Meine geliebte Rasselbande

Manchmal frage ich mich, wie es dazu kam, dass ich fünf BegleiterInnen in meinem „Rucksack“ habe … die ich zwar absolut nicht vermissen möchte aber mich auch immer wieder vor irdische Herausforderungen stellen …

So auch jetzt wieder …

Das Häuschen, casa pequeña ist zauberhaft, wenn auch etwas eng für 7 Wesen – die 7 Zwerge fallen mir da gerade ein. Ein Glück, dass Schneewitchen noch nicht eingezogen ist … kicher … Irgendwie kommen wir alle sieben, ohne Schneewittchen, aneinander vorbei und miteinander soweit gut klar …

Nun steht aber, sobald es wieder Flüge nach Malaga gibt, der Besuch meiner Vermieterin an. Ihr Domizil liegt so ca. 20m links oberhalb von mir und sie hat panische Angst vor Hunden …

Nun, sind meine beiden etwas … böse Zungen würden sagen, unerzogen … ich sehe sie als Freigeister und ja, lasse ihnen auch viel Freiheit … Versuche zwar gerade ihnen, dass lautstarke Reagieren mit Bellen auf alles, zu unterbinden … E bissel besser ist es schon.

Pepino jedoch auf der Terrasse anzuketten, ihn möglichst nur im Häuschen zu halten, damit er Ruhe gibt … HUFF, dass wird eine Herausforderung – auch wenn diese vermutlich nur 10 Tage dauern wird …

Doch will ich das in der Wiederholung evtl. 2-3 Mal im Jahr? Ganz abgesehen davon, dass mein Fokus und mein ganzes Sein mit dem Gedanken einer Gemeinschaft schwanger geht …

Na ja, vamos a ver. Noch ist sie nicht da und diese ersten 10 Tage werde ich irgendwie herum kriegen und Pepino zumuten, dass er an der Kette oder im Haus eingesperrt ist, wenn wir nicht gerade zusammen durch die Landschaft streunen …

Michèle, Geschichtenerzählerin und Pilgerin zu neuen, mir noch unbekannten Ufern

 

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