Für oder gegen Impfung

Durch einen Austausch hier auf FB bin ich nochmals zurück gereist in die Phase bei der ich als Mutter mich für oder gegen die Impfung meines neugeborenen Kindes entscheiden musste. Damals entschied noch nicht der Staat für/über mich und stahl mir einen wichtigen Prozess dessen was es heißt Eltern und damit für meine Entscheidungen die ich für mein Kind treffe, mir wirklich zu 100% meiner Verantwortung bewusst zu werden …

Liebende Eltern wollen das Beste für ihre Kinder, sie wollen mögliche Gefahren ausräumen.

In jungen Jahren begleitete ich in einem Heim Menschen mit geistiger Behinderung. Einige davon waren einst gesunde Kinder bevor sie geimpft wurden … Das veranlasste mich dazu, alles zu lesen was ich vor über 30 Jahren, pro und kontra zu Impfungen, den Inhaltsstoffen, mögliche Folgen und Risiken sowie deren Vorteile zu lesen gab …

Als ich dann Jahre später endlich ein Kind unter dem Herzen trug befasste ich mich u.a. auch wieder mit diesem Thema nochmal intensiv. Das Bild der Risiken von Impfungen bei Neugeborenen war nicht unproblematischer geworden und ich entschied mich mit der Impfung zu warten bis dieses kleine Wesen „fertig“ ist. Ich ließ sie also erst mit 7 Jahren impfen. Da hatte ich für mich das Gefühl, dass sie jetzt körperlich genug „entwickelt“ ist um mögliche Nebenwirkungen ausbalancieren zu können …

Klar ist es ein Gehen über rohe Eier. Mir war bewusst, dass egal welche Entscheidung ich treffe, beides barg die Gefahr in sich, dass durch meine Entscheidung mein geliebtes Kind schwer krank werden konnte …

So stellte ich mir die Frage mit was ich glaube, hypothetisch besser fertig zu werden? Sie im schlechtesten Fall durch oder ohne Impfung wieder zu verlieren. Ich spürte für mich, dass ich damit, sie durch meine Entscheidung einer Impfung, durch meine Schuld zu verlieren, ich mir niemals verzeihen zu können. Was natürlich nicht ausschließt, dass ich mir die Entscheidung sie nicht geimpft zu haben, im schlimmsten Fall, auch nie verzeihen kann …

Ein Dilemma und ich entschied mich dafür dem Leben, der Natur (Gott) diese Entscheidung „in die Hände“ zu legen. Sollte das „Universum“ wollen das sie lebt, wird dies so sein.

Wir Menschen sitzen der Illusion auf, dass wir „Gott“ spielen können.

Heute sehe ich es anders aber ich würde mich wieder dafür entscheiden mein Kind erst einmal „fertig entwickeln“ zu lassen bevor ich ihm Fremdstoffe zuführe oder sogar eher gar nicht mehr zu impfen.

Diese Entscheidung muss jede Mutter, jeder Vater mit sich allein ausmachen. Sich tief innen mit der Verantwortung, mit Leben und möglicher Verlust auseinander setzen. Dabei entdeckte ich erst recht, dass ein Kind ein Geschenk ist, dass ich aber keine Macht über Leben und evtl. Sterben habe. Daß jeder Mensch einen vorgegebenen Weg hat, was auch immer ich als Mutter entscheide.

Und daß ich mit jeder Entscheidung die ich für mein Kind treffe, leben muss. Was auch immer meine Entscheidung nach sich zieht …

Es ist eine Gewissensfrage bei jeder Entscheidung die wir als Eltern treffen.

Deswegen lehne ich den Zwang von außen ab. Denn durch mich kam dieses Wesen her und ich muss in mir die Verantwortung für das was ich für mein Kind an Entscheidungen treffe, alleine tragen wie es auch immer kommt.

Egal ob Eltern sich für oder gegen etwas für ihr Kind entscheiden. Sie allein und das Kind tragen die folgen der Entscheidungen der Eltern …

Eltern die sich für Impfung entscheiden tun dies genauso aus Liebe wie jene, die sich dagegen entscheiden.

Die Idee jedoch das ungeimpfte Kinder, geimpfte anstecken können lasse ich nicht gelten. Wenn dem so ist, dann ist Impfung kein Schutz, dann stimmt damit für mich etwas nicht …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code