Haus der Sinnlichkeit und Lebensfreude

Vor ein paar Nächten hatte ich einen Traum …

„Ein großes Haus. Eine Gruppe fröhlicher, lachender, feiernder Menschen im Garten. Ich schaute vom oberen Stockwerk zu. Meine Mutter führte die Menschengruppe von der puren Lebendigkeit der Natur, in den Keller. Ich stand an einer Balustrade und schaute zu. Spürte ärger in mir und lud die Menschen ins Obergeschoss ein, da ich es unmöglich fand, dass sie die Menschen in die Dunkelheit führt, wo es doch in diesem Haus diesen schönen hellen Raum zum feiern, essen, lachen, berühren, tanzen, spielen, zum LEBEN, zum lebendig sein gab … Die Menschen folgen meiner Einladung und dann war auch meine Mutter verschwunden …“

Dieser Traum fiel mir die letzten Tagen immer mal wieder ein und so ganz langsam „erinnere“ ich mich an einen Lebenstraum den ich schon seit einigen Jahren in mir habe. Das Haus der Begegnung. Das Freudenhaus

Heute, bei meinem ersten Kaffee auf der Terrasse sah ich bei Deva Bhusha dieses Video und da war ich erfüllt und alles in mir sagte: JA. JA. JA. Michèle, geh ins volle Leben. In deine Lebendigkeit.

„Wenn ich tanzen gehe, wird sicher kein Stuhltanz gemacht“, sagt der 74-jährige Günther Krabbenhöft, der gerne zu Techno- oder Housemusik tanzt.“

https://www.zdf.de/dokumentati…/37-grad/da-isser-ja-100.html

Die Zeit der Eremitin, der Kontemplation, vielleicht sogar des „Brav-Sein“ , will sich nun dem Ende zuneigen und Platz für etwas Neues schaffen. Die Tasse mit frischem Tee gefüllt werden. LEBEN will nun nochmal anders gelebt werden. Langsam bröckelt da etwas. Etwas, dass mich die letzten Jahren, seit meinem Zusammenbruch, in mich hinein holte und gleichzeitig immer wieder jede Vorstellung von mir, von dem was ich bin, ausgekippt wurde, die Tasse ausgeschüttet wurde …

Was will ich wirklich? Das was ich schon, seit ich mich zurück erinnern kann, immer wollte: LEBEN.

LEBEN – Tanzen. Lachen. Sinnlichkeit. Tiefe Gespräche. Berührung. Freiheit. Leichtigkeit. Tränen. Lagerfeuer. Stille. Innhalten. Los rennen. Purzelbäume schlagen. Atmen. Augenhöhe. Erweiternde, berührende, lebendig echte Begegnungen. Paare. Frauengruppen. Männergruppen. Seminarangebote zum Thema …

Die alten, selbst auferlegte und erlernte Begrenzungen geraten gerade in Bewegung …

Klar, auch mit Herzklopfen. Soll das wirklich umsetzten werden, ist es das, ist doch nur Träumerei, soll ich wirklich meinen Traum leben? Werde ich mich nicht überfordern? Kann ich das überhaupt? Ist es dafür nicht schon zu spät? … Blablabla! Blupp!

Na gut, Andenken ist ja noch nicht umgesetzt … kicher. Also einfach mal spielen, hineinfühlen, träumen, visualisieren: Ein Haus der Sinnlichkeit, der Lebendigkeit. Ein Haus eventuell durchaus auch, durch die Tränen hin zum LEBEN.

Was mir gerade so vorschwebt:
Ein Haus mit 3-4 Gästezimmer für Freunde/Menschen des sinnlichen, lebendigen Lebens, mit einer Küche. Mindesten zwei Badezimmer. Evtl. je nachdem wo dieses Haus steht, einen Pool oder ein Whirlpool. Einen großen Raum für Begegnungen, sinnliche Seminare, Geld, einen verzauberten, lebendig sinnlichen Garten ums Haus, etwas Abgeschieden, ein Pendant wäre auch durchaus denkbar, Unterstützung durch Freunde … fällt mich sicher nach und nach noch mehr ein … lach …

Mh! Klingt gut, finde ich und du, wie findest du diesen Traum?

Willkommen sind Ideen, Möglichkeiten der Umsetzung, egal wie verrückt es in diesem ersten Rutsch auch immer klingt …

Ja, vielleicht ist es „nur“ ein Traum und bleibt es auch … Aber damit spielen, darin eintauchen, erfühlen muss gerade sein

Vamos a ver, was neues geboren werden will.

Bild: Pixabay, EliasSch , freie kommerzielle Nutzung. Kein Bildnachweis nötig.

 

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