Ja, aber …

14.38 Uhr, nach drei Tagen Regen, Wolken, Nebel, Sonneschein, Wind, nun wieder herrlicher Sonnenschein bei 25 Grad am Schatten …

Das Essen war toll, aber …
der Kellner, der Wein, das Ambiente, die Leute am Nebentisch, die Musik waren …
zu laut, zu heiß, zu kalt, zu unruhig, zu hell, zu dunkel, zu eng …

Ja, aber …

 

Es war doch so …

Ich kann doch meine Wahrnehmung nicht einfach ignorieren …
Soll ich meine Gefühle unterdrücken …
Positives Denken, oder was …

Worauf richtest du deinen Fokus?

An welchen Aspekten bleibst du hängen?

 

„Der Wein war zu warm, aber dies, das, jenes, war schön, gut, toll, köstlich …“

Und dann komme zu deinen Gefühlen. Zu DIR und deinem Bewerten, deinem inneren Erleben.

 

Was löst(e) der warme Wein in dir aus?
Was löst(e) das nette Ambiente, das leckere Essen, der Austausch mit deinen BegleiterInnen aus, die freundliche Bedienung … ?

Früher gab es Poesiealben und in vielen war folgender Spruch zu lesen:

 

 

Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heiteren Stunden nur. Und da ist wirklich was dran. Welchen Wolf fütterst du?

Frage dich:
Tun mir meine Gedanken gut?
Fühle ich mich wohl damit?

Empfinde ich Fülle und Freude?

Fühle ich mich leicht und lebendig?

 

Werde zur/zum BeobachterIn deiner (erlernten) Gedankenkonstrukte und entscheide für dich, wie du dich fühlen willst.

Ja, so einfach kann es sein.

Ändere den Fokus, sammle die heiteren Stunden und du wirst staunen, wie unendlich viele es davon gibt und mit welcher Gelassenheit du beginnst das Leben einfach fließen zu lassen ohne zu bewerten, zu beurteilen. Ohne Verstrickung mit all dem wovon du denkst, es muss/müsste anders sein.

 

 

Dies gilt nicht nur für den warmen Wein 😉 Es gibt keinen einzigen Moment, wo nichts geschieht und somit keinen einzigen Moment wo du nicht selbst entscheidest, welchen Wolf du fütterst. Kindheit. PartnerIn. ArbeitskollegInnen. FreundInnen. Im Bus. Beim Autofahren …. und, und, und …

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