LICHTSTREiFEN AM ENDE DES TUNNELS

LICHTSTREiFEN AM ENDE DES TUNNELS

Am Sonntag saßen wir, wie jeden Tag am Nachmittag zusammen. Sprachen über unsere jeweilige Projekte und stellten gemeinsam schon seit einigen Tagen verschiedene Stimmungen in uns fest. So zum Beispiel, der Druck den man sich selbst macht. Die Unzufriedenheit mit dem Erreichten oder was man erschaffen hat, gering schätzen. Aber auch unser Perfektionismus manchmal einfach den Fluss stört. Kaum noch genießen, was es nebst der Arbeit an Vielfalt immer neu zu entdecken und zu erLEBEN gibt …

Also es gab so einige gemeinsame und unterschiedliche Aspekte, alte tiefe „Arbeits“programme, die wir die letzten Tage in unserem Austausch ansprachen und in den Meditationen zu fühlen versuchten.

Solche Programme stören unseren Fluss und es war wichtig, dass ich sie nochmals erlebt, gefühlt und vor allem mich beobachten und damit wieder auflösen, aus dem Zustand eines alten Programms, raus kommen.

Mehr dazu in meinem gestrigen Beitrag: IST DAS MEIN WEG?

SPANNENDE REISE

Gestern Nachmittag öffneten sich meine inneren Tore wieder. Die Erstarrung klang ab. Nein, nicht einfach so. Sie klangen ab, weil alles was gerade in mir geschah, wie es sich ausdrückte, da sein durfte ohne dafür angegriffen, bewertet oder mit guten RatSCHLÄGEN maltretiert zu werden. Weil ich in unserer Nachmittagssession ganz langsam und zaghaft mein inneres Erleben in Worte fasste. Weil gleichzeitig etwas in der Beobachterinnen Rolle war und die eigenen Selbstsabotageprogramme gesehen werden konnten …

LIEBESSTÖRER PROGRAMME

Viele Programm in uns, diente einst unserem Schutz und unserem Überleben. Zum Beispiel, meine Hypersensibilität war überlebenswichtig. Es war wichtig von der Schule nach Hause zu kommen und erst einmal die Stimmung zu erfassen. Durte man fröhlich sein? War es gscheiter zu erstarren und sich damit unsichtbar zu machen? War die Mutter für einen kurzen Austausch nüchtern genug? Welche Laune hatte der Vater – war er in seiner Wut die schnell mal in körperliche Gewalt ausartetet oder war er zugänglich? …

Sicher ja, die Schutzprogramme in Kindern aus disfunktionalen Familien kreieren, sind extrem und nicht jeder Mensch hat vorwiegend traumatische Kindheitserinnerungen.

Trotzdem, nebst den beigebrachten gesellschaftlichen Normen und Dogmen gibt es in jeder Kindheit Situationen, die sich in dem Moment ungut anfühlten und sich festsetzen. Einen Glaubenssatz über sich selbst kreiert wie zum Beispiel: Ich genüge nicht … ich bin nicht gut genug … ich muss Leistung bringen, damit meine Eltern mich sehen … Geld verdienen ist Stress … und, und, und …

Die Programme die uns von uns selbst trennen, die uns von unserem reinen Wesen trennen sind unendlich vielfältig und sehr individuell in der Mischung. Diese gilt es zu erkennen, zu fühlen und sich immer wieder zu entscheiden, will ich das Programm noch? Brauche ich es noch? Wie komme ich da wieder raus?

ALTE PROGRAMME DER TRENNUNG

Was die meisten Menschen bereits in der Kindheit lernen ist, mehr auf die Befindlichkeiten des Außen zu reagieren und sich selbst, was in einem selbst geschieht immer weniger wahr zu nehmen. In nahen Verbindungen kommen diese Schatten früher oder später angetanzt.

Verharren wir im erlernten Programm, dass andere an unserer Befindlichkeit Schuld sind, erschaffen wir Distanz, Misstrauen, Wut, Trauer, Verzweiflung … Also der eigenen innere Unfrieden manifestiert sich in der Partnerschaft.

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ Soll Albert Einstein einst gesagt haben.

Wie aber lösen wir diese Programme auf?

Dazu mehr in meinem Beitrag, „Alte Muster auflösen„.

Herzlich,
deine Michèle

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