Entseelung

Mit jeder Kiste die sich füllt, wird mein Zuhause der letzten zwei Jahre entseelt. Im Außenbereich habe ich bereits alle Topfpflanzen zum Abtransport zusammen gestellt und es wirkt auf mich leer und unlebendig wenn ich über das Grundstück laufe. Mein Weggehen ist sichtbar. Das Haus fällt in den Dornröschenschlaf bis es von Nachmieter*innen wieder beseelt wird. Abschied bei jedem Handgriff. Ein Einsammeln meines Ausdrucks an diesem Ort.

Freitag geht es los. Schlüßelübergabe vor Ort im neuen Zuhause und damit auch die ersten Dinge, die von hier weggehen und am neuen Ort ankommen. Danke Lara, dass du am Freitag dir die Zeit nimmst und dein Büschen zur Verfügung stellst, dass wir schon einiges rüber/runter schaffen können.

Ehrlich, ich bin froh, wenn es Sonntagmittag ist und ich hier meinen Vermietern die Schlüßel abgebe.

Ich merke, dass für das was wir im Haus alles anbieten wollen, ich im Moment nur ganz am Rande den Kopf frei dafür habe. Erst einmal umziehen, Nest aufbauen und dann sehe ich weiter … Klar sind Visionen da. Viele. Unsortiert. Unfertig. Im Entstehen. Doch diese warten geduldig bis ich neu angekommen bin und mich in sie vertiefen und sie mit Renate und Horst entstehen lassen kann …

Was wird das Haus bieten.
(Die ersten Visionen)

Die Möglichkeit ein Zimmer zu mieten oder das ganze Haus. Die Möglichkeit für Seminarleiter*innen, intensive Kleingruppen-Seminare anzubieten. Eigene Seminare. Sich selbst zu versorgen oder nach Lust und Laune dich am Tag vorher zu entscheiden, dass du Morgen gerne ein Frühstück oder Abendessen hergerichtet bekommen möchtest.

Es wird eine „Speisekarte“ geben, auf der steht was dazu gebucht werden kann. Zum Beispiel:

Den Einkauf für dich erledigen, weil du gerade lieber die Zeit am Pool oder bei Spaziergängen verbringen möchtest, gerade nicht ins Gewühl möchtest.
Ausflüge ans Meer oder in die Berge, weil du keine Lust hast selbst zu fahren.
Massagen.
Kabbalistische Geburtsananlyse.
Ein Gespräch, das dich dabei Unterstützt, dich zu sortieren …

… und was uns sonst alles noch einfällt, aus dem du dir eine Auszeit zusammenstellst, in der du Auftanken, bei dir ankommen, dir selbst, deinen Gefühlen und Gedanken begegnen kannst oder einfach da bist, den Pool, die Sauna, den Garten, die Dachterrase, den Ausblick, Spaziergänge, Besuche am/im Meer und was dir noch so einfällt, genießt …

Hach, wie freue ich mich auf das Neue und darauf eine Oase des Miteinanders, des Friedens, der Lebendigkeit und Freude zu erschaffen.

 

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