Verschwörungstheorien

Mehr den je zeigt sich für mich, dass die meisten Menschen, die Meinung anderer nicht stehen lassen können. Dass Andersdenke und -sehende, sofort in die Schublade gesteckt werden muss.

Was nicht in das eigenen Weltbild passt, kann doch nur Bullshit sein, oder?

Oh ja, da sind wirklich spannende Ansichten und Erlebsniswelten darunter. Wie gehe ich mit diesen Informationen, mit denen ich so gar nichts anfangen kann, um? Viele kämpfen dagegen an. Wollen „beweisen“ das eine Theorie, dass die Erlebniswelt des Anderen, absolut absurd ist …

Ist es das?

Für mich nicht. Ich schließe nichts aus, verbinde mich aber auch nicht mit dem was nicht zu mir und meiner Realtität passt. Denn, weiß ich, was es in dieser Unendlichkeit alles gibt, möglich ist? Weißt du es?

Das Erleben eines anderen Menschen ist für mich lediglich der Ausdruck einer anderen Erfahrungswelt. Wer zum Beispiel an Engel glaubt, wird sie fühlen, hören, sehen …

Unser glauben kreiert unsere ganz persönliche Sichtweise und unser Erleben.

Egal an was ich glaube, es ist real. Eine andere Realität als meine, aber trotzdem vorhanden als reales Erleben, als realer Ausdruck der Unendlichkeit, die JETZT neben meiner Realität ebenfalls geschieht.

Kennst du das Buch von Michael Ende, „Die unendliche Geschichte“ oder „Momo“. Es sind toll geschriebene Geschichten einer anderen Erlebsniswelt zu der jeder Mensch Zugang haben kann und verstehen wird, dass Ende nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern das SEIN in einer anderen möglichen Realität beschreibt, die „unsere“ Realität berührt. Zum Beispiel der Verlust von Phantasia. Sehr real. Fast schon schmerzlich real. Wir haben über allem eine Realität die verhindert, dass wir uns mit der Kraft unserer Phantasie (unsere Schöpferkraft) die Erde nicht als Paradies vorstellen können … Ist lediglich ein Beispiel unserer Trennung, unserer Gefanschaft in der Dunkelheit, die jede/r nur selbst durchbrechen, verlassen kann …

Was ich sehe, sind Menschen die glauben, dass ihre Realität die einzig wahr und richtige ist. Dies gilt für alle Richtungen. Es ist kein achtsames Zuhören. Kein, ach so siehst und erlebst du die Welt, interessant. Ganz anders als meine Welt/Realität.

Was aber auch immer geteilt wird, IST.

Nichts, keine für mich/dich noch so abstruse Theorie ist falsch oder unmöglich, unlogisch oder bescheuert oder oder oder …

Es ist real existierende Szenen, eines Erlebens welches ich/du nicht kennt. Daher lehnen wir es ab, bekämpfen es, schubladisieren es als „Verschwörungstheorien“. Gehen davon aus, dass diese Unheil über uns bringen, uns verunsichern oder was auch immer.

Eine andere Sicht- und Erfahrungserleben ablehen, abwerten zu müssen zeugt für mich davon, dass ich nicht bei mir bin. Dass ich befürchte, meine Realität könnte zusammenbrechen oder das ich mir gar nicht vorstellen will, dass egal wie „schräg“ eine Theorie auch ist, es IMMER eine Möglichkeit von unendlich vielen ist … IMMER ein Geschehen in einem anderen Feld ist, dass eben so real wie deine Erfahrungen und Sichtweisen ist.

Ich/du kreieren uns unsere Wirklickeit.

Angenommen du zeigst jemanden an, der jetzt in Spanien draußen herum spaziert, obwohl sie/er dies nicht darf. Das ist dann deine Realität. Dein dich über andere stellen, dich um andere zu kümmern, statt um dich selbst.

Was bewegt dich wirklich dazu einen anderen Menschen anzuzeigen oder vielleicht auch nur dich wütend über diese bescheuerten uneinsichtigen Menschen zu ärgern? Was daran macht dich so wütend, dass du am liebsten zum Denunzianten oder Blockwärterin/-wärter, werden würdest?

Wo bist du in dem Moment?

Jedenfalls nicht bei dir auch wenn es dir so erscheint.

Du mischt dich, aus guten Gründen die James dein Verstand dir zurecht legt, in die Angelegenheit anderer. „Aber es ist doch unverantwortlich jetzt raus zu gehen und evtl. andere Anzustecken.“

Bist du gerade draußen. Kommst du gerade mit diesem Menschen so nah in Kontakt, dass für DICH eine Gefahr der Ansteckung gegeben ist?

NEIN.

Ja, kann sein, dass ihr auf einer anderen Ebene miteinander genau dieses Szenario aufgemacht habt. „Ich werde dich anzeigen … und dann schauen wir mal, wie es jedem von uns damit geht.“

Ich schrieb vor kurzem über den Zwischenraum/den Schöpfungsraum. Du hast den freien Willen. Du entscheidest, was du glaubst tun zu müssen. Ob du glaubst kämpfen, bewerten, beurteilen, veraurteilen zu müssen oder ob du einfach realisierst:

Da geht jemand draußen spazieren obwohl es uns verboten ist. PUNKT
Da hat jemand eine ganz andere Sichtweise als ich. PUNKT

Was macht das mit mir?
Welche Gefühle kommen da hoch?
Welche Geschichten denke ich mir aus, um mich ins Recht und die Anderen ins Unrecht setzen zu können?

Und wie fühlt sich das an, glauben Recht zu haben während der/die Andere/n im Unrecht für dich sind?

Bleib bei dir. Es ist gerade ein intensives Lernfeld, der jeden von uns, auf sich selbst zurück werfen kann, wenn ich statt ins agieren/reagieren gehe, mich beobachte und fühle was da in mir abgeht.

Sei es weil jemand draußen, trotz verbot und obwohl ich mich daran halte und es mir auch schwer fällt, einfach herum läuft … Sei es, dass ich etwas lese/höre was so gar nicht zu meinem Weltbild, meiner Realität passt … was für mich an den Haaren herbei gezogen ist … vollkommen außerhalb meines vermeintlich gesunden Menschenverstand ist … Fühle ihn was es in dir auslöst, was du dazu denkst, wie du es bewertest, einsorierst und wie du eventuell glaubst, dass du nun dagegen Kämpfen musst, damit solche Idee/Hirngespingste/Verschwörungstheorien verschwinden … Womit du anderen versucht die freie Meinungsäußerung zu nehmen!

Möchtest du dies für dich?

Möchtest, dass man gegen dich und deine Sichtweise, deine Realität kämpft? Dass man dich Mundtod macht?

Was nicht in dein Weltbild, mit deiner Realität komform geht – lass es doch einfach stehen und teile mit anderen, deine Realität des Friedens.

Michèle, Geschichtenerzählerin und Mittlerin zwischen den Welten

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