Brunhilde

14.44 Uhr, ein paar Schäfchenwolken bei 22 Grad …

Brunhilde

Heute sind wir zusammen nach Sedella hinunter gelaufen und sie kam aus dem Genießen des Blumenmeeres nicht mehr heraus … und, ich habe eine „Seelenverwandte“ was die Mohnblumen betrifft. Noch ein Mensch, der wie ich, in diese zarte, wilde und knallrote Blume vernarrt ist …

Getrennt liefen wir dann wieder hinauf. Sie ließ sich Zeit. Machte Fotos und genoss jeden Schritt ihres Weges. Und ich, ich begann zu kochen. Einfach schön einen anderen Menschen zu verwöhnen.

„Was würdest du nun gerade machen, wenn Brunhilde nicht hier wäre? …“

Ich musste lachen als ich realisierte, dass ich keine Ahnung habe. Meine Tage sind immer voll von kleinen Ereignissen, von Dingen die ich gerade erledigen möchte oder die gerade dran sind, getan zu werden … Erfüllt vom Sein im Moment.

„Ich wünsche mir zum Frühstück, Jogurt mit Früchten und ein paar gehackte Walnüsse oben drauf ..“ Gerne. Ich genieße es aufzustehen, meinen ersten Kaffee zu trinken und dann die Früchte klein zu schneiden. Gemeinsam zu Frühstücken. Ja, ich genieße das Zusammensein genau so wie ich mein Alleinsein genieße … De facto: Ich genieße inzwischen, dass was ist.

Wie unsinnig die Frage, was wäre wenn … dann ist. JETZT ist JETZT.

Jetzt schneide ich Zwiebeln, Karotten, Knoblauch …

Und alles andere ist … „Mindfuck“ … Ablenkung von dem was gerade ist und in einer Phantasiewelt verweilen, die gar nicht statt findet … B-)

 

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