Gefühle

Gefühle

… gehören gefühlt, nicht verdrängt, sonst würden sie Gedränge heißen.

Es ist, so meine Beobachtung und meiner Selbsterfahrungen immer wieder meine eigenen Entscheidung, ob ich Fühlen oder ins Drama gehen will.

Klar, Dramen haben was. Sie geben einem eine Lebendigkeit und mögen sie sich noch so „beschießen“ anfühlen, sie zeigten mir viele Jahre, dass ich am Leben, dass ich überhaupt Fühlen kann.

Das Drama und damit die Opferrolle hat eine ganz eigenen Dynamik, sie erschafft eine Idendität der wiederkehrenden Hilf- und Auswegslosigkeit, eines ständig verschüchternden Kindes, welches Schutz, Liebe und Geborgenheit im Außen sucht.

Stich in die Urwunde

Fasse in die Wunden dieser erwachsenen, verlorenen Kinderseelen, nimm ihnen nun die als Kinder bereits fehlende Sicherheit und Geborgenheit in der Welt, in der Weltenfamilie und sie werden, wie dies Kinder nun einmal instinkgesteuert tun um zu überleben, gehorchen in der irrigen Hoffnung, dass dann alles gut wird … dass Mama und Papa gar keine Bedrohung sind, sondern es gut mit mir meinen …

Schutz und Sicherheit

Ein Kind ist darauf angewiesen, dass es im Schutze und der Sicherheit eines liebevollen, wohlwohlenden Elternhausese aufwächst und gedeiht – doch seien wir mal ehrlich, die Gewalt an Kinder in allen seinen Ausprägungen und damit meine ich sowohl die psychische und körperliche Gewalt, die verletzte erwachsenen Menschen, anderen Menschen und Kindern unbewusst antun, ist nicht erst seit C.arolina ein Thema.

Ja, Kinder brauchen den äußeren Schutz, den elterlichen Schutz. War dieser brüchig bis nicht vorhanden, erzeugt dies genau das was jetzt sichtbar wird: Eine Menschheit in Angst vor den straffenden Eltern (Politikzirkus). Das Verdrängen der Gewalt die einem angetan wird, dass sich einreden, dass Mama und Papa ja nur mein Bestes wollen.

Es ist aus meiner Sicht höchste Eisenbahn (schweizer Spruch), dass jeder Mensch beginnt, für sich das BESTE zu wollen und die vermeintliche Sicherheit, den Schutz, dass Zuhause der Geborgenheit in sich selbst, in seinem Tempel (Körper) zu entdecken beginnt.

Die Vermeindungsstrategie

Als Kind in einem disfunktionalen Zuhause lernt das Menschenkind, um sein seelisches Übereleben zu sichern, um geistig so gesund wie möglich zu bleiben, das was geschieht zu verdrängen.

Ich habe im Laufe der Jahre unzählige Frauen begleitet, die psychische oder/und körperliche Gewalt und Missbrauch in allen seinen Nuancen erlebten, begleitet und tue es noch.

Verdrängung und Opferrolle

Alle diese Menschen, und ich nehme mich da nicht aus, haben eines Gemeinsam: Die Verdrängung der einstigen Ereignis mit gleichzeitigem ständig in diesen Szenen bis in den Schlaf hinein gefangen zu sein und sich als Opfer, als nicht gut genug, überflüssig, wertlos zu fühlen.

Was die Opfer jedoch an sich oft lange nicht sehen können ist ihre innerwohne Kraft. Das kleine Pflänzchen, welches durch den Asphalt drücken will, dies zu sehen ist in der Opferrolle kaum möglich und genau diese Kraft fehlt uns, den Überlebenden von Gewalt und Missbrauch, um den unverletzten, heilen Teil unseres Sein wachsen zu lassen.

Die Bänder die an die erlebte Gewalt fesselt müssen erst durchtrennt werden und dies allein ist ein Prozess der Panik auslösen kann und dazu führt, weiter die einst erlebten Gefühle zuzulassen und durch zu fühlen, da es zu schrecklich war, da es einst Todesangst auslöste.

Alles beginnt mit meiner/deiner Entscheidung

Die Heilung, die Veränderung, das Auflösen der Traumatas beginnt, so meine persönliche Erfahrung mit meiner Entscheidung, ein Leben in Geborgenheit, Sicherheit, in Liebe und Achtsamkeit, leben zu wollen.

Ohne diese Entscheidung geschieht keine Veränderung, denn es geschieht uns nur, was wir bewusst und wach für uns entscheiden.

Nur du allein kannst dir die Erlaubnis geben, dein inneres verletztes, ängstlichen, unsicheches Kind zu einer/einem glücklichen, in sich ruhenden Erwachsene/n werden zu lassen. Du allein entscheidest ob du Richtung Licht am Ende des Tunnels laufen oder lieber weiterhin in deiner schmerz- und angsterfüllten Vergangenheit bleiben willst.

Wenn du für dich die Entscheidung getroffen hast, dein Leben radikal von der Vergangenheit abzulösen ohne zu verdrängen, dann schreib mich an und wir machen einen Skype oder Zoomtermin aus, bei dem du mich auf Werstschätzungsbasis (Spende) erst einmal kennenlernen kannst, wo wir beide hinfühlen können, ob wir miteinander können.

Namaste

Bild, Pixabay

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code