Wartezimmer

„Es ist wie im Wartezimmer zu sitzen und nicht aufgerufen zu werden …“

Nicht meine Worte sondern die meiner geliebten Tochter, die ich für mich sehr treffend finde. Sie bringen für mich die Situation auf den Punkt.

Die letzten Tage war meine Hauptbeschäftigung, malen, malen, malen … Gestern Abend dann, merkte ich, jetzt ist es gut. Es reicht. Und nun? …

War toll mich beschäftigt zu halten. Mich einfach raus zu beamen aus allem was ich eh nicht fassen, (be)greifen kann. Und ich versuche schon gar nicht mehr, mir eine Vorstellung von der nahen oder fernerner Zukunft zu machen.

„Es wird danach – wenn z.B. Trump erst mal aufgeräumt hat, alles viel besser werden …“, na gut, dein/eure Worte in Gottes Hörkanal.

Allein mir fehlt der Glaube, dass kaum das die Ausgangssperre aufgehoben ist, wir – schwupp – ins Paradies fallen … Das ist ein Prozess, der noch viele Herausforderungen mit sich bringen und der sich nicht unbedingt kuschelig anfühlen wird …

Ja, ich weiß, die Dinge sind immer so, wie ich sie sehen will, wie ich sie interpretiere und welche Bedeutung ich ihnen gebe … … … allein dies ist eine ständige Herausforderung …

Umso erstaunter bin ich über die farbenfrohen und kraftvollen Bilder die aus mir fließen … wenn auch teilweise etwas chaotisch …

Mh? … Tja …

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