Den Vater, den Mann ablehnen

Ich glaube ich lehne die Männlichkeit in mir ab … Zu viel schlimmes erlebt … in diesem Leben UNBERECHENBARKEIT. Von ganz liebevoll auf einmal gewaltvoll.

Botschaft

Misstrauen prägt ihre Beziehung zu den Männern. Wie sie selbst schreibt, empfindet sie Männer allgemein als Unberechenbar. Dieses Muster wurde in ihrer Kindheit in der Beziehung zu ihrem Vater gelegt und ist tief in ihr verankert. Doch trotz dieser Ablehnung des Männlichen, ist ihre männliche Energie sehr stark und sehr präsent im Ausdruck von Härte sich selbst gegenüber.

Diese (männliche) Stärke half ihr zu überleben und sich zu behaupten. Doch nun wird es Zeit dem weiblichen Aspekt mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Was hat dies mit ihrem Vater zu tun?

Sie und ihr Vater kennen sich schon, in verschiedenen Konstellationen, sehr lange. In der heutigen Konstellation ist er ihr Vater.

Wenn wir auf Erden erscheinen beginnen wir zu vergessen, wer wir sind und, dass wir uns kennen. Doch im Unterbewusstsein bleibt dies präsent. Das Leben als Paar, dass die beiden lebten und dabei auch anderen Menschen (Großmutter) Schaden zufügten, hängt noch in der Beziehung in Form von unbewusster Schuldzuweisungen von beiden Seiten. Aber auch die Verbindung als Paar, ist noch präsent. Was die heutige Vater-Tochter Beziehung erschwert.

Immer spielte die Vergangenheit in ihrer Jetztbeziehung als Vater und Tochter mit hinein. Keiner von beiden nahm dies wahr.

Wir haben in dieser Vater-Tochter Beziehung die Schulgefühle aber auch die einstige Paarbeziehung die beide immer wieder voneinander trennte und als Unberechenbarkeit, oder wie I. es beschreibt, von ganz liebevoll in gewaltvoll umkippte.

Was kann I. für sich tun?


Es ist dran, dass sie das größere Geflecht und die Verstrickungen erkennt um sich selbst und ihrem Vater verzeihen zu können.

Liebe Seele, sei dir bewusst, dass das was geschah eine Abmachung zwischen euch beiden ist. Ihr seit nochmals hierher gekommen um die Wunde zu heilen und zwar genau JETZT wo es ganz und gar darum geht, die Verbindung von weiblich/männlich wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dafür haben viele Seelen einen sehr herausforderndern und schmerzlichen Weg gewählt, um diese Aussöhnung vollbringen zu können.

Vor 26.000 Jahren begann eine neue Ära, ein neues Spiel, was das SEIN erfahren wollte. Die suksesive Unterdrückung des weiblichen Aspekt. Das männliche wollte erfahren, wie es sich anfühlt zu Herrschen, größer zu sein als die „Unendlichkeit“, Macht zu haben und zu erfahren was geschieht, wenn vergessen wird wer wir sind.

Diese Ära löst sich schon seit einigen Jahren mehr und mehr auf um für das Miteinander von Mann, Frau und Quelle zu erleben. Das ist was das SEIN nun erfahren will.

So sind nun alle Seelen, ob in einem weiblichen oder einem männlichen Gewand dazu aufgerufen, zu Vergeben.

Wie kann Vergebung geschehen. Ich habe für mich erfahren, dass ich dies nicht wirklich aktiv machen kann – sondern es geschieht, wenn es dran ist.

Ja, so ist es. Doch erinnere dich daran, was „du“ getan hast, damit die Gnade der Vergebung in dir geschieht.

Akzeptieren was ist/war?

Ja. Viele sagen euch, ihr sollt die Vergangenheit und eure Erwartungen und die Gedanken, wie es doch hätte sein sollen, los lassen.

Und genau darum geht es. Was einst geschah kann nicht ungeschehen gemacht werden. Was jede Seele jedoch für sich tun kann ist, darauf zu achten was sie in sich füttert/fokusiert. Ist es das Selbstmitleid, einen „unberachenbaren“ Vater gehabt zu haben oder ist es die Akzeptanz, dass es ist wie es ist/war?

Das Begreifen, dass jeder Mensch in jedem Moment nicht anders kann als so wie es sich ausdrückt, wie es geschieht – außer ein Mensch beginnt aus der Trennung zu erwachen. Dann verändert diese Seele den Lauf des Geschehens. Tritt hinaus aus Schmerz, Leid, Schuldzuweisung und Ablehnung seiner selbst und der Anderen.

Wir reden hier auf Erden von Traumatas die aufgearbeitet werden müssen. Ist das so?

In einem gewissen Sinne ja. Doch was ihr Fleichgeworden meist tut, ist keine Aufarbeitung sondern ein festhalten an der Wunde. Um die Wunde zu heilen ist es notwendig, das Geschehen unbewertet, ohne Schuldzuweisung zu akzeptieren und zu verstehen, dass ihr einen freien Willen habt, durch den ihr JETZT einen neuen Weg, frei von der Urwunde die durch das Patriarchat entstand, weiter zu gehen.

Die nächsten Jahre werden davon geprägt sein, dass viele Seelen, ob in einem weiblichen oder männlichen Gewand, die Wunde die noch im Feld präsent und sehr stark ist, zu heilen, damit eine neue Erfahrung, ihr nennt es eine neue Welt, entstehen kann.

Jede Frau und jeder Mann, wird nun aufgerufen, die Vergangenheit ruhen zu lassen und das Neue zu fokussieren.

Und was ist das Neue?

Die Stärkung der Liebe, des Lichtes. Die Auflösung der dunklen Aspekte, die das SEIN erfahren wollte.

Das klingt ja alles schon und gut. Nur, was kann die einzelne Seele dies vollbringen? Gibt es ein Ritual oder sonst etwas was den einzelnen Menschen dabei unterstützt die Wunde zu heilen?

Meditation. Zeit der Stille. Sitzen am fließenden Wasser und verstehen, dass alles nur eine kurze Erscheinung ist die weiter zieht. Nichts im Hologramm ist ewig. Es gibt einen wundervollen Satz unter euch Menschen:

Sei selbst die Veränderung die du im Außen sehen willst.
Dies ist der Ruf der aktiviert wird.

In was für einer Welt willst du leben?

Fokussiere dies immer wieder und werde zu dem, was du im Außen sehen möchtest.

Das ist eine große und herausfordernde Aufgabe, da die Trennung von der Quelle gut gelungen ist und nun das SEIN diese Erfahrung der Trennung wieder aufheben will um sich neu als Liebe/Licht zu erfahren.

In was für einer Welt will ich leben?
Wie will ich mich fühlen?
Wie will ich meine zwichenmenschlichen Verbindungen leben?

Es geht auch darum zu verstehen, dass das was andere tun, NIE persönlich gegen dich sind. Wenn du dies verstanden hast, dann kannst du mit dem was andere tun, dir vermeintlich angetan haben oder noch antun, in Frieden leben. Du siehst dann, den Schmerz den die anderen Seelen sich selbst antun und kannst im Mitgefühl sein.

Namaste.

 

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