SELBSTLIEBE

SELBSTLIEBE

In mir wächst etwas was ich nur diffus in Worte fassen kann, was jedoch durch die Verbundenheit die wir mehr und mehr zulassen können, geschieht. Je näher wir uns aufeinander einlassen umso „stärker“ werde ich. Jedoch nicht in unserer Beziehung, sondern in mir, für mich – was natürlich sich auch in unserer Beziehung positiv bemerkbar macht 🙂

Wie nie zuvor in einer Partnerschaft spüre ich für mich, dass ich um Konne lieben zu können, ganz in mir verankert sein will, meinen Weg gehen will, ich sein will. Schwierig in Worte zu fassen 🙂
 

VERBUNDENHEIT UND FREIHEIT

Ein so kostbares und wundervolles Geschenk wird mit zuteil: Freiheit in tiefer Verbundenheit zu erleben und mit Konne, zu erforschen. Danke mi corazón, die Reise mit dir ist echt eine spannende, tiefe, erweiternde, nährende, coole, freie, mich „sicher“ in mir und mit dir fühlende Reise. So cool.
Seit ich vor bald 24 Jahren Mutter wurde, forsche ich nach der freien (bedingslosen) Liebe die in mir durch ihre Geburt sich zeigte. So oft habe ich mich gewundert und gefragt, warum es in Partnerschaften sich für mich, nicht genau so anfühlt. Warum da Ängste etc. hoch kommen, die in der Liebe zu meiner Tochter gar nicht da sind und das Liebn so einfach macht.

ICH WACHSE IN MEINE FREIHEIT

Auf ganz neu und faszinierende Weise wachse ich durch die ständig tiefer werdende Verbundenheit die wir zulassen, in meine eigene Freiheit hinein. Werde stärker, bin gleichzeitig mit ihm und ganz mit mir.
 

KAMINFEUERGESPRÄCH

Ich würde mir wünschen, dass sie/er zum Beispiel, weniger raucht. Weniger Arbeitet. Mich mehr unterstütz. Sich mehr um die Kinder kümmert. Mehr Zeit mit mir verbringt, und und und … Diese oder ähnliche Wünsche an die/den Partner*in kennt wohl jedes mencshliche Wesen 🙂
 
Gestern Abend vor unserem Kaminfeuer kam bei Konne so ein Thema, bei dem er sich für mich wünschen würde, dass ich etwas lasse. Auch ich habe umgekehrt ein Thema, bei dem ich mir wünschen würde, er würde es lassen …
 
Was uns Verbindet ist der Forscherdrang, dass sich selbst erkennen, spüren, wahrnehmen, das Werstehen-Wollen der eigenen Wünsche und deren Ausgangspunkt, deren Energie und was diese Wünsche an das Gegenüber kreiert. Das erforschen, was bedingungslose/wahrhaftige Liebe ist …
 
So sprangen wir also in den Fluss unserer Wünsche an den Anderen und versuchten zu ergründen, was hinter dem Wunsch wirklich steht.
 
Konnes erste Aussage: „Ich mische mich in dich hinein …“
 
Eine wirklich sehr tiefgründige Aussage, weil in Beziehungen oft unbewusst genau dies geschieht. Sich in das Leben des anderen einmischen oder anders ausgedrückt, dass DU so zu verändern, wie man es gerne hätte.

IST DAS LIEBE?

Ich reise nochmals zu meiner geliebten Tochter und erfahre als Mutter immer wieder, dass Liebe frei von Wünschen und Erwartungen an sie ist. Dass Liebe damit einhergeht, dass ich liebe auch wenn ich nicht mit allem einverstanden bin, wenn ich anderer Ansicht bin, wenn mir lieber wäre, dass sie … etc.
 
Mit ihr gelingt mir dies immer wieder, selbst in den schwierigsten Situationen und unterschiedlichen Lebenseinstellungen und Wege die wir jeweils gehen.
 
Auch Konne und ich sind zutiefst verbunden und hier ist das für uns beide Neue was wir gerade kreieren und erfahren: Lieben statt das Du verändern zu wollen.
Wie ich schon sagte, gibt es auch in mir einen Wunsch an Konne, etwas zu lassen. Er weiß dies. Jedesmal wenn es passiert, wenn er es tut, werde ich im ersten Moment getriggert und ein gefühlter alter und bezüglich der Liebe übernommen/erlernter Gedanke nimmt kurz von mir besitz: „Wenn er mich lieben würde, dann … würde er darauf rücksicht nehmen, würde er es lassen …“ 🤓
 

DER SCHALTER KIPPT UM

Das faszinierende dabei ist für mich zu beobachten, wie der Schalter von selbst umkippt, weil ich keine Lust habe dieses Spiel, „verändere dich für mich“, zu spielen.
Kurz nach dem Trigger muss ich über mich selbst lächeln und mir wird schlagartig bewusst, ich mische mich gerade in seine Angelegenheit, ich versuche ihn zu ändern, ihm zu sagen was für ihn gut ist, stülpe meine Ideen wie er damit umgehen müsste, über ihn. Ich, das Ego, das alte Programm, versuche also, ihm die Freiheit, Selbstverantwortung zu nehmen und verlasse das Feld der Liebe. Würde ich in diesem Film bleiben, ist er es der sich verändern muss, statt das ich in mir die Lösung suche/finde, wie ich mit der Situation so umgehe, dass ich mich gut fühle.

LIEBE IST …

Mir klar darüber zu sein, dass mein Gegenüber jede FREIHEIT hat, der zu sein, den er sein will. Ihm die Freiheit zugestehen, die Erfahrungen zu machen, die er machen will. Ihn seinen Weg gehen, seine Erfahrungen machen zu lassen und das Ruder seines Lebensschiff ihm überlassen, statt (sein Leben) mitsteuern zu wollen.
 

LIEBE IST …

Für mich, die Menschen die mir nahe sind zu lieben und zwar das zu lieben was da ist. Wer sie sein wollen ohne mich in ihre Kreationen ihres eigenen SEIN, einzumischen. Das DU zu sehen wie es ist und nicht, wie ich mir wünsche das sie/er doch sein sollte …
 
Das wundervolle dabei ist, ich habe keine Ambitionen mehr in mir, meine Energie dafür aufzuwenden, meinen Partner verändern zu wollen. Ich will mit ihm und nicht mit meiner Vorstellung wie ein Partner sein sollte, was er tun und lassen sollte, zusammen sein.
 
So wie in der Liebe zu meiner Tochter.
 
DANKE DANKE DANKE Konrad für dieses Geschenk. Für unseren Mut und unsere gemeinsame Freude, Liebe, Verbundenheit und Freiheit zu verbinden und für uns ganz neu zu kreieren. ❤
 
Michèle, Heilbotschafterin zwischen den Welten
… zwischen Herz und Verstand …
 
 

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