Veränderung

Facebook zeigte mir heute einen Beitrag vom 6. Juni 2019:

Alle anderen …„Alle anderen …“

… sind erfolgreich … sind klarer … sind … was weiß ich was noch alles … Die Liste ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Bei mir war es gestern: Alle anderen sind erfolgreich in ihrem Bussinnes … die wissen wie man sich vermarktet … erreichen ihre Zielgruppe … können sich vor Anfragen kaum retten … ihr Angebot wird gebucht … ihre Seminare sind immer sofort ausgebucht… nein überbucht … sie haben ein klares Angebot … nur ich, ich kriege es einfach nicht hin …

Würg. Kotz.  Weiter …

 

Veränderung

Die Vergangenheit dort zu lassen wo sie ist tut mir gut. Trotzdem auch gut für mich, dass FB mich hin und wieder an Themen erinnert und mir damit das Feld des JETZT und im Vergleich, die Veränderung fühlen lässt.

Zu meinen Themen/Hürden die ich mir vorgenommen habe hier auf Erden zu erleben und zu erlösen gehört unter anderen, Vertrauen.

Vertrauen in den Fluss des Lebens.

Meine äußere Situation hat sich nicht verändert. Eher im Gegenteil, sie ist „schlechter“ geworden. Hatte ich in Sedella noch ein bis zwei Begleitungen in der Woche, kam immer mal wieder über meinen Spendenbuton auf meiner Homepage ein „Danke für meine Geschichten“ in Form einer Überweisung und unterstützten mich Freunde finanziell, ist dieser Fluss seit meinem Umzug im Dezember fast vollständig ausgetrocknet und der Kontostand ist gerade alles andere als berauschend …

Und trotzdem hat sich diesbezüglich etwas verändert was ich mit staunen die letzten Wochen wahrnehme. Die Angst „unter der Brücke zu landen“ hat sich signifikant reduziert ohne, dass ich einen Grund dafür erfinden könnte – außer, dass da ein tieferes Vertrauen ins Leben gewachsen ist.

„… du würdest mir imponiere, wenn du endlich dein Leben in den Griff bekommst“, schrieb vor ein paar Wochen eine langjährige Freundin mir zum Abschied.

Und ich dachte bis zu meinem 55. Lebensjahr zu wissen, bis zu meinem herausgeschleudert werden aus dem Mindfuck-Rad, u.a. durch massive Panikanfällen, Kehlkopfkrämpfe und der Nahtoderfahrung, was ein erfolgreich geführtes Leben ist … Ein Leben um das ich ohne Pause kämpfte und zu erreichen versuchte … um gesehen zu werden … dazu zu gehören … angenommen zu werden … für meine Umwelt gut genug zu sein,um respektiert und geliebt zu werden …

Dann wurde ich durch das kurze verlassen meines irdischen Gewandes meiner Rollen und erlernten Strategien nach außen stark und „respektabel“ oder „normal“ – lach – zu erscheinen, beraubt … Erlöst.

Meine ganzen Versuche der letzten vier Jahre wieder eine „respektable“ NORMalität zu erlangen wurden alle im Keim erstickt. Und ja das hat mich einige Gänge durch den Hades an eigenen und vermeintlich äußeren Erwartungen dessen was ein gutes, normales, respektables Leben ist, geschickt um viele unserer unbewussten gesellschaftlichen Programme der Trennung zu Sein, zu durchschauen …

Und obwohl seit Dezember kaum Geld zu mir fließt, löst dies kaum noch Angst aus. Und das erstaunt vermutlich vor allem mich selbst. Denn ja, eigentlich wäre es normal mir Sorgen zu machen, Angst zu haben und in eine Hyperaktivität zu flüchten um dies um jeden Preis zu ändern – was sich aus dem Verstand ändern lässt, wenn ich mit dem Verstand und außerhalb meiner Intuition nun irgend etwas tue was Geld einbringt.

Und ja, es gab auch jetzt eine kurze Phase in der ich überlegte ob sich zum Beispiel durch Sexchats Geld verdienen lässt. Klar, das tut es. Nur, es fühlt sich nicht stimmig an und ich erfahre für mich immer und immer wieder, dass wenn der Fokus für ein „Projekt“, Geld ist, zieht sich das Herz heraus …

Dies ist was in meiner Wahrnehmung die tiefste Programmierung in unserem Wirtschaftssystem ist, ist die Matrix in der wir hinein erzogen wurden … Leben mit dem Fokus durch Geld zu überleben und nicht um zu lieben was wir zu geben haben … Nicht dafür unsere Einmaligkeit zu leben und aus dem Herzen, der Liebe im Dienst zum höchsten Wohle für Mensch, Tier und Mutter Erde zu sein … Was uns „zwangsläufig“ alles gibt was wir zum Überleben brauchen inklusive, sozusagen als Bonus unsere innere Freude, Spaß am Tun, sich ganz, wertvoll und geliebt zu fühlen …

 

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