Eine neue Welt

Der Evolutionsprozess in dem wir gerade sind aus meiner Sicht.

Schon als Kind und junge Frau träume ich davon, dass sich die Trennung aufhebt. Zum Beispiel die Trennung in Mann und Frau. Die Trennung von Arbeit und Freizeit. Die Trennung von Vorgesetzten und Untergebenen … Dass sich diese ganzen installierten Trennung die Menschgemacht sind, auflösen und die Menschheit dahin kommt, sich zu „sehen“, zu erkennen, zu fühlen und sich mit Demut zu begegnen im Wissen, dass jeder dazu dient, das Beste was jeder von uns hierher mitbrachte, zu aktiveren und zu vergrößern.

In meiner Wahrnehmung steckt die Menschheit genau in diesem Evolutionsprozess. Kein Matriarchat. Kein Patriarchat. Sondern etwas, was es vermutlich in der Menschheitsgeschichte noch nicht gab und was sich der größte Teil der Menschen NOCH gar nicht vorstellen kann und deshalb jene denen diese Vision eingegeben wird, nicht ernst nehmen oder gar dagegen gehen oder einfach nicht verstehen, da sie selbst noch so sehr mit dem irdischen, mit den alten Strukturen verhangen sind, dass sie einfach über solche „Kleinkinderträume einer heilen Welt“ lachen oder glauben, sie müssten einem auf den richtigen Weg bringen. Schmunzel

In meiner Kindheit wurde ich als Träumerin „abgestempelt“, die die irdische Realität nicht sehen will und meine Eltern gingen davon aus, dass aus mir nie was werden wir. Mein Vater meinte, dass es am Besten für mich sei, dass ich mit 20 Jahren heirate und Kinder bekomme, dann sei ich wenigsten versorgt und für den Lebensunterhalt der Familie könne ich ja Regale im Supermarkt auffüllen, zu mehr würde es wohl nie reichen.

Ach Papa, schade. Doch du wusstest es nicht besser und hast das Beste für mich gewollt, was du dir für deine träumende, wache Tochter vorstellen konntest.

Wenn du deine Flügel ausbreitest, wenn dein Herz dir deine Vision offenbart, wenn alles was du je erlebt hast, keine Dramen mehr auslösen, wenn es keine Rolle mehr spielt wie du als Kind behandelt wurdest, weil du einfach so sehr mit dir und der Unendlichkeit verbunden bist, dann weißt du, dass alles was je geschah, Geschenke waren um die zu werden, als die du gedacht bist:

Ein Licht in der Dunkelheit des schwindenden Partriarchats, der sich auflösenden hierarchischen Strukturen (eine Form der Trennung) um Augenhöhe zu erschaffen, der schwindenen Trennung von Mensch und „Gott“, der schwindenden Ängste, Vorurteile, Verurteilungen, Unterdrückung, Ausbeutung. (Auch wenn dies alles im Moment nicht danach aussieht. Doch jede Veränderung bringt es mit sich, dass das was gehen soll sich erst nochmals aufbäumt um sich klar und deutlich uns zu zeigen.)

Kein Zuckerschlecken aber eine Herzaufgabe, wo alles was wir Wesen des Lichts brauchen, zu uns kommt um unsere Aufgabe die wir uns als Vorreiter der neuen Zeit vorgeburtlich vorgenommen haben, zu schaffen auch wenn es sich auf der körperlichen/menschlichen Ebene manchmal alles andere als schön anfühlt. Doch genau dies ist ein weiteres Geschenk, eine Art Prüfung ob wir im Zweifel oder im Vertrauen in uns selbst, in unsere Aufgabe, sind.

Ich hätte schon als junge Frau mit solchen Texten raus in die Welt gehen können. Doch die Angst vor Ablehnung, davor als „dumm“, als Träumerin etc. abgestempelt zu werden, hielt ich damals nicht aus. Damals wollte ich hinein passen, dazu gehören, so irdisch sein wie die meisten Menschen die „Gott“ schon lange vergessen haben.

Bild: C.Michéle Pellegrini / 2009 – Dem Schmerz enthoben

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