Das Auge Gottes

 

Andrè ist/war seit gestern gerade zu Besuch. „Vitamin D, tanken“, war einer unserer Austauschfaden und so fletzten wir heute Mittag für 20 Minuten, nackt wie Gott uns schuf, auf den Liegestühlen. Schön war es. Der Sommer im Frühling, der ein Herbst ist, ist zurück. Warm wie im Sommer. Die Natur erwacht wie im Frühling. Der Hebst zeigt sich zwischendurch und vor allem Nachts, mit Regen, Wolken, Nebel und kühler Luft …

Vor mich hin dösend formte sich vor meinem geistigen Auge ein Bild. Es sah natürlich viel perfekter aus, als das was ich dann aufs Papier übertrug. Aber egal. Mir gefällt es. Mir gefällt die Geschichte die das Bild mir erzählte …

Ich lade dich ein, erst einfach nur das Bild einen Weile zu betrachten, bevor du weiter liest.

Was löst es in dir aus? Was denkst es? Was erzählt es dir?

Vielleicht magst du mit mir/uns teilen und es unten in die Kommentarfunktion schreiben. 🙂

Nichts? Auch in Ordnung, dann ließ einfach weiter 😉

       

Das Auge Gottes. Die Unendlichkeit. Das Sein. Oder wie du es auch immer benennen magst.

Pupille und Iris. Unser zweidimensionales Erleben. Für die meisten Menschen, so ist meine Wahrnehmung. Was, wenn es überhaupt etwas gibt/ist, es eine Trinität oder noch viel mehr ist/gibt?

Selbst erlebe ich hauptsächlich die Dualität. Doch erfasse ich seit ich mich zurück erinnern kann,  manchmal die Trinität. Wobei ich nicht weiß, ob da dann Schluss ist … B-)

Die Frage ist, wie groß ist die Pupille (die Linse, das Schwarze) und wie klein die Iris ist?

Meine Wahrnehmung: Die Pupille ist riesig und die Iris klein. Ich meine damit, die meisten Menschen erleben das Leben in der Pupille. Im schwarzen Loch. In dem was Menschen irgendwann als „Hölle“ begannen zu benennen … Die Trennung. Iris. Pupille. ES. Voneinander getrennt.

Die Pupille, ein Tunnel der Dunkelheit. Mühsal. Sorgen. Stress. Druck. Gier. Wollen. Müssen. Brauchen. Dazu gehören. Anpassen. Funktionieren. Ein Kampf ums Überleben. Ein Kampf darum geliebt zu werden, gesehen, respektiert, wertgeschätzt und so weiter, zu werden … Jedoch spätestens dann, wenn dieser Körper, wenn die Materie weg fällt, bin ich in der Unendlichkeit … Im einem der drei Aspekte die mein SEIN als Mensch und Geist ist …

Wie man den Tunnel, die Pupille, verlassen kann?

 

 

Gar nicht. Sie ist Teil der Trinität.

Lange habe ich mein Leben vorwiegend im Tunnel verbracht. Oder anders, ich konnte das Geschehen in der Iris und darüber hinaus, zum Teil kaum Wahrnehmen, zum Teil lehnte ich es ab, zum Teil machte es mir Angst …

„Ich bin traurig“
„Es nimmt auch gerade Trauer wahr …“ oder einfacher: „Ein Teil in mir ist traurig“. Damit lasse ich den „Durchgang“ offen und kann gleichzeitig mit der Traurigkeit, auch den Freudigen, Leichten Aspekt wahrnehmen/zulassen … Komme in Frieden mit dem was gerade „schreckliches“ passiert …

Sicher nicht immer sofort. Jede Situation will gefühlt werden. Trauer, der Verlust von etwas Geliebtem oder Sicherheit-Gebenden, verschwindet nicht sofort. Jedoch darf auch in schmerzlichen, ärgerlichen, usw. Moment, das Gute, Leichte fühlen. Frieden in dir Fühlen. Frieden mit dem was ist wie es ist.

Dieses Fühlen des inneren Frieden, der Unendlichkeit, des Lichts oder wie du es für dich nennen magst, ist die Quelle der Erlösung. Ist die Aufhebung der Trennung. Ist die Quelle des Heil-SEIN, der Unschuld …

Es ist ein Üben. Üben, in Frieden mit dem was ist zu sein …

So, und nun, wenn du magst, schaue dir nochmals in Ruhe das Bild an 🙂

Was löst es in dir aus? Was denkst es? Was erzählt es dir?

Viel Spaß dabei/damit <3

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