Yep, ich bin eine Schisserin …

 
Eigentlich hätte ich heute um 13 Uhr einen Autowerkstatttermin in Torre del mar unten. Ich habe auch ganz mutig zugesagt und mir gedacht: Ach, ich „scheiß“ mir doch vor diesen bescheuerten Lockdown-Maßnahmen nicht in die Hose …“ Gleichzeitig hatte ich natürlich auch die Hoffnung, dass der parzielle Lockdown am 23.11. aufgehoben wir … Statt dessen wurde er, für die Gemeinden die gerade im Lockdown „waren“, um 10 weitere Tage verlängert – mit Hausarrest von 22.00 Uhr bis 7 Uhr morgens.
 
Ich bin ja schon so froh und dankbar, dass C.arolina eine Nachteule ist und ich eine Elster und somit ihren Schabernack den sie da in der Nacht besonders aktiv zu treiben scheint, nicht mitkriege …

Was mich gerade an mir ärgert?

Die Erkenntnis, dass die Maßnahmen und Androhung von Bussgelder ihre Wirkung auch bei mir nicht verfehlen und ich mir meine Bewegungsfreiheit nehmen lasse. So funktioniert. So agiere vermutlich nicht nur ich, sondern viele Menschen und das erweckt den Eindruck, dass die Mehrheit die manipulierenden und unterdrückenden Maßnahmen, einhalten …

Puh, es rebelliert in mir und ich darf nun zu meinem Schisserinanteil stehen. Sie umarmen und sagen, okay, du bist da und darfst da sein.

Sicher ja, in der gegebenen Situation eine vernünftige Entscheidung, mir möglichen Ärger bei einer Polizeikontrolle zu ersparen – aber eben auch, aus Angst vor den Konsequenzen mitzumachen.

Es kommt also zu den Ängsten die Daniele Ganser in seinem Vortrag erläutert, zu einer weiteren Angst: Die Angst vor unangenehmen Konsequezen. Ich habe Angst davor, dass wenn ich dabei erwischt werde, unerlaubt die Grenze in der wir uns hier im Moment bewegen dürfen, übertrette, ich dann „registriert“ bin und … auf mich aufmerksam mache und mit „Schikanen“ rechnen muss …

Also eigentlich die Angst vor diktarorischen Maßnahmen. Eine der drei Ängste die Ganser in seinem Vortrag, zusammen mit der Angst vor einer tötlichen Infektion und der Angst vor finanziellem Ruin, die er benennt und die im Moment wirkenden Ängste sind, die die Menschheit umtreibt und verunsichert.

Mich mit meiner Angst selbst sehen und annehmen.
Mich dafür, dass ich keine Kämpferin bin, sondern lieber auf Nummer sicher für mich gehe, lieben.

Was löst dies aus?

Trauer. Ja, ich bin traurig, dass ich so handle. Das mir der Mut fehlt, so zu leben wie ich es für richtig finde. Wie es mein gesunder Menschenverstand mir sagt. Dass mir der Mut fehlt, mich über diese unlogischen und für mich willkürlichen Verordnungen, hinweg zu setzten.

Grummel, grummel … also meine Schisserin in die Arme nehmen, sie da sein lassen und akzeptieren, dass sie da ist …

C.arolina ist wirklich ein Tieftauchervirus in die eigenen Ängste, die gesehen und angenommen werden wollen.

Wo sonst noch in meinem Leben, begrenze ich mich selbst aus Angst vor möglichen unschönen Konsequenzen?

Bei mir bleiben, schauen was in mir geschieht, dann verstehe ich auch oder habe mehr Verständnis für die Angst meiner Mitmenschen. Dies bedeutet für mich Heilung und ist der Wandel den ich sehe, der jetzt statt findet. Der Wandel die Trennung von uns aufzuheben. Die Trennung die dadurch ensteht, dass wir nach Außen auf die Anderen schauen, ihr Verhalten oder Handeln bewerten und/oder be- oder verurteilen statt bei uns zu bleiben und liebevoll zu schauen, was die Situation mit uns macht.

Gerne begleite ich dich intuitiv und aus dem Herzen in dein Unterbewusstsein, wo deine Schatten leben die gesehen werden wollen. Schreibe mich für einen Termin über meine E-Mail  gerne an.

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