Vergänglichkeit

Eines Tages wirst auch du alt sein. Deine Schönheit wird vergehen …

Schönheit. Alt sein bedeutet, seine Schönheit zu verlieren. Ist dies nicht ein seltsamer Gedanke? Einen alten Baum finden die meisten Menschen schön, andere lieben Oldtimer und Antiquitäten, die Farben des Herbtes wird von vielen als schön empfunden.

Die Bewertung dessen was schön ist, ist also einzig und allein ein Gedanke im Feld – was der Schönheitsindustrie bis hin zu Schönheitsoperationen zugute kommt.

Was wir nicht schön finden, davor haben wir keine Achtung. Wird abgelehnt.

Was würde geschehen wenn wir diesen Gedanken und tief verankerten Glaubensatz, dass beim Menschen die Schönheit mit zunehmenden Jahren, vergeht, revidieren? Wenn es diesen Satz gar nicht gäbe? Weder in den jungen Menschen die Alt sein mit häßlich werden koppeln, noch in uns „Alten“ die glauben, dass wir eben, faltig nicht mehr schön sind …

Wie würde sich der Umgang zwischen jungen und alten Menschen verändern? Abgesehen davon, dass die künstliche Schönheitsindustrie wohl weitestgehen ad absurdum geführt würde.

Was wir schön finden, dem begegnen wir mit dem Herzen. Was wir gelernt haben als „nicht schön“ zu sehen, betrachten wir mit Nasenrümpfen, wollen meist nichts damit zu tun haben, nicht in unserem Feld haben, nicht damit in Berührung kommen.

Denken wir zurück an unsere Kindertage. Wie sahen wir Oma und Opa? Dachten wir je, die sind nicht mehr schön?

 

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