Entrückt

Ich will das alles nicht!
 
Heute war ein seltsamer Tag. Ich stand auf und unter mir schwankte den ganzen Tag lang die Erde wie ein Schiff im hohen Wellengang. Ganz zu schweigen von meinem Magen, ein Stein der Übelkeit.
 
Ein Ausflug in die andere Realität. Ich vermute, dass wenn man es täglich sieht und tut … dann gewöhnt man sich halt daran. Wir saßen in einer Bar am Meer und über eine Stunde schaute ich die vorbei ziehenden Menschen an und das macht etwas mit mir. Irgendwie ist es wie wenn ein Teil in mir in eine Schockstarre verfällt. Es ist, wie in ein andere Bewusstseinebene einzutauchen, eine andere Realität:
 
Bikini und Maske im Gesicht.
 
Einige sind stylisch – wie ein neuer Modetrend nehmen die Masken besitzt vom Menschen. Mir scheint, die meisten hinterfragen dies gar nicht … mehr. So sie es je hinterfragt haben.
 
Tja, dann halt ohne die volle nonverbale Ebene, die immerhin 93% unserer Komminukation außmacht. Wir kommunizieren um ein vielfaches mehr durch unsere Mimik und Körperhaltung als durch unsere Laute … Und nun nuscheln alle in eine Maske rein, es ist stickig unter ihr – das nimmt die Lust am Plaudern, was zu Spaniens Mentalität gehört …
 
Wir trennen uns nochmals ein Stück weiter voneinander. Die Angst geht um … Die Angst vor dem Sterben, die Angst vor Straffen, die Angst vor dem finanziellen Ruin, ganz zu schweigen davon, dass aus meiner Überzeugung heraus, kein einziger von uns, also uns Menschen, auch nur den blaßesten Schimmer davon hat, was die Zukunft „bringt“ …
 
Ich für mich habe das Gefühl von einer mir immer fremder werdende Welt/Menschheit umgeben zu sein. Mein SEIN will Frieden und ja, auch das „weiß“ ich, Frieden beginnt in mir. Frieden schließen mit dem Wahnsinn der da abgeht … denn, „verstehen“, mit dem Herzverstand erfassen, was für eine blöde Scheiße aufgeführt wird, das schaffe ich nicht …
 
Okay, ich hatte vor zirka 2 Jahren, auf die Frage was ich den für eine Zukunft will, gesagt: „Ich will etwas erleben was ich mir nicht selbst ausdenken kann, weil 1. ich es nie erlebt und 2. ich somit keine Ahnung davon habe, was außerhalb meines Willens, es zu erfahren, zu erfühlen gibt. Tja, sei vorsichtig was du dir wünscht, es könnte in Erfüllung gehen. Aber ehrlich, meine Intention dabei war, irgendwas cooles, schönes zu Erleben … B-)
 
Komme ich mit der Situation klar?
 
Mal Ja. Mal Nein.
 
Je länger ich es betrachte, desto verwirrter fühle ich mich, im Versuch in diesem Wust an Informationen, die „Wahrheit“, zu sehen … und manchmal spüre ich, ich mag sie gar nicht sehen die „Wahrheit“ …
 
Dann fokussiere ich mich darauf, wieder in meine Mitte zu gelangen. Mich innerlich durch das was im Außen geschieht, nicht entzweien zu lassen. Und dies braucht nach einem Ausflug in die für mich andere „Realität“ jeweils etwas Zeit um wieder in mir in Frieden zu sein.
 
Die Welt draußen erscheint mir zur Zeit gerade eine, in der ich auf keinen Fall leben will – die ist mir echt zu durchgeknallt. Ich schau mir das Schauspiel an … ich mache mir meine Gedanken darüber … aber am Ende aller Gedankenkonstrukte … steh ich nur kopfschüttelnd da. Ich begreife nicht was da gespielt wird.
 
Ich empfinde es als totates Chaos. Irgendwie bricht alles mir/uns vertraute, mehr und mehr in sich zusammen. Wir haben de Fakto eine Situation, in der die Mehrzahl mehr Angst davor hat zu sterben als davor, für ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Wahrheit da zu stehen. Jobverlust bei nicht Regierungskormen Linie, Zwangstestungen? Zwangsimpfungen? Kinder in Quarantäne nehmen? Da passe ich mich dann doch lieber an – nicht das du nun denkst, dies sei mir fremd. Ich passe mich auch an. Will keinen Ärger mit Polizei/Behörden haben …
 
Der Aufbau sozialer Bindungen soll unterbunden werden. Und wenn wir soweit sind, dass jeder vor jedem Angst hat, weil sie/er ein „Spitzel“, ein Überträger einer tötlichen Krankheit sein könnte … oh je, in so einer Welt zu leben, darauf habe ich wahrlich keinen Bock. Dies fände ich, gelinde gesagt, echt eine verdammte Scheiße.
 
Mein innere Stimme sagt, der Frieden beginnt in mir.
 
Also in jedem von uns. Doch wie stellt man Frieden her, in einer Situation, die egal ob uns Regierungen zu Sklaven umfunktionieren oder ob uns ein Virus dahin raffenn will … Sind denn nicht beide Optionen, sorry, einfach total beschießen?
 
Die Lösung liegt im Geschehen. Zwei, die das Dritte gebären. Die Raupe die zum Schmetterling wird. Der Schmetterling, vielleicht unser tiefsten innersten Wissen, dass wir Schöpfer*innen sind. Wir kreieren diese Welt.
 
Ich stelle mir immer wieder die Frage, was würde geschehen, wenn es 1 Milliarde Menschen weltweit schafen, eine Vision des Friedens und damit natürlich, immer wieder Frieden mit sich und dem was im Außen sich zeigt, Frieden schließen? Wenn alles Energie ist, dann müßte sich etwas hin zum Frieden wandeln … Vielleicht. Doch wissen tue ich es nicht. Es ist eine Wunschvorstellung von mir.
 
Eine Vernetzung weltweit. Und davon gehe ich einfach aus oder anders, ich übe gerade, den Zustand, dass es so ist, dass da draußen weltweit unendlich viele Menschen leben, die sich ebenfalls nach Frieden sehnen und für sich verstanden haben, dass sie damit in sich selbst anfangen müssen, den Frieden im Choas zu finden oder viel mehr vielleicht, Frieden zu SEIN.
 
Wer weiß, Ankerpunkte vielleicht irgendwann? Ich habe keine Ahnung. Ich begegne immer mehr Menschen, die verstanden haben, dass jeder gut für sich selbst sorgen muss … in dem Maße, wie du/ich gut und liebevoll für sich selbst sorgt, braucht dies niemand anderes für dich zu tun … und erst da, beginnt für mich wahrhaftige Begegnung.
 
Meine Geschichte dazu
 
Die dunkle Seite „verschluckt“ schon seit längerer Zeit das Licht. ABER dann tauchte die Eso/Spiri Bewegung auf. Was auch immer man von ihr halten mag, die Anfänge waren wie sie waren … Es hat viele Menschen ein Stückweit für die Natur, für sich selbst, für die Selbstverantwortung, Selbstbestimmung und Selbstliebe begonnen zu geöffnet … Dafür geöffnet wieder zu erkennen, dass gut für uns gesorgt ist und zwar von Mutter Erde selbst. Aber allem Anschein nach, wollten „wir“ wohl doch lieber erfahren, wie es ist, getrennt zu sein. Zu vergessen, dass alles EINS ist. Wahrscheinlich wurde gewürfelt und der mit der höchsten Zahl durfte die neue Episode dieses Theaters entwerfen … Doch wir sind nicht das Theater. Wir sind unendlich frei und … na ja. Wie kreiert „man/Mensch“ eine bessere Welt? Eine Welt im Einklang mit Mensch, Tier und Natur …
 
Und dann denke ich mir, wie soll der Wandel in den Frieden je funktionieren? Alle Städte abreißen und sich in hübschaubaren Gruppen auf der ganzen Welt, kunterbunt, verteilen? Also, tja … in so Momenten habe ich wahrlich nicht viel Hoffnung auf eine Welt in der wir endlich beginnen zu erkennen, dass wir diesen Planeten fast zugrunde gerichtet haben und unsere einzige Aufgabe JETZT ist, unsere Zerstörung, unsere Trennung Teil des Ganzen zu sein, Welle um Welle in uns selbst zu verändern…
 
Ein neues System aufzubauen und da braucht es super geniale Spinner*innen, Visionär*innen, Philosoph*innen und Narren, die neue Idee nur noch auf der Basis der Nachhaltigkeit, Miteinader, Gerechtigkeit, Gleichstellung, etc., zu entwerfen. Wir müssen verstehen, dass wir nur gemeinsam endlich dafür sorgen müssen, dass jedes Land ihre Lebensmittel selbst anbauen kann, dass die Menschen in Frieden miteinander leben, in welchem neuen „System“ auch immer … du, ich, jeder muss diesen Frieden in sich und im Außen miterschaffen.
 
Der schöpferische Gedanken ist die Geburt des Neuen
 
Das Rad. Elektrizität. Informatik. Was der schöpfergeist Mensch schon alles erschaffen hat. Ich bin bald 60 und mein Kopf ist voller abeundeuterlichen Veränderungen, Bewusstwerdungen die damals in meiner Jungend begannen.
 
Zum Beispiel, als endlich über Gewalt und Missbrauch von Kindern gesprochen werden durfte. Du musst dir vorstellen, als ich mit 19 Jahren in Therapie ging, war das Thema sexueller Mißbrauch gerade erst am durchsickern um dann eine Phase zu haben, in der es dann plötzlich hieß: Therapeuten*innen würden ihren weiblichen Klientinnen einreren, dass sie vom Vater oder Onkel, sexuell Mißbraucht wurden. Über den Missbrauch von Jungen, das beginnt erst die letzten Jahren als wahres irdisches Geschehen wahrgenommen zu werden.
 
Und, wenn man genau hinschaut, hat sich daran gesetzlich noch nicht wirklich etwas verändert, es ist immer noch ein Täterschutz … Klar, man sieht das Opfer, aber eigentlich ist dieses nur lästig.
 
Ehrlich, es gibt so vieles was sich ändern müsste, damit es uns Menschen miteinander gut geht … und manchmal befürchte ich, dass ich vermutlich nur den Anfang davon erlebe. Okay, ich gebe mich auch damit zufrieden B-) Gestehe aber auch, ich würde wirklich sehr gerne erfahren, wie es ist, wie es sich anfühlt, in einem menschlichen Körper, die Erde als Paradies zu erleben …
 
DAS fände ich echt cool! 🙂
 
Na ja, so ungefähr erzähle ich mir die Geschichte dessen was da gerade inszeniert wird … B-)

 

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