COUSCOUSSALAT

… es steht da und schneidet Gurken, Paprika, Zwiebeln, etc., klein. Es schaut zu. Alles „durchsichtig“. Energie in Bewegung. Ausdruck.

… und dann frage „ich mich“, wieso ich mich immer wieder in diesen Schein verstricke. Ihn ernst nehme. Wieso ich dem Mindfuck so eine Macht über „mich“ gebe?

Ich denke/fühle mich in die Opferrolle oder nehmen wir mal etwas gerade sehr akuelles, den Fanatismus, ein. Dieses, ich habe die Wahrheit. Ich weiß, dass es so ist. Ich sehe es richtig.

Wenn ich mich in diese „Rolle“ einfühle, dann fühlt es sich für mich eng, kalt, grusselig und dunkel an. Gefangene/r des Mindfuck.

Vielleicht bin ich „Lulalalu“ – manchmal. Doch ohne die „Erfahrung“ eines anderen „Zustands?“ fühlt sich dieses „Meinschsein“ klein, kantig, traurif, freudlos, an … Bettler in dunkler nebliger Nacht. So habe ich mich lange gefühlt. Doch ich wollte da raus. Es war … havy.

Es hat lange gedauert bis ich/es zum Frieden bereit war. Frieden in mir mit allem was war und Frieden jeden Tag neu, mit meinem Hadern, meiner Angst, meiner Kraftlosigkeit … oder was sich da auch immer gerade ausdrückt …

Kann ich Frieden mit dem äußeren, zerstörendem Geschehen schließen? Ja, ich bin damit in Frieden. Empfinde jedoch eine tiefe Trauer. Manchmal auch Schmerz, wenn ich mich zu sehr mit einem Feld der „Zerstörung“, der „Dunkelheit“ verbinde … Doch auch hier, ich „darf“ mich nicht zu sehr mit dieser Trauer, diesem Feld verstricken … denn dann werde ich „leiden“ und Teil des Leids sein …

Oder so … oder auch ganz anders.

Bilder: Sonnenuntergang, gestern 30.10.2019

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