Ts, ts, ts …

Ts, ts, ts …

Ich glaube, es ist 7 Uhr als es ferngesteuert zur Haustür läuft, diese aufschließt und zurück ins Bett torkelt …

Am Rande, da in dem Zwischenraum von Tag- und Nachtbewusstsein bekommt es mit, dass mal Blanc, mal Sidi, Felix und Garfield aufs Bett hüpften, Pepino seinen Kopf drauf legt – alle mit dem Versuch es zum Aufwachen zu bringen …

Es registrierte dies alles an diesem seltsamen Rand des SEINS und gleichzeitig ist ihr, als gäbe es (m)ich nicht …

Wie von einer Dampfwalze überrollt schält es sich gegen 8.30 Uhr aus dem Bett. Stolpert schier über die nach Futter maunzenden drei Musketiere. Begrüßt den schwanzwedelnden Pepino. Streichelt Sidi. Macht sich einen Kaffee. Nimmt den wolkenbedeckten Himmel wahr. Hat das Gefühl eine mindesten 20 kg wiegende Krone auf dem Kopf zu haben und weder „hier“ noch „dort“ oder wo auch immer zu sein … ts, ts, ts …

„Es“ funktioniert. Schaut sich die eingetrudelten PN´s an. Nimmt die Freude wahr über weitere Anfrage eine kabbalistische Geburtsanalyse zu machen. Beschließt, sich anzuziehen und in Dorf zur Post zu wackeln um zu schauen, ob das Päckchen von Deva inzwischen angekommen ist. Wartet eine gefühlte Ewigkeit bis die Post um kurz vor zwölf endlich seine Pforten öffnet. Sieht sich vor der Post auf den kühlen Steineinplatte sitzend, links Pepino, rechts Sidi. Beobachtet zwei Männer (Engländer) die ebenfalls darauf warten, dass die Post heute zwischen 11.30 Uhr und 12 Uhr noch auf geht. Egoist(in) purzelt als zu erforschendes Wort durch die/ihre Hirnwindungen. Schlürft danach in der Bar einen weiteren Kaffee. Registriert weiter, dass Pepino ungewöhnlich anhänglich ist. Sidi unter dem Stuhl liegt. Nimmt die Dorfgeräusche und -gerüche wahr und kommt sich dabei vor, wie eine Pappstatistin in einem Film …

Immer mal wieder sehr erstaunlich und überraschend, was dieses (Mensch)Ding so alles (er)LEBT. Ts, ts ts …

Ach ja, es hat nach dem Aufstehen ja auch noch vor sich hin gekritzelt … ts, ts, ts …

Was mir zu dem bisherigem Tagesgeschehen einfällt?

Palim, palim … ich hätte gerne eine Flasche Pommes … Von wem war das?

… und, wie geht es dir den so?

Michèle, die zwischen den Welten schwebende … ts, ts, ts …

 

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