Überzeugungen

Jeder Mensch hat seine eigenen Überzeugungen, auch ich. Erlernte Überzeugungen von Kindheit an und auch ich schlidere immer mal wieder in die Falle, dass meine erlernten Überzeugungen die Richtigen sind. Dann stelle ich mir vor, wer ich wohl jetzt wäre, wenn ich einem anderen Kulturkreis hinein geboren worden wäre und mir wird bewusst, ich hätte ganz andere Überzeugungen, die ich vermutlich auch die meiste Zeit als richtig oder zumindest teilweise richtig empfinde und sie wie ein Schutzschild vor anderen Meinungen, um mich herum tragen …

C.arolina zeigt dies überdeutlich auf. Es herrscht der Kampf einander von der Wahrheit und Richtigkeit der eigenen Überzeugungen zu überzeugen. Doch je länger ich mich damit auseinandersetzten umso mehr erkennen ich für mich, dass ich KEINE AHNUNG hatte und habe, was überhaupt wahr ist. Jedoch fällt mir auf, dass dieses „ich weiß es“ die Menschheit spaltet und trennt und das tut aus meiner Sicht niemanden gut.

Für mich ist es in Ordnung, wenn du für unsere Grundrechte auf die Straße gehst. Es ist in Ordnung, wenn einem die Menschen die keine Angst vor einen tötlichen Infektion haben, Angst machen. Es ist in Ordnung, wenn es wütend macht, dass so viele Menschen an die Gefährlichkeit von C.arolina glauben oder eben nicht glauben …

Das alles hat aber mit mir selbst und nicht mit den Anderen zu tun.

Denn, was ein anderer Mensch glaubt und denkt, was seine Wahrheit ist, in welche Überzeugungen ein anderer verstrickt ist, geht mich nichts an! So steige ich mehr und mehr aus aus dem Lebensschiff des/der Anderen aus und werde wieder Kapitänin auf meinem eigenen Schiff. Kümmere mich um mein eigenes Leben.

Das ist was ich für mich erkannt habe, was von C.arolina für mich übrig bleibt.

Während ich damit beschäftigt war, andere von meiner Überzeugung überzeugen zu wollen, war ich damit beschäftigt, dass Außen, die Anderen ändern zu wollen und merkte gar nicht, was ich lebe, was in mir geschieht, was ich vorlebe …

Da wurde mir bewusst, was für mich wichtig ist:

… mir klar darüber zu werden, was ich mit allen Widrigkeiten, leben/vorleben will.

… mir klar darüber zu werden was meine Botschaft ist.

… mir klar darüber zu werden, wie ich für mich Mitmenschlichkeit, Liebe, Frieden leben will.

Mir wird klar, dass ich selbst erst ein Mitmensch sein darf, der Liebe ausstrahlt, der in Frieden ist – und dann erst heraus zu schaue / zu gehen und so gut ich es kann, meine Liebe und meinen Frieden hinaus in die Welt zu tragen. Mein Licht auf meine Art, wie es mir entschpricht auszustrahlen – schreibend, betend, begleitend oder wie auch immer.

Ich glaube für mich, dass so lange wir Menschen C.arolina und was da drum herum geschieht  als DIE große Gefahr empfinden, so lange kreiere ich C.arolina und eine wie auch immer geartete Gefahr mit …

Was ich denke was geschehen wird, wird zur Realität.

So beobachte ich mich. Beobachte was das Lesen von C.arolina Informationen mit mir macht, was es in mir auslöst und atme durch. Fühle die Emotion in mir und stehe zu ihr, welche da auch immer gerade aufploppt. Wut. Angst. Hoffnungslosigkeit. Trauer. Hass. Verzweiflung.

Ich nehme diese Emotionen in mir wahr und immer öfters bleibe ich erst einmal mit ihnen allein, statt in die sozialen Medien zu gehen und diese auszuagieren. Erst wenn ich innerlich wieder in Friden bin, schreibe ich von einem Prozess den ich durchlaufe – wie diesen hier, der immer mal wieder im Raum steht und wieder gesehen, gefüllt und durchlaufen werden will.

Für mich ist die Herausforderung, mich und meine Überzeugungen, Meinungen, Sichtweisen und was sie mit mir anstellen zu erkennen.

Ich fühle in mich hinein ob mir gut tut was ich lese. Ob die Infos mich erweitern, erfüllen, ein Lächeln auf die Lippen zaubern, Hoffnung und Licht in mir auslösen oder es in mir von Tag zu Tag dunkler und verdrießlicher wird.

Wenn es dunkler und dunkler in mir wird, dann:

Löse ich mich wieder vom Außen. Löse mich von den ganzen Infos rund um C.arolina.

Für 3 Tage, für 7 Tage, für 10 Tage oder manchmal auch nur für 1 Tag.

In dieser Zeit achte sehr gut darauf, welche geistige Nahrung ich nun zu mir nehme.

Nehme wahr was ich denke und was ich damit aussende.

Ich achte mehr und mehr darauf, ob das womit ich meine kostbare Lebenszeit verbringe, mir gut tut.

Ob das womit ich mich auseinadersetzt, mir selbst, meinem Nächsten, der Menschheit dient.

Michèle, achte gut auf deine Gedanken, sie werden zu Worten.
Achte gut auf deine Worte, sie werden zu Taten.

 

Michèle, Heilbotschafterin und intuitive Begleiterin zwischen den Welten

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