HERAUSFORDERUNG, NÄHE DISTANZ in der Partnerschaft

HERAUSFORDERUNG, NÄHE DISTANZ in der Partnerschaft

Das Bedürfniss nach Nähe oder Distanz kann in einer Partnerschaft sehr unterschiedlich sein. Hier gilt es dann in dir selbst und gemeinsam zu ergründen, was in das Thema von Nähe und Distanz an alten Programmen aktiv ist und was wirklich dein wahres Seelensein ist.

„Immer wieder wenn mein Partner sich erlaubt die tiefe Liebe zu uns zu spüren, zu fühlen, wie stark wir Geistig, Seelisch und Körperlich verbunden sind, geschieht am Nächsten Tag bei ihm Rückzug. Das Gefühl unfrei zu sein und es baut sich eine Mauer vor ihm auf. Er wird kalt und ist nur noch im Verstand, wo ich dann auch reinschutsche. „Lass mich doch einfach endlich FREI!“. Ich spüre dann seine sich eingeengt fühlen, seinen Ärger, dass ich ihn nicht so frei lassen kann wie er sich das vorstellt, wie er es von mir erwartet und ich gerate dadurch immer wieder unter Druck, dass ich diese FREIHEIT die er von mir erwartet, einfach geben können soll. In mir setzt sich dann nebst dem Druck der Erwartung die er an mich hat die Angst dazu, dass er sich, um seine totale Freiheit zu leben in der er sich von mir alle paar Wochen eingeengt fühlt, leben zu können.

In diesem Geschehen spüre ich dann für mich erst einmal, wie meine Herztüren zu gehen und ich keine Lust mehr auf Begegnung mit ihm habe und am liebsten einfach irgendwohin verschwinden möchte, einfach raus, weg von seiner Wand die vor ihm steht …

Wir versuchen dieses uns immer wieder vor die Trennung führende Geschehen zu erkennen und aufzulösen. Vielleicht kannst du reinschauen und uns sagen, was das Thema hinter dem äußeren gemeinsamen kopfgesteuerten Geschehen zwichen uns, abgeht.“

Ja, ich kenne das Thema und ja, ich erfosche es bei und in mir selbst. Was sich dabei zeigte und ich weiter kann:

Es kann sein, dass dein Partner, wie du mir im Gespräch sagtest, immer wieder die Nähe zu dir sucht, was eventuell darauf hindeuten kann, dass er unbewusste Verlassenheitsängste hat, die er selbst mit dem „Drang“ deine Nähe zu suchen, sich zu vergewissern, dass du noch als seine Liebespartnerin da bist, sich ausdrückt und dann auf einmal das Gefühl hat, JETZT ist mir alles zuviel, zu nah, ich habe keine Zeit mehr für mich allein, für meinen Weg, für die Dinge die ich außerhalb unseres Liebesraumes alles machen will und er diesen Freiraum, diese Auszeit und die Zeit mit sich zu sein, nur schafft indem er sich innerlich erst einmal von dir entfernt, distanziert, trennt …

Eines darf euch beiden klar sein, alles was zwischen euch geschieht, ist ein gemeinsames Thema und dient wenn es sich zeigt und mag es noch so schmerzlich sein, eurem höchsten Wohle dient. Auch wenn es in der Situation alles andere als kuschelig anfühlt.

Was könnte in dir geschehen?

Aus unserem Gespräch weiß ich, dass du schon sehr früh Trennungen zu wichtigen Bezugspersonen die ein Kind nun einmal braucht, getrennt wurdest und diese Angst etwas was du von ganzen Herzen unschuldig wie ein Kind liebt, zu verlieren, löst in dir den Fluchtreflex wieder aus: Lieber gehe ich als verlassen zu werden. Denn damals als Kleinkind konntest du nicht gehen sondern wurdest mehrere Mal von Menschen verlassen, die dich nährten, in den Schlaf wiegten, auf den Arm nahmen, die dich liebten.

Dieses getrennt zu werden von der kindlichen Quelle der Liebe und damit des Überlebens steckt noch tief als Schatten in dir.

Was dann passiert, wenn dein Partner Auszeit braucht ist, dass du in die kindliche Trennungspanik, in die Erstarrung fällst die du in den ersten Jahren erlebt/durchlebt hast. Damals als Kind hing dein Überleben von deinen Bezugspersonen ab – heute nicht mehr. Heute weißt du, dass du ohne Bezugsperson überlebt, lebst, glücklich sein kannst, ein erfülltes Leben mit dir selbst haben kannst, das hast du ja schon geprobt. Es ist wichtig, dass dies noch mehr in dein Bewusstsein verankert wird.

Erst dann kannst du ihn wirklich frei lassen kannst im Vertrauen, dass er dich einfach stehen lässt und geht, wie es in deiner frühen Kindheit mehrmals geschah.

Ihr habt beide Angst euch wirklich voll und ganz auf den anderen einzulassen, er aus Angst seine Freiheit/Selbstbestimmung zu verlieren, du aus Angst ihn zu verlieren. Da du in solchen Momenten reflexartig dich versuchst an ihn zu klammern vergrößert sich bei ihm nun erst Recht das Gefühl, unfrei zu sein und die Mauer zu dir, wird noch dicker. Eine lösende Begegnung auf der Seelen-Herz-Ebene rutscht erst mal weg und jeder verteitigt nur noch sein Bedüfniss. In dem Geschehen ist es unmöglich, die eigenen Themen die jeder von euch in den Liebesraum mit hinein bringt, wirklich zu sehen und zu erkennen. Keiner von euch beiden ist in diesem Moment bei sich selbst sondern beim Anderen und bei den eigenen Erwarten. Er die Erwartung nach Distanz und du rutscht massiv in dem Moment wo er Distanz braucht, in ein kindliches Nähebedürfnis …

Wie immer wenn wir tiefer schauen zeigt sich, dass diese Schatten die in jeder Partnerschaft mitwirken, ein gemeinsames Thema ist, welches wie eine Münze eben zwei Seiten hat: Seine und Deine (Geschichte).

LÖSUNG FÜR DICH

Der wichtigste Schritt ist es, deinen Fokus von ihm zu nehmen. Von seinem Schatten und dich ganz auf deinen Schatten einzulassen. Den noch immer wirkenden Schmerz der frühkindlichen Trennung zu fühlen und zu erkennen, dass du dieses Thema mit in euren Liebesraum bringst und dabei tatsächlich dich immer wieder zu stark auf deinen Partner statt auf dich selbst, auf deinen Weg außerhalb eures Liebesraumes, auch zu fokussieren.

Es geht wahrlich um FREIHEIT die dein Partner dir spiegelt. Um DEINE eigene FREIHEIT. Frei davon zu werden wie ein Kleinkind sich an die Bezugsperson zu klammern, weil du nicht in die Arme einer dir fremden Frau abgegeben werden willst …

Übertragen auf eure Partnerschaft bedeutet es für dich, dich ganz bewusst immer wieder auf deinen Weg außerhalb des Liebesraumes, auf das was dir ganz allein wichtig ist für dich zu erschaffen, zu fokussieren um selbst FREI zu werden.

Je freier du selbst wirst, wie mehr du die kleinen Händchen die sich krampfhaft an der Bezugsperson festzuhalten versucht, aufmachst und dadurch erst dein Vertrauen zu dir und zu ihm wachsen wird, du ihn FREI lassen kannst ohne in die, ich werde einfach stehen gelassen, abgeben, ich werde einfach von dem Menschen den ich liebe, getrennt.

VERTRAUEN. Entscheide dich für Vertrauen.

DANKE, dass ich im Vertrauen bin, dass alles was geschieht, meinem höchsten Wohle dient.
Und, beginne dich selbst mit deiner Trennungsangst zu lieben. JA, ich habe Trennungsangst. PUNKT.

NUR FÜHLEN, FÜHLEN, FÜHLEN

Arbeite mindestens 30 Tage intensiv mit diesen beiden Sätzen. Täglich auch mehrmals oder immer dann wenn du die Angst, stehen, verlassen zu werden spürst, ziehe dich zurück und tauche in diese zwei Sätze ein, bis du das verschütttete Urvertrauen für einen kurzen Moment in dir wieder spürst. Es ist ja da, es wird lediglich immer noch geprüft ob du wirklich, vielleicht zum ersten Mal in deinem Leben, der Liebe eines anderen Menschen wirklich vertrauen willst.

Erst dann wenn ihr beide wirklich im Vertrauen auf die Liebe in euch und auf die Liebe zwischen euch vertraut, werdet ihr FREI und VERBUNDEN sein und das Spiel, der Kampf um Nähe und Distanz zwischen euch, wird sich auflösen, ist geheilt …

Geduld und stehen bleiben, da bleibe mitten im transformierenden Feuer auf dem Vulkan und das tut ihr. Du darst dir erlauben durch zu atmen, dich zu entspannen, geschehen zu lassen und ja, schlußenlich die kleine kindliche Faust die sich an die Bezugsperson klammert, zu öffnen und das WUNDER deiner Selbstfreieung erleben.

In Liebe,
Michèle, Heilbotschafterin zwischen den Welten, Priesterin der Liebe, Geschichtenerzählerin

Gerne bin ich für dich da und schaue in dein/euer energetisches Egothema, welches Abstand und Trennung zwischen euch kreiert.

Für einen unverbindliches Erstgespräch melde dich via E-Mail (cpellegrini@gmx.de), Messenger oder Whatsapp/Telegramm (+49 173 388 76 59)

Bild: Pixabay. Danke

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