Erst verstehen, dann verstanden werden

Sehr beliebt ist auch: Du wirst wohl erst aufwachen, wenn ein dir nahe stehender Mensch an C stirbt und die Steigerung davon: … wenn deine Tochter daran stirb – und DAS, puuh geht mir jeweils dann schon unter die Haut… ist ein Dolchstoß mitten in mein Mutterherz und das wissen jene auch, die mir dies via PN oder Mail schreiben … weil es bisher von Menchen kommt, die mich viele Jahre schon kennen … was einfach für mich noch eine Spur heftiger ist, wie wenn ein mir fremder Mensch mir dies schreibt. Trifft auch, ja – jeder denke ich dann, was für ein AL bist du denn?

Aber in beiden Fällen lasse ich es stehen. Gehe in das Gefühl was es da bei mir gerade auslöst. Atme hinein und lass es durch laufen, wegschwemmen. Den solche Aussagen haben NICHTS mit mir zu tun. Sie zeigen eine Angst, Verzweiflung oder auch Wut, die nichts mit mir zu tun hab. Wobei Wut ja nur eine sekundäre Emotion ist. Geht man tiefer landet man bei der Angst …

Also bloß nicht persönlich nehmen, ins Mitgefühl gehen.

Ich glaube es war Veit Lindau der schrieb: Erst verstehen, dann verstanden werden.

Fühle was so ein Satz in dir auslöst, heile diese Wunde. Denn wenn es dich „triggert“, egal ob es Wut, Trauer, Sprachlosigkeit auslöst, es hat was mit dir zu tun. Da will noch was gesehen/geheilt, in Frieden gebracht werden – vor allem auch dann wenn es in dir oder in FB eher üblich, eine Schimpf-/Verurteilungs-/Wertungstyrade aus dir raus bricht.

Ein zweiter Schritt ist für mich, hinter die Worte zu fühlen. Was sagt mein Gegenüber da?

„Ich hoffe du verreckst an C.!“

Lass den Satz sacken.

Was geht in einem Mitmenschen vor, wenn er dies sagt/denkt?

Ich fühle in dem Satz eine massige Energie von Überforderung. In der Botschaft ist bei mir auch, der verzweifelte Wunsch, dass das alles aufhört. Angst, aber nicht vor Ansteckung durch C., sondern von dieser total ungewissen Zukunft vor der wir alle sind …

Dann visualisiere ich eine 8 am Boden und setzte die Menschen und den Satz in den einen Kreis, stelle mich in den anderen und schau sie einfach an. Öffne mein Herz und schicke Liebe.

Wenn es mir direkt gesagt (respektive geschrieben) wird, den so einen Satz trauen sich die meisten auch nicht im persönlichen Kontakt raus zu hauen, dann nehme ich diesen Satz und diesen Menschen und mache die gleiche Übung, nur da schaue ich, ob es sich sogar soweit zwischen uns auflöst, dass wir uns umarmen können.

Jede Verurteilung bringt nur mehr von dem, was für mich, sich in uns auflösen „muss“, damit wir in ein neues Miteinander übergehen.

Ich habe nicht den Anspruch, die Lösung für dich zu wissen oder zu kennen. Ich zeige dir einfach nur, wie ich versuche mit dem was von Außen in mein Feld kommt, so umzugehen, dass es aus meiner Sicht dem Frieden in mir und damit im Außten dienlich ist. Nimm dir von meinen Geschichten was dir gut tut und den Rest lasse bei mir.

 

NAMASTE

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