JEDER TRIGGER EIN GESCHENK

JEDER TRIGGER EIN GESCHENK

Ich weiß nicht wie es dir gestern so ging, für mich war es ein knallbunter, abwechslungsreicher Emotions- und Erkenntnistag/-abend.

Der Tag fing damit an, dass ich mir ab 12. April eine Auszeit, erst mal von 14 Tagen, von meinem Job erlaube. Dass wir zur Post und zum Einkaufen fuhren und ich mich ausgelassen und lebendig wie ein Kind fühlte, die Treppen zum correo hinunter hüpfte, die Welt umarmen und Bäume hätte einpflanzen können und mündete subtil phasenweise in gegenseitiges sich „getriggert“ fühlen 🙂


JEDER TRIGGER EIN GESCHENK

… es zogen irgendwelche seltsame unsichtbare Wolken auf und ich spürte einfach, da ist was verrutscht, es fühlt sich komisch an, etwas will sich zeigen.
Die erste Reaktion auf einen Trigger ist bei den meiseten Menschen instinktiv: Flucht oder Angriff.

FLUCHT

Sich ins Schneckenhaus zurück ziehen, einsilbig werden, kaum oder nur noch negatives hören. Die Energie eines häufchen Elends aussenden. Das Haus verlassen. Vogel-Strauß Methode oder die der drei Affen, die nichts sehen, nichts hören und nichts sagen. Weitere Fluchtmuster sind Aufschieben und den Konflikten aus dem Weg zu gehen oder die Schuldzuweisung. Das unbewusste abgeben der Eigenverantwortung, was die Wahrnehmung der eigenen Anteile am Triggergeschehen negiert.

ANGRIFF

Verallgemeinerungen, u.a. die beiden Worte, „immer und nie“. Ein beliebtes Mittel sind auch doppelte Botschaften, die die/den Partner*in versunsichern und im Unklaren lassen sollen. Die Beziehung in Frage stellen. Vorenthaltung des eigenen inneren Geschehens. Negation der Gefühle und Wahrnehmung der/des Partner*in. Verletzende Witze als Scherz getarnt. Kontrolle der Kommunikation. Herabwürdigungen. Beschimpfungen. Lügen. Körperliche Gewalt.

 

Die Folgen dieser Strategien können in beiden Fällen durch die fehlenden Kompetenz an Kommunikationsfähigkeiten bei Auseinandersetzungen folgende Symptome auslösen: Innere Unruhe, Stress, soziale Abspaltung, Liebesunfähigkeit, Isolation bis hin zur Depression.


Diese beiden Strategien sind in uns Menschen angelebt und dienten und dienen auch heute noch unserem eigenen Schutz, sollte wir durch einen Säbelzahntiger in Gefahr sein. In diesem Moment muss unser Gehirn blitzschnell sich für Flucht oder Angriff entscheiden.


SÄBELZAHNTIGER BEZIEHUNG

Nun ja, manche Beziehungen muten so an, als wäre beide für den Anderen ein Säbelzahntiger. Also eine Gefahr für Leib und Seele. Und jeder entscheidet dann, ob er vor dem Tiger flüchten oder ihn Angreifen und erlegen soll …

Ich gehe hier nicht weiter darauf ein, welche Kindheits- und später Erwachsenenerfahrungen in Beziehungen diese Muster füttern.


AUS DEM HAMSTERRAD AUSSTEIGEN

Erkennst du bei dir einer der beiden Strategien?

Die ersten Schritte sind, sich der eigenen Strategie bewusst zu werden. Erkenne, dass dein Gegenüber dir jene Emotionen und Muster spiegelt, die geheilt werden möchten, und dass das Drama zwischen euch nichts anderes als ein Abbild deines eigenen inneren Dramas ist. Das Drama der Verlassenheit. Des Verlorenseins. Das Drama jener Glaubens- und Gefühlsmuster, die dich klein halten und dich davon abhalten, Ganzheit in dir selbst zu finden.

Das Aussteigen aus den Strategien, erfordert die Entscheidung zur Eigenverantwortung und zur radikalen Ehrlichkeit mit dir selbst und der/dem Partner*in. Dies wird dir nicht ganz leicht fallen, weil es dich den Gefühlen deiner vermeintlichen Wertlosigkeit noch näher bringt. Doch umso größer ist die Chance, auf direktem Wege direkt zu den Traumen, negativen Erfahrungen und Glaubenssätzen zu bringen, die deine bedingungslose Selbstliebe verdunkeln.

Angriff odere Flucht zeigt uns an, wo wir uns selbst verlassen.

WAHRHAFTIGKEIT HEILT

Die Heilung all jener Glaubens-und Gefühlsmuster, die eine der beiden Strategien auslöst beginnt mit Wahrhaftigkeit dir selbst und deinem Gegenüber. Dies fördert/heilt die Selbstablehnung und beendet den Kampf und die Angst vor der Liebe.

Um Lieben zu können, so meine Sichtweise, braucht es ein Fundament stabiler Selbstliebe die dazu führt eine Beziehungen auf Augenhöhe zu führen, ohne dich zu verlieren, deine Bedürfnisse aufzuopfern, ständig um Liebe zu kämpfen und deinem Partner abzuverlangen, dass er als Heilsbringer deine innere Leere stopft.
Selbstliebe ist der Schlüssel zu Beziehungen, in denen das Spiegeln der inneren Dramen und der inneren Leere einer Verbundenheit von Herz zu Herz weicht, die die Mauern der Angst sprengt. Einer Verbundenheit, die sich so viel friedlicher anfühlt als die emotionale Achterbahnfahrt, die uns aus dem Wechselspiel von Nähe und Distanz so sehr vertraut ist.

Willst du diesen Weg der Heilung, den Weg der Selbstliebe, Schritt für Schritt, so wie du ihn fühlst, gehen?

Gerne unterstütze ich dich dabei.


Michèle, Heilbotschafterin zwischen den Welten
… zwischen Liebe und innerer Trennung zu dir selbst …

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