Wartezimmer

Puh, ja, jedes mal wenn ich wieder einmal durch die Nachrichten, nach gerichteten Information die die C.arolina Inszenierung füttert, vergrößert und vertieft, ist mir danach übel … Ja, es ist ein solcher Wahnsinn was es da alles zu lesen/sehen gibt.

Kürzlich sprach ich mit einem Freund und fragte, wie er den C.arolina Installationen umgeht. „Kein Ahnung. Ich habe keine Ahnung wie ich damit umgehen soll.“ Ich bohrte nach, „… ja wie fühlt es sich den für dich an?“ – „Ich nehme wahr, dass es da ein paar Projekte gibt, die ich starten könnte und es nicht tue, weil ich so gar nicht mehr weiß, was Sinn macht und was nicht …“


Gestern dann, auf einem kurzen Spaziergang mit den Hunden, kurz, damit Sidis Beinchen nicht zu sehr belastet wird und heilen kann, ging es mit meiner Freundin auch darum, was macht überhaupt noch Sinn? Ich erzählte ihr, dass meine geliebte Tochter während des Lockdowns, das Gefühl welches sie hatte als ein sitzen in einem Wartezimmer, empfindet. Und ja, so ähnlich empfinde ich es auch und dann wurde klar, dass dieses Warten, was nun weiter geschieht, was werden wird, das Warten, dass sich etwas an der Situation verändert, verbessert oder gar als Hoax von ein paar „Ver – rückten“, für mich, als von ein paar in der Dunkelheit entrückten aufgeführt wird, auffliegt … Darauf, so meine Wahrnehmung, warte nicht nur ich.

Aber Stop mal. Fühlst sich dieses Warten gut an? Was geschieht in dieser Warteposition in mir?

Ich vergesse zu Leben. Ich vergesse meinen Weg zu gehen. Ich bringe Dinge nicht mehr auf die Erde. Es ist eine Art subtille Resignation. Das ist mir gestern in dem Gespräch bewusst geworden. Bewusst geworden, dass ich mein Leben noch immer von den äußeren Umständen abhängig mache, statt sie einfach zu ignorieren und meinen Weg zu gehen, mein Ding zu machen, zu mir zu stehen, die Dinge zu tun, die mir Freude bereiten, die ich von Herzen gerne tue, Dinge tue, die ich, egal was im Außen los ist, tun kann … Ich kann lachen, essen, schlafen, malen, schreiben, spazieren gehen, die Sonne genießen, die Blumen am Wegesrand betrachten, meine Fellnasen streicheln, gute Gespräche und Austausch haben, ich kann in die Natur gehen, die Blumen gießen, die Menschen umarmen die keine Angst haben, kann als Botschafterin zwischen den Welten, als Traumdeuterin wirken und so vieles mehr …

Ja, der Radius in dem ich mich ohne Maske bewegen kann, ist kleiner geworden. Doch Masken tragen wir Menschen schon über so unendlich viele Generationen – jetzt ist einfach eine davon sichtbar. Die Frage ist nun, hänge ich mich an der Maske auf, fokusiere ich mich ganz und gar auf das äußere Geschehen oder auf mich und darauf, eine Freiheit zu leben, die mir NIEMAND nehmen kann. Meine geistige Freiheit. Meine Freiheit ich selbst zu sein. Meine Freiheit gut für mich zu sorgen. Meine Freiheit mich an dem was mich schönes und liebevolles umgibt, zu fokussieren.

Hier gibt es den Ausdruck „inteligente“ (intelichente ausgesprochen), was soviel bedeutet wie, sei schlau wie ein Fuchs. Finde die Lücken die du für dich nutzen kannst – bezieht sich zwar auf das umschiffen von Gesetzen aber kann durchaus auch aufs ganze Leben ausgeweitet werden. 🙂

Sei „inteligente“, sei schlau wie ein Fuchs und finde die Lücken und damit die schönen, warmen Höhlen in denen dir NIEMAND die Freiheit der Freude, der Fülle, der Liebe, des Genießens, der Dankbarkeit, des Berührens und berührt sein, nehmen kann.

Steh auf und verlasse das Wartezimmer, geh ins Leben hinaus und tu das was dich bereichert, was dein Herz erfüllt, was dir ein Lächeln auf die Lippe zaubert, was sich für dich, deine Seele und dein Umfeld gut anfühlt.

<3

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