Casa fuente de vida

Lebensquelle, das war der Name der, noch bevor wir die Zusage für das Haus hatten, vorbei geflogen kam und sich an den Tisch unserer nächtlichen untersternenhimmel Gespräche dazu setzte.

Zurück zur Quelle deines ungetrennten Seins – dieser Wunsch nach Echtheit und Freiheit von erlernten Glaubenskonstrukte uns zu befreien, ist was Jennifer und mich verbindet. Was wir beide auch durchaus positiv als „Schulung“ der Selbstreflexion die zwischen uns geschieht, begrüßen und mit Dankbarkeit und Freude annehmen. Habe zwar Jennifer jetzt gar noch nicht gefragt, ob sie dies auch so empfindet B-), ist halt meine Wahrnehmung von ihr/uns B-)

Was schwebt uns vor?


Immer wieder einmal ein bis vier Menschen (in zwei Gästezimmern), die einfach für die Zeit die sie bleiben wollen, Teil der Lebensquelle – Casa fuente de vida, sind.

Ich kann mir vieles Vorstellen. Zum Beispiel, Menschen die Andalusien erfahren wollen um für sich hinzuspüren, wie und wohin das Leben sie wirklich führen will. Menschen die zwei, drei oder auch länger gemeinsam miteinander ein Haus, Gedanken und Empfindungen, neue Vision miteinander teilen. Sich gegenseitig dabei untestützen, im Jetzt zu bleiben, das Herz und die Gedanken auf das gerichtet halten, was ich mir für diese Welt, für die Menschheit, die Tiere und die Natur wünsche: Menschen die zutiefst erkennen, dass wir mit allem was uns ungibt EINS sind. Nichts voneinander getrenntes.

Schauen wir uns an, wie wir mit unserer Bühne (Mutter Erde) umgehen, spiegelt das unser „Fokus“. Ein Fokus von dem ich glaube, dass ihn die allerwenigsten Menschen wirklich haben wollen. Ein Fokus auf Zerstörung, Ausbeutung, Unterdrückung, Macht- und Geldgier – eine über Leichen gehen. Ich spüre, diese Transformation, dieses Sehen, dass das was wir da miteinander gespielt, erschaffen haben – kein gutes Ende für uns haben kann. Wir haben das Gleichgewicht zerstört, uns alles genommen ohne Rücksicht auf Verluste.

Die Frage die ich mir oft stelle ist, will die Menschheit überhaupt ins Paradies (zurück)?

Ich meine eh, alles immer harmonisch. Total harmonisch. Wirklich Total. Spür dahin. Wie fühlt es sich an mit nichts zu hadern, vor nichts Angst zu haben, von niemandem gezwungen werden, eine bestimmte Ausdrucksform, eine aneinander angepasste Form, sein zu müssen … Mit niemandem ärgerlich sein. Keine Wertungen in dir. Kein Gut/Böse. Jeder bei sich, gut für sich sorgend, sich selbst sehen um sehend für die Liebe zu werden. Fühle hin, nur Frieden. Einklang. Gemeinsamer Fokus auf Frieden und Vertrauen … Lauter glückliche Menschen um dich. Blühende Natur die uns alle nährt, um die sich all jene „Gartenseelen“, liebevoll kümmern, so wie Eltern sich liebevoll um ihren Nachwuchs kümmern, wo es vielleicht sogar keine Tiere mehr gibt, die in der Nahrungskette anderer stehen … Auch das ist ja nur etwas was der Geist, der wir sind, erschaffen hat. Gott erschuff die Welt durch „sich/uns“ – aber eigentlich macht niemand irgendetwas. Aber das ist eine andere Geschichte.

Frieden. Fülle. Vertrauen. Liebe.

Ein homogenes sich selbst liebendes „Gebilde“. All deine Sorgen sind weg. Es gibt sie nicht mehr. Um was solltest du dich sorgen? Mutter Natur nährt, kleidet und heilt dich, sollte du mal einen Unfall haben oder krank werden. Mutter Natur und deine Verständnis, dass ALLES Eins ist und somit ALLES da ist um das Leben zu genießen.

Wo bleibt dann aber das karmische Rad. Auch das ist ewig. Aus meinem Verständnis, wird es nie FRIDEN geben und es findet NIE ein Krieg statt. Es ist alles gleichzeitig. Das Erdenparadies ist eine ebenso reale Dimension wie das was wir hier gerade erleben. Tja, irgendwie bin ich wohl in den falschen Film geraten 😉

Was wäre mein Leben ohne allem dem was ich im Kontrast von Licht und Schatten, erlebte?

Ein Paradies wie ich es oben schildere, ich weiß nicht ob ich da leben möchte … irgendwie erscheint mir dies doch etwas sehr langweilig und monoton, so ganz ohne kleine Dramen.

Ist das das Ego, welches nicht sterben will? Welches sterben würde, wenn ich der Friede bin – was auch immer gerade im Außen geschieht. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ich nicht Fühle was an Gefühlen und Emotionen im Feld sind. Es bedeutet auch nicht, dass ich blind bin. Was ich sehe gefällt mir nicht und ja, es tut mir im Herzen weh. Ich wäre manchmal wirklich gerne ein Engel, der „dir“ die Hand reicht und dich aus deinem inneren Krieg (Angst) heraus zu ziehen vermag. Nur für fünf Minuten. Fünf Minuten in denen nichts negatives in dir passiert. Kein negativer Gedanke, keine Ängste, keine Wut, keine Ohnmacht, keine Verzweiflung … Nichts. Nada davon. Sondern ein Eintauchen in ein Paradies wie du es gerne erleben möchtest …

Meine persönliche Erfahrung die ich im Moment bei dieser Umprogrammierung erlebe ist, dass es mir wirklich nicht leicht fällt, mir eine Erde in totaler Liebe und Harmonie mit allem was ist, lebt B-) Yep, ich befürchte, dass ich dies als stinkelangweilig empfinden würde und meine Entscheidung dann bereue … lach …

Wieviel Frieden will ich wirklich?
Und wie kann Frieden als Erfüllung erlebt werden?

Ich spüre, ich „muss“ das Programm, dass totaler Frieden, dass das Paradies langweilig sein könnte löschen und die Leerstelle mit dem Füllen, wie sich für mich Frieden als totale Erfüllung anfühlt …

Das sind so innere Prozesse die in mir abgehen. Keine Ahnung ob dies „normal“ ist. Es ist mein inneres Geschehen wenn ich einfach da sitze und in mich und das Kollektiv hinein fühle und es dabei getippt wird.

Okay, ich glaube für heute reicht es. Ich mach mich jetzt daran, das negative Bild des Paradies, mit dem Bild des erfüllten Friedens zu übermalen. Denn was weiß ich schon wie totaler Frieden sich anfühlt … ist vermutlich so cool, dass mir einfach die Fantasie fehlt, dies zu glauben/fühlen …

Aber was noch nicht ist, wird geschehen. Weil es „meine“ Absicht ist, Frieden wirklich zu erfahren. Also auch Frieden mit der Zerstörung unserer Lebensgrundlage.

Tja, einige Prophezeiten ja, dass die Menschheit aussterben wird. Also der „Weltuntergang“, wobei die Erde dabei nicht unter geht, nur unser Spiel verschwindet von ihr. Sterben werden wir alle. Und wenn wir weiter daran vorbei schauen wollen, wie wir unsere Lebensbühne, Mutter Erde zerstört haben … dann wird es vermutlich irgendwann in 1000 Jahren vielleicht oder früher oder später, erst mal einen totan Planeten geben …

Im Endeffekt ist es egal was geschieht … aber, mein Fleischlichsein empfindet dies etwas anders – den wer will schon sterben? Natürlich will ich in der Illlusion leben, dass wir das Ruder noch herum reißen können, zur Vernunft kommen und uns ans aufräumen machen, ans Heilen unserer Wunden die wir uns gegenseitig, Tieren und der Natur, zugefügt haben …

Mist schon wieder viel zu lang geworden. Ich muss mich wohl noch viel stärker mit der Absicht verbinden, KURZGESCHICHTEN zu schreiben, weil sie dann auch eher gelesen werden, weil ich mir sage, vielleicht habe ich ja was „wichtiges“ zu sagen, vielleicht ist „Heilbotschafterin zwischen den Welten“ mir nicht wegen Nichts zugeflogen …

Vielleicht.

Vielleicht oder Sowohl/als auch?

Schluß für heute. Ich lege mich jetzt zur Siesta hin und verdauer dies mal und beruhige die Seite in mir, die gerade sagt: Du spinnst, sowas chaotisches solltest du nicht veröffentlichen … Tja, so viele unbewusste Programme die mich (uns) vom Paradies trennen … :-*

 

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