Testpersonnen gesucht

Eine Freundin schickte mir eben ein Formular:

„Sehr geehrte(r) Frau

Wir laden Sie ein, an einer klinischen Prüfung mit dem Ziel, einen neuen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 zu entwickeln. … usw.“

Ich fühlte hin und in mir nehme ich das Gefühl der Resignation wahr und „es“ antwortete:

„Und es wird genug Menschen geben, die sich dafür melden.

Ich bin gerade an dem Punkt wo ich nur da sitze und denke: Es ist wie es ist.

Es fällt vielen von uns erst jetzt durch C auf, dass wir Menschen Trennung voneinander leben. Immer in irgend einem „Lager“ sind das sagt, wir sind im Recht. Impfbefürworter/Gegner. Vegan/Fleischesser. Männer/Frauen. Islam/Christentum. Die Liste kann endlos weiter geführt werden.

Was bedeuet, aussteigen aus dem Kampf – aus dem Entweder/Oder hin zum sowohl/als auch?

Der Schlüßel aus meiner Sicht ist Empathie. Sich in den anderen Menschen hinein versetzen zu können.

In der Kommunikation gibt es den Satz: Erst verstehen, dann vertanden werden.

Und das geschieht nur ganz selten zwischen Menschen.“

Ohne Gefühl von Groll, Angst oder dem Gefühl, ich muss kämpfen. Ich muss das (mit anderen verhindern).

Ich weiß (für mich), dass im Nullpunktfeld sowohl die Möglichkeite besteht, dies zu verhinder oder es geschehen zu lassen …

Widerstand2020 – ein voller Erfolg. Toll. Wirklich toll.

Ich habe für mich hingespürt ob ich der Partei beitrette. Und es bisher unterlassen.

Das ist nicht meine Bühne.

Wenn Widerstand2020 die Zwangsimpfung verhindern kann, dann fällt mir wirklich ein Felsen vom Herzen.

Warum ich dann nicht beitrette?

Wie gesagt, weil es JETZT nicht meine Bühne ist.

Als junge Frau war ich im Umweltschutz aktiv (WWF). Ich sah aber auch, dass es noch viele andere Bereiche gibt, wo Aufklärung und Veränderung geschehen „muss“ – doch auch mein Tag hatte nur 24 Stunden, wovon ich 8 arbeite, schlief, Narung zu mir nahm, mit Freunden zusammen saß, Duschte, den Haushalt machte, usw. – und obwohl Umweltschützerin, am Wochenende oft mit dem Motorrad im Tessin unterwegs war, zumindest in den Sommermonaten.

Ich habe für mich damals verstanden, dass jeder seine „Aufgabe“ hat … Für jedes „Spiel“ auf dieser Erde gibt es , bad boys/girls und good boys/girls.

Es gibt so viele Bereiche, in denen ich mir eine Veränderung zum Miteinander, zum Wohle von Allem wünsche …

Und im Moment habe ich das Gefühl, dass bad boys/girls gerade ziemlich aufdrehen und glauben, dass Spiel zu gewinnen.

Das Spiel der Menschheit ihre Würde, Unantasbarkeit und Selbstverantworung zu berauben.

Diese Spielpartie, auch wenn in den letzten Jahren viel an Veränderung erreicht wurde, dem Volk Zugeständnisse der freiehen Entfaltung zugestanden wurde … Wir hängen trotzdem alle noch am Hacken von Menschen denen wir unsere Selbstverantwortung abgeben und sie schalten und walten lassen/ließen, wie ihnen gerade danach war …

Diese Eproche neigte sich seinem Niedergang zu.

Durch Widerstand? Auch ja. Alles gehört dazu.

Ich wäre eher die, die still auf einem Platz sitzt, eine rote Grabkerze vor mir …

In mir ist das Bild, dass es um unpolitisches, gewaltsloses da sein geht. Gewaltlose, unpolitische Presenz zeigen. Politik wie wir sie kennen, ist das Alte was u.a. sterben „muss“ um Platz für was Neues, Menschenwürdiges zu machen.

Mein Bild ist, dass in den Fenstern, in den Dörfer und Städten in jedem Fenster ein Licht für Frieden brennt.

Solltest du in deinem Herzen spüren, dass es dran ist, politisch aktiv zu werden, dann tue es. Folge deinem Herzen und nicht deinem Verstand. Widerstand aus der Wut, aus der Angst, aus dem „ich habe Recht“, scheint mir jedoch kein besonders erfüllender Weg. Und wir sind alle hier, in dieser Krise aber auch sonst, dass zu tun was uns erfüllt. Was uns beflügelt. Das, was sich als Liebe anfühlt … Kampf gebiert Kampf und steht wie eine hohe Mauer vor dem Frieden.

Das ist, so empfinde ich es, die Veränderung die in jedem geschehen „muss“, wenn wir eine Welt des Friedens wollen.

Dem Herzen folgen.

Was würde die Liebe tun?

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