Auflösung der inneren Trennung – 1. Teil

Es gab die kleine Corinne (Michèle) und ja, diese ist „traumatasiert“, wie so viele Menschen … Was ich jetzt im Außen sehe, zeigt was schon so lange, versteckt geschieht: Gewalt an Kindern … Und dann selbst „Erwachsen“, sind wir alle voller unbewusster Gewalt … Jede Verurteilung die für über einen anderen Menschen, alles negative das wir über andere Menschen denken, ist bereits ein Akt der Gewalt …

Ein Teil der Trennung die ich glaube zu Erfahren ist, dass vergessen der Liebe. Klar, lieben wir alle irgend andere Menschen, die Natur, unser Hobby, unser Geld, wenn wir bewundert werden, geliebt werden … Getrennt von mir selbst und das ist das Gefühl in dem ich die ersten über 50 Jahre verbracht habe. Spüren, dass ein Teil wie ein Schatten hinter mir her rennt. Vor einigen Jahren hatte ich in einer S-Bahnstation in München eine kurze Vision und nein, ich hatte weder gekifft, noch was alkolisches getrunken, ich war nüchtern.

Während ich auf die Bahn warte, laufe ich etwas unruhig, ein bischen wie getrieben, ein Gefühl das ich in jüngeren Jahren massiv erfahren habe/wollte, schlänge ich mich durch die anderen Menschen, obwohl da außer mir ja nicht wirklich etwas wahr … das war so ein Teil der Vision. Dann sah ich hinter wirklich jedem Menschen einen Schatten, der teilweise, bis zu einem Mitter hinter seinem Körper her ging oder nur halb hinten aus dem Körper ragte … Ich fragte: Was, wer seit ihr? Ein Schatten dessen Körper gerade still stand „antwortete“ mir: Wir sind der nicht integrierte, der vergessen Teil. Damals … schwer in Worte zu fassen. Ich „verstand“ die Botschaft nur gefühlsmäßig. „Ich bin nicht ganz.“ und die Mehrheit der Menschen sind „zwei“. Ach, zwei Seelen in meiner Brust. Ja, diese Momente gibt es. Die Ursprungsmomente, sich als EINS im Körper und mit etwas Geduld und immer wieder dieses Bewusstsein des Einssein „anschalten“, erweitert sich zur Erfahrung der absoluten EINHEIT. Der Zustand in dem es kein Außen mehr gibt.

Ich weiß, ich schweife wieder einmal etwas ab. Oft habe ich das Gefühl, dass ich unter den Niagara Fällen, die ich sehr Impossant erlebte und fühlte, stehe. Ein Niagara Fall von Information … Oder von einem „EINblick“ dessen was wir wirklich sind. Energie. Unendlichkeit. „Gott“, der sich erfährt. Schmunzel. Das ist irgendwie wirklich putzig und hat im Endeffekt keine Bedeutung.

Dies in Einklang zu bringen, empfinde ich als eine ziemlich spitzfindige Erfahrung. Es ist ein sehr spannendes Spiel. Es ist vielleicht wie ein Schnitzeljagt, die wir aber nicht genießen. Werdet wie die Kinder – tja, das ist u.a., was vergessen werden musste um eben auch den Schatten zu erfahren.

Und für was das alles?

Um die „Herrlichkeit“ zu erfahren. Ohne den Schatten kann kein Gefühl für das Licht erschaffen werden.

 

 

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