Ein Kreis

Das Formlose hat – logischerweise – keine Form und doch ist es ein ewiger Kreislauf von Werden und Vergehen.

Viele reden von einer Bewusstseinserhöhung und ja, ich schließe dies nicht aus. „Wir“ sind da um diesen Übergang, mit unserer Liebe, etwas Ruckelfreier, hinter uns zu bringen ….

Ich bin dabei zu finden. Wer sucht der sucht … und das hört nie auf. Wenn ich denke, ich muss „es“ suchen, dann kann ich „es“ nicht finden. Erst der Moment wo ich für mich bewusst, im Zwischenraum entscheide, weiß, dass ich es finde … und der nächste Schritt dann, zu erfassen, dass nie etwas verloren ist … dass „es“ EWIG ist.

Ein Werden und Vergehen. Ein ewiger Kreislauf. Vom Kleinsten das sich fortsetzt, fortsetzt, fortsetzt … Unendlich. Das „Auge Gottes“. Wer schon einmal ein Bild davon gesehen hat, weiß was ich meine. Fühlst du diese Unendlichkeit in dir? Du, ich, wir, alles … nicht nur diese Erde, ist diese Unendlichkeit. Es gibt Momente das fühle ich sie und sie fühlt sich genau so an wie das Bild aussieht.

Im Universum, soweit wir es kennen, kreist alles und ist ein unaufhörliches Entstehen und Vergehen.

Dieses Rad des „Lebens“, dass bist du, dass bin ich, dass ist jeder und alles.

Brutal könnte ich nun sagen, es ist ein unentrinnbares Hamsterrad

Gut, dass es das Vergessen gibt

Abenteuerlustiger betrachtet, ist es eine geniale, niemals endende Reise.

Restlos alles was je geschah und geschehen (geschieht, da es keine Zeit gibt) wird in allen Universen, in der Unendlichkeit, erlebst du, erlebe ich … Bewusst gerade die irdische Dimension und doch sind wir alle mit allem verbunden. Und damit meine ich nicht nur mit Mensch, Tier und Erde. Mit allem was wir sind – Unendlichkeit. Ein Werden und Vergehen.

Der Odem … die die Uendlichlichkeit in „Schwingung“ hält.

 

Was hilft diese „Erkenntnis“ in der jetzigen Krise?

Die Frage ist, um was geht es dir/mir gerade?

Es kann für dich/mich eine Zeit der Rückbesinnung sein. Bedeutet, ich nehme mich noch mehr raus aus dem äußeren Kreis des Geschehens. Ich blende das Außen aus – so oft ich es kann.

Bewusstestes atmen. Februar 2018 erstellte ich ein Video: 5 Minuten für den Frieden. Jetzt noch aktueller den je. Es ist eine Herausforderung, für sich zu sein. Das Außen außen vor zu lassen. Der Verzicht auf ständig neue Infos zum Thema. Die Monotonie. Das sich nicht, wie vorher, ablenken können …

Bleib bei dir.

Was im Außen geschieht, kannst du nicht ändern.
Ändern aber kannst du deine Einstellung, deine Sicht, deine Gefühle auf das äußere Geschehen. Wenn du in Frieden mit dir, mit der Situatiuon kommst, strahlst du diesen Frieden ins Feld …

Versuche dir die Erdkugel vorzustellen. Du siehst sie aus dem All. Sie ist übersäht mit Lichter, die von Menschen ausgehen, die es schaffen mit sich und dem Außen in Frieden zu sein.

Ja, ich weiß um das Leid, was diese Krise auslöst. Verlust in einer vielfältigen Form. Jeder von uns verliert gerade etwas. Sein Hochmut? Seine „alles ist machbar“ Idee? Verliert die Maske des aufgesetzten Selbst hinter dem sich viel Wut, Trauer, Schuldgefühle, Minderwertigkeit, etc., verbirgt.

 

Fragen die jetzt aktuell sind

Jetzt ist die Frage, wie gehen wir mit unserem jeweiligen Verlust eines Menschen, der finanziellen Existenz oder dem Verlust von Identität, um?

Wie gehen wir mit dem was im Außen geschieht, mit dem Verlust unserer äußeren Freiheit, um?

Wie gehen wir mit Einschränkungen, Zwängen, der Ungewissheit wie lange die Krise noch anhält und was danach ist, um?

Jeder einzelne von uns hat, aus meiner Sicht, genug damit zu tun, bei sich, in sich zu Hause zu sein.

Michèle, Geschichtenerzählerin, Mittlerin zwischen den Welten

PS: Zu meinen Geschichten: Ich will dich von nichts überzeugen. Ich erzähle einfach nur von meinem Jetztbefinden und dem was ich spüre, was für mich gerade dran ist und mir denke, dass könnte vielleicht auch dir guttun

Nimm dir aus meinen Geschichten was dir gut tut und den Rest lassen bei mir.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code