Mit Mila unterwegs – Tag 3

Wir waren ein paar weitere umliegende Dörfer ansehen und sind rauf Richtung Sedilla gefahren, in den Nationalpark und eine weitere Freundin von Michèle zu besuchen.

Der sehr kurvige Weg dorthin war mit tollen Aussichtsplätzen versehen, die uns wieder tolle Eindrücke beschert haben.

Waren wieder Tapas essen in einer typisch, Spanischen Bar und die Portionen, waren wie immer sehr lecker und billig, um 1-1,20 bekommt man manchmal pro Teller, je nach Bar eine so große Portion das man schnell satt wird und wenig ausgibt.

Ein sehr gutes Konzept, das man in Österreich auch einführen sollte 🤗

Als wir zu Michèles alten Haus gefahren sind, über eine sehr abenteuerliche, sehr sehr steile Schotterpiste, wo es zeitweilig fraglich war, ob wir es überhaupt rauf schaffen (😂), wurden wir wieder mit einer wunderbaren Aussicht und vollkommener Stille und einer sehr angenehmen Energie belohnt.

Sie lebte als in einem der letzten Häuser direkt unter dem La Maroma am Nationalpark angrenzend.

Mit dem Blick auf ihn gerichtet, folgten wir einer alten, restaurierten Maurischen Wasserstraße, die direkt in den Berg geschlagen wurde und uns so gut ermöglichten mitten rein zu marschieren.

Es tat mir sehr gut und auch Michèle blühte immer mehr auf dabei, als sie mir ihr altes Paradies zeigte und alle schönen Plätze die es dort so gab.

Immer weiter folgten wir dem Weg und kamen schließlich in ein sehr urtümliches Naturplätzchen, das Michèle liebevoll ihre Naturkirche nennt.
Wenn man dort ist, versteht man auch warum, es war wie eine andere Welt und ich war nur noch am staunen und ich fühlte mich wieder völlig Eins mit der Natur, so schön 🥰🌷

Der Weg wurde immer schmaler und abenteuerlicher und seitlich ging es schon ganz schön runter … und meine alte, ehemals sehr intensive Höhenangst (bei 2 Meter schon Schweißausbrüche), blitzte kurz wieder auf und wollte Besitz von mir ergreifen.

Aber nach der ersten Schattenwelle, wie ich diese alten Erinnerungen an Angst wahrnehme, machte ich mir schnell wieder klar, das Angst nicht real ist und zog meine Schuhe aus und ging einfach direkt im Wasser weiter und verlor dann auch keine Gedanken mehr daran.

Das klare, kalte Bergwasser fühlte sich so gut an meinen Füßen an und ich war ausgelassen und fühlte wie es mich reinigte.

So gingen wir den Weg weiter bis zur Quelle, die auch pure Harmonie ausstrahlte und wir meditierten jede in ihren Gedanken versunken für sich.
Kann kaum beschreiben wie schön das war und wie gut es mir tat

Ich hatte diese reine Natur so vermisst.

Nichts Menschengemachtes kann mich so tief berühren und beeindrucken wie solche Momente in der Einheit mit der Natur, die ich schon so vermisst hatte.

Total gestärkt, geerdet und geklärt ging es zu Lara und ihrem Mann in ihr kleines Paradies.
Diese sehr spirituellen Menschen haben mich wieder tief beeindruckt mit ihrer Art, wie sie leben und ihrem Sein.

Bei Lara die genau so alt ist wie ich, merkte ich sofort deutlich die Seelenverwandtschaft und das wir uns schon lange kennen.

Sie verkörperte sehr viel von dem, was ich mir für mich und wünsche und es tat mir sehr gut mit ihr in Kontakt zu kommen.

Hatte ich seit Beneficio nur noch wenig verschiedene Sachen weil ich fast alles dort gelassen hatte, obwohl immer Mal wieder mal neues Dazu kam, spürte Lara wohl meine „Notlage“ und sie schenkte mir viele ihrer alten Klamotten die genau mein Style sind und ich kaufte ihr auch viele weitere neue schöne Kleider, Röcke, Tops, Goahosen sehr billig ab, so das ich jetzt wieder voll ausgestattet bin 👩‍❤️‍💋‍👩💃

Danke Universum, so schnell geht’s und das vor dem Heimflug noch😄

Ausklingen ließen wir den Abend nach langer Zeit wieder mal mit unserer guten alten Marie Jane die mich in völlig andere Welten katapultierte und tiefe Erkenntnisse bescherte, was ich mir vom Leben wünsche🤭

Ein sehr gelungener Tag🤗

Heute geht es zu den rießigen Höhlen von Nerja und ich zeige Michele meinen alten Wohnort am Hippie Strand 🌞❣️

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