Corona infiziert

Ja, mein innerer Test ist eindeutig positiv, ich bin Corona infiziert – Energetisch gemeint im Sinne von, was macht Corona? Ich sehe keine tötliche Gefahr aber natürlich macht es trotzdem mit wohl fast jedem Menschen etwas …

Dieses Virus ist echt gefährlich, es holt mich von mir weg, es zieht meine Aufmerksamkeit von meinem persönlichen Weg ab. Und „zwingt“ mich den Fokus nach Außen zu richten was dann in mir Ängste, Befürchtungen, Trauer, Fassungslosigkeit, manchmal Wut und Verzweiflung auslöst.

Mir gelang es während der hinter mir liegenden Covid-Inszenierung, diese „Verstrickunsrolle“ etwas abzuschwächen. Nicht lange und nicht oft. Mein ganz egoistischer, persönlicher Weg, meine kleine Realität mit Umzug, Zusammenzug mit einer Frau die ich kaum kenne, wieder in der Abgeschiedenheit leben und doch nicht mehr allein … Ich weiß und spüre zum Glück hin und wieder, meist Abends wenn wir gemütlich unter dem Sternenhimmel sitzen, dass wir eine ähnliche Vision in uns tragen und ich weiß, es wird ein spannender, abenteuerlicher Weg von neuen Erfahrungen in neuer Konstellation, auf einer neuen Bühne … Auf der es durchaus auch Schatten gibt. Meine Schatten. Ja, tiefsitzende diffuse Ängste vor anderen Menschen. Ich liebe Menschen aber ein Teil in mir, das kleine Kind hat kein Vertrauen in andere Menschen. Es ist aus der Quelle der Liebe heraus gefallen.

Klar, Innere-Kind Arbeit. Rauf und runter habe ich die ganzen Tools angewant aber ehrlich, wirklich verändert hat sich daran nicht viel – außer, dass ich nur noch kurze Zeit in den dunklen Kerker der viellicht 2 oder 3jährigen hinein stolpere. Dann nehme ich sie wahr, umarme sie, tröste sie. Ich habe Mitgefühl für sie. Was ich nicht weiß, ob der Verstand solche Erinnerungen wirklich vollkommen löschen/eliminieren kann? Keine Ahnung. Meine Erfahrung ist es nicht und doch ist alles anders als in meinem Leben vor der Nahtoderfahrung. Ich leide nicht mehr. Ich bin nicht mehr dieses kleine Mädchen. Ich kann in der Geschichte bleiben, dieses kleine Mädchen auch noch zu sein … oder aber ich kann ein paar mal tief und langsam ein- und ausatmen und mir bewusst werden wo ich JETZT gerade bin, was JETZT gerade geschieht? Nichts, außer das ich vor dem Computer sitze, tippe, den Grasschneider von Antonio höre, das abgeschnittene Gras rieche, im Augenwinkel Sidis Schwanz wedeln sehen, da sie vermutlich von Jennifer gestreichelt wird, was ich aber von meinem Platz aus nicht sehen kann … Und wenn ich mich umschaue, dann bin ich HIER und nicht mehr „Dort“. Das ist vorbei.

Okay, ja klar hat es mich zu dem Ausdruck werden lassen, den ich nun bin. Etwas choatisch, oft zu viele Bilder/Gedanken im Kopf, Ansätze zur Schwarzmalerin – also jemand die/der sich schwer tut daran zu glauben, dass sich hier auf Erden je etwas anderes als das Reiben zwischen Licht und Schatten, ereignet. Und dieser erlernte Wesenszug darf sich noch viel mehr auflösen.

Jetzt bin ich vom Weg abgekommen. Und das ist das C-Virus. Es fällt mir unendlich schwer mir zu sagen, lass es doch einfach draußen vor der Tür. Dir geht es doch gut. Du hast alles was du brauchst. Bist nicht mitten in diesem Hexenkessel. Du musst doch damit gar nichts zu tun haben. Sorge gut für dich und nähre deine innere Vision eines Hauses der Begegnung auf Augenhöhe. Wirklich es zu schaffen, miteinander zu leben, sich zu unterstützen, sich Raum zu geben, jedem seinen individuellen Weg machen lassen, daran teilzuhaben … Für mich ist der Grundgedanke der mich schon seit meiner frühen Jugend „verfolgt“, warum ich „ausprobieren/lernen“ will wirklich mit unterschiedlichen Menschen einen Weg zu gehen: Wie kann es auf der Erde Frieden geben, wenn dies in der kleinsten Zelle, Paare, Freunde, Familie eigentlich bei nur sehr wenigen eine reine Quelle der Freude ist …

Und ja klar, also eh, nichts im Leben ist nur eine reine Quelle der Freude! Stimmts?

Zumindest sind in mir solche Sätze abgespeichert und diese, wenn sie unbewusst agieren, mich von meiner positiven Schöpferkraft, zurückhalten. Ja, im Moment fällt es mir wirklich schwer, mir die Welt in Frieden vorzustellen, geschweige dann zu fühlen, wie sich das anfühlt. Aber vielleicht ist mein Bild auch einfach zu groß, kommt jetzt gerade durch.

Immer wieder, schon seit wir dich begleiten, seit du hier auf der Erde dich manifestiert hast, willst du immer ganz auf die oberste Spitze und hältst dich dadurch ständig unter Druck, zu glauben du müsstest diese Vision unbedingt hinkriegen. Ja, du trägst die Erinnerung ans Paradies in dir und ja, wir wissen, dass du dich ziemlich schwer tust, als Mensch. Dass du viel zu viel des Schmerzes und des Leidens mitfühlst.

„Aber ich kann mich doch nicht einfach abschotten. Ich habe da „draußen“ ein Kind und es gibt doch so viele tolle, wundervolle Menschen … ich möchte nicht, dass sie leiden und ja, ich mag selbst auch nicht mehr leiden … merke ich gerade wieder einmal. Ja, ich weiß, dann muss ich eben entscheiden, mich über das Mitleiden/Mitfühlen zu „definieren“ los zu lassen und … tja, was will ich dann sein? Welche „Rolle“ will ich spielen? Ja, ich will irgendwie eine Energie in mir aufbauen können, die „irgendwie“ einfach diesen Übergang, diesen Poolsprung für uns alle leichter, warum eigentlich nicht, leicht macht?

Was würde geschehen, wenn es wahr ist, dass wir einen Dimensionswechsel erleben. Wenn wir, um ins „Paradies“ zu kommen, nicht erst unseren Körper verlassen müssen, sondern wenn der Dimensionwechsel so oder so, egal wie lange „wir“ noch C-Inszenieren, unsere Entwicklung so oder so dahin fließt, dass uns allen bewusst wird, dass wir doch statt Krieg, Frieden erreichen/erschaffen können …

Wie würden wir dann miteinder leben?
Wie würde die Erde aussehen?
Wir würden Zeugen und Mitwirkende ihrer Heilung werden …

Na ja, man darf ja mal so vor sich hin phantasieren – wenn die Nerven angesichts der Demo am 29.8.2020 in Berlin, blank liegen. Ja, ich werde auch dieses mal den ganzen Tag vor dem Livestream verbringen – unterbrochen vom Hundespaziergang. Ich bete, dass die Liebe, die Sehnsucht nach Frieden, siegt.

Dafür sitze ich dann den ganzen Tag da und fühle/erlebe zutiefst mit.

Ich DANKE jedem Menschen der dort mit offenem Herzen auch für mich steht.

Krieg, Tumulte, Polizeistaat … das will NIEMAND – von uns und ja, wir sind viele und ja, es schließen sich auch Menschen an, deren „Gedankengut“ wir nicht teilen. Wir sind und können nicht alle vor Ort sein, untertützen und beschützen euch aber Energetisch.

Atme. Atme. Atme bei jedem unangenehmen Gefühl, atme einige Mal tief ein und aus. Nimm das Gefühl, die Emotion oder/und die „Glaubenssätze“ in dir war. Über dich, über andere, über die Situation. Nimm wahr was es mit dir macht. Schließe vielleicht für drei Sekunden die Augen und und fokosiere dich dann auf deine Mitte. Werde dir bewusst, du stehst als Licht da.

Wenn dies in vielen Städten immer mehr Menschen machen, zusammen kommen, an Demos gehen mit der Absicht, ein Licht in einem Lichtermeer zu sein. Ja, es mag kitschig, esoquatschig, spiriverpeilt klingen, aber ich kann mir vorstellen, dass diese Absicht und die Ausrichtung sinnifikant etwas verändert …

Ja klar, es muss auch auf der irdischen Ebene viel getan werden. Wir wollen das alte System nicht mehr. Okay, bin ich dabei. Aber ehrlich, ich fände es gut, wenn jeder Mensch sich klar wird, in was für einer Welt wir alle miteinander leben wollen und dann gehts an die Umsetzung … da hilft da stehen und Licht sein, nicht mehr ganz so viel, da muss dieses Licht auch etwas umsetzen, Baumeister*in der neuen Bühne sein …

 

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