Licht (und) Schatten

“ … mir fällt dazu ein, wo viel Schatten, da ist viel Licht.
… ist es nicht so, dass durch das Erkennen des eigenen Schattens, die Schatten der anderen besser verstanden werden können und schließlich so in die Heilung gelangen?“

Aida Charlotte Karnowski, danke Aida für diese Inspiration

Wenn ich still werde, kann ich im Schatten meine Quelle des Lichts (des Friedens) spüren und je mehr ich mich auf sie fokussiere, um so gleich – gültiger wird das „menschliche“ Geschehen.

Im Moment pendelt es ziemlich „gäch“ hin und her …

Muss gerade schmunzeln. Es fühlt sich an, als müsste ich das Miteinander neu erlernen … Erfahren und eine andere Erfahrung machen …?

Ich äußerte vor etwas mehr als zwei Jahren auf die Frage danach was ich will: „Ich möchte Dinge erleben und fühlen, die ich noch nicht kenne …“

Ich kenne die Gefühle die da sind, kann sie benennen: Angst und die ganze Spektrum an verschiedenem Ausdruck. Gibt es einen Grund Angst zu haben? Das weiß ich nicht … Ich weiß auch nicht, wie ich dieses Erleben gerade stoppen könnte. Klar kann ich eine Liste machen und aufschreiben, was alles mir Angst macht … aber ehrlich, ich kenne sie doch in so vielen Gewändern … Fühlen. Da sein lassen. Annehmen. Und schauen was passiert. Meist wird es einen Moment ruhig und dann – ein Gedanke, der nicht mal richtig wahr genommen wird, erschafft die Angstgestalten … Das Fühlen/Erleben/Erfahren dessen was wir Dunkel nennen. Sind wir die/der Sklave/in der Angst, füttern wir unsere Angst indem wir verschiedene Angstzenarien denken.

Alles beginnt mit einem Gedanken.

Jeder Zweifel, jede Angst, kappt die Kraft/Energie (?) die erschafft. Durch das Pendeln, mal Licht, mal Schatten, kann es einfach dauern bis das was wir möchten, erschaffen ist. Es ist mehr als 10 Jahre her als ich mir wünschte, ein Seminarhaus zu leiten. In den Jahren in denen ich nun hier in Andalusien bin, bin ich in kleinen Wellen mehr und mehr in einen anderen Wunsch, eine andere Vision gerutscht … die aber noch sehr flimmerig ist. Noch nicht so klar … Noch viel Kopf und damit auch viele innere Widerstände … wieder, der Angst in einer ihrer Gewänder.

Und vielleicht werde ich diese Urangst in mir, nie wirklich los. Den, es gibt nichts äußeres an dem ich „festhalten“ könnte oder will. Hänge dein Herz nicht an die „Dinge“. Als kürzlich Felix vier oder fünf Tage verschwunden wahr, habe ich meine „Akzeptanz“ dessen was ist, wahrgenommen. Es ist toll, dass diese fünf Tiere in meinem Leben sind. Aber auch etwas, was einfach so ist. Ich halte sie nicht fest. Klar kümmere ich mich um sie. Gehe zum Tierarzt und schau, dass Garfield für fast 500.- Euro, überlebt. Weil ich ihn nicht gehen lassen konnte? Nein, weil ich die Möglichkeit hatte und es so geschah.

Ein (vielleicht ewiges) Pendeln zwischen Licht und Schatten. Ein Wahrnehmen oder Erleben, von zwei verschieden Welten …. manchmal ziemlich anstrengend.

Schon als Kind dachte ich mir: Es kann alles, restlos alles auch ganz anders ein … und das auf undendlich viele verschiedene Arten von anders … Nichts beständiges … Nirgends. Kein Wort (Gedanke) an dem ich festhalten kann oder anders, darauf beharren kann, SO und nicht anders ist „etwas“ …

 

 

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