „dir“ ohne den Anspruch, dass meine Wahrnehmung über „dich“ richtig ist … Ich begegnet dem anderen Menschen ohne mich hinter einer Maske zu verstecken.“

Zu den Trigger

Gestern in unserem Kaminfeuer Gespräch, wurde mir nochmals klar, was für eine Bereicherung und Erweiterung es ist, etwas was mich „Triggert“ einfach aussprechen zu können und darin wahrgenommen, angenommen zu werden ohne, dass mein Gegenüber damit beginnt mir zu erklären, woher der Trigger kommt, wie ich ihn „los werden“ kann, wie ich es anders sehen könnte …

Mein Gegenüber bleibt bei sich und sollte mein „Trigger“ nun sie/ihn „Triggern“ wird dies auch mit(den Anderen)geteilt, wahrgenommen und angenommen …

Mir selbst begegnet

In dieser tiefen, ehrlichen und vertrauenvollem Miteinander begegne ich mir selbst und das coollste dabei ist für mich, die Erfahrung, dass, je mehr ich meine Triggerpoints erkenne, auspreche, mitteile und dadurch einfach wahrnehme …

… umso toller finde ich mich, umso mehr liebe ich mich für mein Sein.

… und, umso tiefer, bereichernder sind die Begegnung mit mir und damit auch mit dem „Du.“

Mich zeigen

Einfach ich sein, mit dem was gerade da ist.
Die gefüllte Erkenntnis des Erlebens, dass mich wirklich niemand verletzten kann.
Dass das Erleben meines Gegenüber sein/ihr Erleben ist und nichts über mich aussagt.

Und ich dabei noch viel tiefer, empathisch, wie Momo zuhöre, aufnehme, mitfühle und mich dabei eine tiefe Dankbarkeit erfüllt, dass der andere Mensch sich mit dem zeigt, mein Gegenüber einfach ist, mit dem was bei ihr/ihm gerade ist.

DANKE für dieses RIESIGE Geschenk der wahrhaftigen Begegnung.

DANKE DANKE DANKE

Namaste, Michèle

Bild: Konrad Funk, Die Faszination der heiligen Geometrie

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