Nachtgespräch

mit Mila

Oder Mila, die Zuhörerin Danke Mila, dass du zugehört hast, dass ich dir eine Geschichte aus meinem Lebensbuch erzählen durfte.

Sexualität … Sex

Heiliger Sex? Kann Sex „uns“ heilen („erleuchten“)?

Es hat sich mit über 50 Jahren, das Geheimnis der Sexualität für mich gezeigt. Obwohl ich mit zirka 23 Jahren, dies das erste Mal erfühlte … und bei der Zeugung meiner Tochter, daran erinnert wurde, was für ein Geschenk, die Energiequelle Sexualität ist. Es war während einem Sonntag im Bett. Wir standen gegen Abend auf, ihr zukünftiger Vater öffnet eine Flasche Sekt, wir stießen an, schauten uns in die Augen und sagten: Heute haben wir ein Kind gezeugt. JA, hatten wir. Ich habe es „gesehen“. Ich erlebte diese Zeugung als eine gelb strahlende Kugel in alle richtungen sich ausdehnend und wie dieses Licht und der Samen sich vereinten. Nein, ich hatte keine Drogen intus.

Kein Wunder, dass Sexualität, in der sich dem Ende zuneigenden Epoche des Patriarchats, so „verteufelt“, in die Dunkelheit gedrängt wurde. Sexualität, für mich wirkliche, Verschmelzung, Einswerdung, das Fließen in den Zustand, sich/mich als Unbegrenzt, Ungetrennt zu … erfahren … erleben … SEIN, dieses Tor, dieses innere Wissen musste/wurde ausgetrieben.

Das „ver – rückte“ ist, dass dies für mich ganz leicht geschah als ich begriffen habe, dass ich einfach nur ICH BIN. Nicht überlegen, gefällt ihm das oder was auch immer. Es geht nicht um den Anderen. Es geht dabei NUR um mich. Immer. Nicht nur in der Sexualität. Bin ich so bei mir, so Selbst, dass der Vorhang sich lüftet? Bin ich präsent? Bin ich hier? Wirklich hier im JETZT?

Sexualität, so habe ich sie für mich erfahren, ist ein Tor zur Transzendens. Die Kunst oder die Frage für mich ist: Wie kann ich diese auch im Alltag leben. SEIN. So sehr bei mir, dass sich die vermeintliche Rüstung (Trennung) aufhebt. Das ich den anderen sehen kann und ich erkenne, ich bin du, du bist ich.

Um dahin zu kommen, dürfen die erlernter Muster aufgedeckt werden und ob das je ein Ende nimmt? Vamos a ver

Es wäre vermutlich, vielleicht, einfacher mit einem Gegenüber mit dem sich das Tor wieder öffnet. Aber ehrlich, ich vermisse weder einen Mann an meiner Seite noch den Sex. Ob ich Selbstbefriedigung mache? Nun, so alle paar Monate denke ich so, na ja, probier es halt mal wieder, wie es sich anfühlt … Lieber lege ich mich entspannt hin und fühle in meinen Beckenbereich hinin, bis ich jede Zelle spüre … und dann ist das was geschieht, wohl sowas wie das lebendigwerden der Kundalini Energie und das ist auftanken pur. Jedoch, die Natur ist mir so eine tolle Tankstelle, dass ich dieses „Ritual“ höchst selten praktiziere oder einfach noch nicht bereit bin, die Kundaline mehr zu erwecken …

Es ist wie es ist

Fortsetzung folgt …

Vielleicht. Vamos a ver. Kicher

 

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