Hochsensibilität

Ich mag das Wort nicht, wie so viele andere nicht. Lach. Sie sind nicht nur Worthaufen, sie öffnen auch noch eine Schublade in die man sich selbst hineinlegt.

Ich mag frei sein wie ein Paradiesvogel.

Geschrieben ungefähr um mein 30zigstes Erdenjahr herum:

Der Paradiesvogel

Er singt dir tief ins Herz hinein,
seine Farben betören,
sein Flug trägt dich hoch hinaus.

Sperr ihn ein,
er wird verstummen,
seine Farben verblasen,
sein Flug erlahmen.

Eingesperrt sein – in eigenen Gedannkenkonstrukten, in alten oder gerade neu inszinierten Geschichten. In klaren Regeln, unumstößliche Positionierungen, Meinungen, Sichtweise und Interpretation, in Stagnation und und und und …

Jetzt „verstehe“ ich erst mein Gedicht. Wow. Aha. Alles klar. Danke.
Der Paradiesvogel kennt nur den Zustand der FREIHEIT.
Der Paradiesvogel ist meine innere Freiheit.

Auch dann, wenn sein Gesang verstummt,
seine Farben verblasen,
sein Flug erlahmt.

Das „ICH BIN“, die Unendlichkeit die ich bin, kann niemals eingesperrt werden.

Dessen darf ich mir selbst noch viel bewusster werden.

Schön, dass ich mein fast 30 Jahre altes Gedichtband, von Hand mit Tinte geschrieben, voller Schreibfehler, Kollagen und Zeichnungen von mir, hierher mitgenommen habe.

In der Akasha-Chronik stand die Szene, dass ich durch dieses Gedicht am 30.03.20 um zirka 23.30 Uhr, irdischer Zeitrechnung, an dieses Gedicht und damit an meine innere Freiheit, den Paradiesvogel, erinnert werden „muss“.

Michèle, Geschichtenerzählerin und Mittlerin zwischen den Welten

Bild: Pinterest

 

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