Ich habe immer die Wahl

Meine tiefste Intention für dieses Leben, für mein Sein, meine Herzschwingung ist es, Frieden in mir zu SEIN. Zu begreifen, dass ich immer eine Wahl habe. Dass alles was im Außen geschieht, eine Herausforderung oder mir die Möglichkeit schenkt, neue Umgehensweisen zu entdecken. Antworten für mich zu finden, die in mir Frieden installieren.

Ich war viele Jahre wöchentlich in einer 12-Schritte-Selbsthilfegruppe um meine Co-Abhängigkeit, die Muster die mich von mir selbst trennen, zu erkennen. Sie Meetings der 12-Schritte-Gruppen beginnen mit einem Gebet:

„Gott“, schenke mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann,
die Kraft, Dinge zu ändern die ich ändern kann

und die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden.

Was ist meine Baustelle und was ist eine Baustelle, die ich nur ändern kann, wenn ich ganz bei mir bin. Wenn ich einen Weg durch diesen, gerade jetzt mit C.arolina, chaotischen, aufgewühlten äußeren Dschungel, zu finden.

Dabei wird mir bewusst, dass das was im Außen sich zeigt, der chaotische, aufgewühlte Dschungel meines Inneren ist. Ich bin die kleinste Zelle der Veränderung. Wenn ich im Unfrieden, im Hass, in der Gier, in der Angst, in der negativen Betrachtung dieses Erdengeschehens bin, geschieht dies in mir. Es ist meine freie Entscheidung, ob ich mich zum Opfer machen lasse oder ob ich mit jeder Faser meines Seins die Absicht habe, eine große, herrlich starke und verwurzelte Trauerweide (mein Lieblingsbaum) bin. Meine bis zu Mutter Erde herunter fließenden Äste werden zwar bei Wind bewegt, manchmal heftig geschüttelt … doch mein tiefstes SEIN, Bewusstsein, ist die Unverletzbarkeit. Nichts kann mich verletzten, außer ich entscheide mich dafür, dass mich dies verletzt – dies geschieht meist unbewusst aus alten Erfahrungen, meist schon in der Kindheit, kreiere ich ohne äußeren Einfluss der Familie, weiterhin Situation in denen ich mich verletzt fühle, verletzen lasse oder klarer, in denen ich Verletzungen kreier …

Dies ist wertfrei gemeint. Ich sehe dieses Menschding als unschuldig. Es ist ein Geschehen, welches so erlernt, vorgelebt und übernommen wird. Eine Menschheit, die den Fokus im Außen hat. „Was denken die Anderen über mich … bringt mir das Vorteile … werde ich angenommen … wie kann ich dazu gehören … wie kann ich gefallen … “ Dies alles geschieht aus der Trennung von uns selbst. Aus der tiefen Sehnsucht oder dem (unbewussten) „Wissen“, dass wir EINS – unbegrenzt, unendlich und Schöpfer*innen unseres eigenen Erlebens sind …

Als Kinder können wir dem Programmiert werden nicht entgehen. C.arolina ist für mich ein „Weckruf“ oder wie es in der Bibel irgendwo steht: „Du wirst mit deinem Namen gerufen.“ Ich verstehe diesen Satz als Hinweis, Einladung bei mir, in meiner „Göttlichkeit“ und damit in mein Schöpferpotential hinein zu wachsen oder anders, diese Quelle wieder in mein SEIN zu integrieren – mich als Ganzes, als Unendlich zu begreifen/empfinden …

Mein tiefster Wunsch ist es, Menschen aus ihren Programmen, aus der Opferenergie/rolle zu begleiten. Verstehen, erfahren zu können, wir haben immer eine Wahl. Jedoch nicht immer in der Position, dass was ist, zu verändern, sondern in der Energie, die Situation anzunehmen, mit ihr in Frieden zu kommen und zu 100% gut für mich zu sorgen.

Wenn jeder Mensch gut für sich sorgt, ist für alle gesorgt

Ich glaube, dass es elementar Wichtig ist oder anders, dass das momentane Geschehen durch C.arolino ein Aufruf ist, lernen zu dürfen, in diesem aufgewühlten chaotischen Meer, so für mich zu sorgen, dass ich mir meine Insel innen und außen schaffe, wo C.arolina außen vor bleibt. Mich aus dem äußeren Geschehen heraus nehme und mir sage, wie kann ich mit der Situation umgehen …

Maskenpflicht

Als diese kam, oh ja, ich hatte meine Schwierigkeiten damit. Das Trauma, keine Luft mehr zu bekommen, zu ersticken wurde reaktiviert und ich musste, nein ich wollte eine Lösung dafür in mir finden. Eine Zeitlang habe ich jeweils einen Tropfen Lavendelöl in die Gesichtsuniform gemacht. Lavendel beruhigt mich etwas und ich bin „abgelenkt“ oder damit beschäftigt gewesen, den Duft zu genießen. Ich habe mich wieder mit meinem Atem bechäftigt. Wie kann ich atmen, dass ich die warme, ausgepustet Luft nicht wieder einatmen. Mit Pausen zwischen Aus und neu Einatmen und dies löste gleichzeitig, durch den langsameren Atemfluss, mehr und mehr Gelassenheit und bei mir sein, aus …

Heute trage ich die Maske und es löst außer, dass ich sie für mich ein Fake ist, nichts mehr aus.

Klar, ich gebe zu, ich bin in einer wirklich sehr beschützten Situation in der ich wenig mit dem was da alles an Verordnungen kaum einzuhalten oder wahrzunehmen brauche. Doch ich habe mir dieses Leben kreiert. Es war meine Entscheidung vor 5 Jahren auszuwandern und möglichst so zu leben, dass ich mir meine persönliche Insel schaffe in der ich als Heilbotshafterin zwischen den Welten, wirke. Dein intuitiv gemaltes Bild für dich betrachte und deine Geschichte, deine Themen darin abzulesen oder die Botschaften deiner Träume sich mir offenbaren oder ich auf eine Frage, eine Situation als Kanal, eine Botschaft für dich empfange und sie dir weiter gebe.

Mein Wirken (für dich), für den Wandel, für das Neue auf diese Weise ist viel „wichtiger“, nährender, freudvoller, erlösender, erweiternd als mich in der C.arolina Angstpropaganda zu verlieren.

Ich habe immer eine Wahl. Immer.

Ich denke dabei an Dietrich Bonhoeffer  der im KZ war und bis zu seiner eigenen „Eliminierung“ ein Licht für die Menschen, die mit ihm diesen Weg gingen, war. Er konnte die Todesmaschinerie nicht aufhalten. Das lag nicht in seiner Macht. Er nutzte jedoch seine „göttliche“ Kraft und Macht dafür, sein Schöpferpotential um etwas Wärme und Geborgenheit für die „Gemeinschaft“ zu kreieren – auch im Hinblick auf einen unschönen Tod …

Wir haben immer eine Wahl. Immer.

Die Wahl jeden Moment für mich so zu kreieren, dass ich glücklich bin, diese menschliche, abgefahrenen und spannende Menschdingerfahrung zu machen …

Mein Wirken

 

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