IST DAS MEIN WEG?

IST DAS MEIN WEG?

Kennst du dieses Gefühl, dass du etwas voller Begeisterung inizierst und auf einmal fühlst du, dass eine Wolke aufgezogen ist.

Betrachte, fühle diese Wolke.

Fühle, dass dein Wunsch und Ziel, die Idee genau zu wissen was und wie, wie ein Kartenhaus in sich zusammen bricht. 

Was vorher klar war wird vollkommen durcheinander gewirbelt.
Die Gründe die du dir ausgedacht hast, warum du tust was du tust, verpuffen.

NULLPUNKT

Innehalten. Hinfühlen. Raus nehmen. Pause machen. Hinspüren.

Der Prozess des nochmals Hinfühlen begann damit, dass mein Partner mein vor einigen Jahren geschriebenes Buch, Dornenbett, begann zu lesen. Hin und wieder las ich eine Passage mit und ja, es ist gut geschrieben …

Vielleicht ist es doch für einige Menschen, oder für Frauen die Gewalt und Sexuellen Missbrauch erlebt haben, wertvoll? Vielleicht sollte ich es doch wieder veröffentlichen?

Gedacht und nicht zum ersten Mal angeschoben, dass es nun nach 6 Jahren, nach meiner Nahtoderfahrung, wieder erworben werden könnte. Es sollte auch dieses Mal nicht klappen, ich komme an meine Daten nicht heran. Dies verschafft mir Zeit hinzufühlen, aus dem Aktivismus, den Ideen und Vorstellungen wie ich meinen Erfolg als „Botschafterin der Liebe und Sexualität“ festigen kann, brach dann nun gestern vollkommen in sich zusammen.

BOTSCHAFT AUS DER VERGANGENHEIT

Ungute Gefühle besuchten mich gestern und ja ich stelle gerade das ganze Projekt „Faszination heilige Liebe“ in Frage. Ist das wirklich meine Domäne? Ist das meine „Aufgabe“? Kann heilige, (heilende) Liebe und Sexualität überhaupt vermittelt werden? Was „soll“ ich wirklich weiter geben?

ERFOGSDRUCK

Ja, zuerst war es reine Begeisterung, Jahre nach der Nahtoderfahrung, wieder in das Thema Liebe und Sexualität einzutauchen. Ich nahm es als Wink des Lebens. Fühlte mich sicher. War überzeugt, dass wenn dieses Thema mit dem ich schon einmal sehr aktiv war, nun nach mehr als 6 Jahren wieder zu mir kommt, dann „muss“ dass doch meine Berufung sein, oder? … B-)

Also gab ich alles, nutzte meine Fantasie, meine Kreativität, meine Liebe und Begeisterung für das Thema und legte erneut los.

HERZPROJEKTE UND GELD

Und wieder einmal geschieht das, was ich die letzten fünf Jahre seit ich in Andalusien bin, immer wieder beobachte: Das intensive spüren, dass das was ich weiter zu geben habe unter dem Druck, damit meinen Lebensunterhalt pflücken zu können, eine massive Blockade erschafft.

DANKE, DASS ICH FREI UND REICH BIN

Und natürlich geht das ja nur, wenn wir hart arbeiten, oder? Wenn wir uns ins Zeug legen oder wie es so schön heißt: Selbstständig = Selbst und ständig. Bis Körper, Geist und Seele zu rebellieren beginnen und ich gestern dann an meinem toten Punkt angelangt bin.

So funktioniert das nicht.
Etwas läuft hier schief.
Etwas ist noch schwammig.

Ja, ich interessiere mich seit der Kindheit für das Wesen der Liebe und Sexualität, wenn auch ausgelöst durch einer tief verletzten kindlichen Form, die ich heilen und vollkommen verändern konnte.

Etwas verwirrt, traurig sitze ich da. Sehe gerade den weiteren Weg nicht.

Also PAUSE. INNERHALTEN. DURCHATMEN. HINFÜHLEN.

Abwarten und Tee trinken.

LOSLASSEN

Wieder in mein Seelensein eintauchen.
Das Projekt „Faszination der heiligen Liebe“ und Geld für mich voneinander trennen.

OKAY, so sei es.

Auch wenn ich gerade den NULLPUNKT erreicht habe und keine Ahnung habe, mit was und wie mein Lebensunterhalt zu mir kommen soll …

Vamos a ver. VERTRAUEN. GEDULD. FÜHLEN.

WEITER MACHEN

Im Augenblick habe ich gerade keine Ahnung ob ich weiter mache und wenn ja, was wirklich von mir, meinem Seelensein in die Welt will.

Vamos a ver.

Also nochmals in die Stille eintauchen.
In mir selbst ankommen.
Die Angst darum, wie Geld in mein Leben kommt, loslassen.
Die erlernte Idee, des Erfolges hinterfragen.

NEUE WEGE GEHEN.
DEN UREIGENEN WEG DER SEELE GEHEN.
IRRWEGE ERKENNEN.

Erkennen wann das Ego am Ruder ist und Innehalten.

Die (Selbst)liebe wichtiger nehmen als das Ego.

Vamos a ver, was nun geschehen will. 🙂

Deine Michèle

Geld, Macht und Gefühle von Silvia Breier

 

Bildquelle: Pixabay. Danke

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