Größte Angst und EFT

Ich durchschreite ja im Moment, wie viele andere Menschen, die größten Ängste die einem blockieren und lenken und komme noch tiefer mit meinem inneren Kind und dessen Angst vor körperlichen Gewalt, in Berührung. Heftig.

Die Lage spitzt sich zu. Näheres der Spiele die hier inszeniert werden, möchte ich nicht beschreiben. Den im Endeffekt sind meine Ex-Projektpartner*in die Engel der Heilung. Es dient mir also gar nicht, wenn ich in der Falle von, die sind schuld, falsch, gemein, unmenschlich etc. zu fallen. Ich weiß, dass jeder Mensch nur so reagieren und agieren kann, wie sie/er oder ich es eben gerade tut …

Bueno, ja, es ist eine herausfordernte Zuspitzung die echt eine Prüfung ist. Ja, ich bin seit Tagen innerlich zittrig und aufgewühlt. Gehe durch meine Kindheitsängste durch – was nicht einfach ist. James mein Verstand, schreit: Sie vorsichtig! Flieh!! Flieh einfach. Mach dich vom Acker. Du weißt absolut nicht, wie weit ein anderer Mensch geht. Flieh!! Flieh, sonst stirbst du!!!

Okay, was ist das schlimmste Szenario vor dem ich am meisten Angst habe?

Dass ich nachts aus dem Bett gerißen und verprügelt werde.

Gespräch mit/aus meinem höheren Selbst:

„Gut, diese Angst ist eine Kindheitserfahrung und du stehtst nicht zum ersten Mal vor ihr. Atme mein Kind und frage dich, wie real ist dieses Szenario? Ja, ich fühle, du weißt es nicht und die Ansgt ist ganz tief. Dein kindliches Ich ist vollkommen in Aufruhr, in Panik. Schieb es nicht weg.

Wie real ist dieses Szenario, begründe es. Für dich.

Ziemlich unreal da ich mich nachts einschließen kann und tagsüber ist Mila hier. Aber ehrlich, die Angst geht nicht weg … „

Mir ist natürlich klar, dass diese tiefste Angst hier unreal ist. Jedoch will sie endlich wahrgenommen werden und ich merke,wie ich versuche diese Angst in den letzten Tagen, über den Verstand aufzulösen (Abwehrreaktion, Flucht, Ablenkung, so tun als wäre nichts passiert, EFT Übungen beginnen und nicht weiter machen, usw. … ) Aber nun war heute Vomittag die Angst so groß, dass ich endlich aus dem Muster der Starre und Hilflosigkeit raus kam und damit beginne die EFT Übungen auch durch zu ziehen. Das tut gut.

Klar kann ich fliehen, so habe ich es immer gemacht wenn ich mit, im weitestest Sinne mit dem konfrontiert werde, was mein inneres Kind als Aggression und damit als Todesgefahr, empfindet. Ja, ich bin oft geflohen, früher ich einfach keine andere Wahl hatte, da mir nichts zur Verfügung stand, mit der ich diese Angst hätte transfomieren können.

Dies ist nun anders. Alles ist anders. Der Impuls zu fliehen ist zwar mächtig da. Jedoch der Wunsch, diese alte Kindheitsangst zu spüren und sie mit EFT zu transfomieren ist viel, viel Größer … Egal welchen Mut ich gerade dafür aufbringen muss um mich mit ihr auseinander zu setzen. Das sind alles Verstandeswiderstände die ich gerade wahrzunehmen vermag. Das ist schon eine großer Schritt weiter als vor ein paar Tagen – wo ich zwar wusste, dass EFT mir helfen kann … es aber einfach nicht tat obwohl ich die ganze Zeit dachte, dass es mir helfen wird … Es zeigt, wie groß diese alte Angst ist und wie sehr, mein System dagegen geht aus der Idee: Halt dich einfach still. Sag nichts. Tu nichts, dann wird alles nicht ganz so schlimm …

Es ist cool, wenn auch kein Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein, dass sich eine weitere Schicht meiner einst erlernten automatischen Programme zeigen restpektive so fühlbar werden, dass die Angst kleiner ist als der Mut, mich dieser Angst zu stellen.

Teil des Widerstand, den ich in mir wahrnehme ist der kindliche Wunsch, dass jemand kommt und mich bei der Hand nimmt, mich schützt und rettet. Ja, ja … die alte Opferrolle mit seinen Emotionen der Angst, der erlernten Hilflosigkeit, Orientierungslosigkeit, „Unfähigkeit“ zu handeln und seinen Fluchtprogrammen. Sitzt ganz schön tief.

Einige Fragen sich jetzt sicherlich, warum ich nicht einfach fliehe, da ja ein kleines Häuschen da ist. Ja, ich werde vermutlich, wenn sich nichts anderes ergibt, auch da hin ziehen. Doch ich spüre überdeutlich, dass ich mich dieser Angst jetzt stellen will/darf, muss um einen weiteren Schritt hin zu meinem inneren Frieden zu machen.

Ja, ich könnte gehen und dann mit dieser Angst arbeiten. Das Ding ist, dass es bisher immer so war, dass sie dann für mich sofort nicht mehr spürbar ist – als gäbe es sie gar nicht. Die Angst gibt es aber die Gefahr, dass es zu körperlicher Gewalt kommt, ist zu 99% irreal … Und diese Angst gilt es in der Situation aufzulösen und dann zu gehen.

Also EFT so oft wie gerade notwendig – die Not wenden.

Dazu habe ich in Youtube eine schöne EFT Annleitung gefunden, die für mich passt.

Parallel schaue ich gerade Videos zum Thema inneres Kind an um nochmals mich mit diesem Kind zu verbinden.

Und, ich werfe Themenbalast ab und habe meine Beiträge zu C wieder gelöscht, da ich gerade keine Energie habe, mich im Moment in das Feld der kollektiven Angst und Auseinandersetzungen die jeder Beitrag auslöst, auszusetzen. Ich DANKE dir für deinen Kommentar unter meinen gestern zum C-Thema geteilten Beiträge.

Michèle, Geschichtenerzählerin

Bild: Mein Kraft- und Lebensbaum, den ich in den letzten zwei Tage intuitiv für mich und mein inneres Kind gemalt habe.

 

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