Bodenhaftung?

Im Bezug meines irdisches SEIN als Heilbotschafterin, als Kanal stellte Johannes mir die Frage, ob nicht die Gefahr bestünde, dass ich wenig Bodenhaftung dadurch habe …
 
Danke für diese Frage ❤
 

Bodenhaftung, was bedeutet dies für mich?

Okay, ich spüre und weiß, dass ich im Vergleich mit Anderen, habe ich wenige Bodenhafftung …
Oder ich könnte erzählen, durch ein frühkindliches Trauma bei dem ich das erste Mal meinen Körper verließ, bin ich vielleicht, nie wieder ganz zurück gekommen …
 
Oder was auch immer. Ich kann tausendundeine Geschichte erzählen, warum „ich“ (so) bin, wie ich es halt für mich erlebe, interpretiere, erfahre, ausdrücke, wahrnehme …
 
Es stimmt natürlich, dass das Erleben im Zustand als Kanal eine vollkommen andere Erfahrung ist, als das körperliche oder fleischliche Gefühl zu SEIN. In einer Session, als Kanal nehme ich mich nicht mehr wahr. Ich „sehe“ zwar, dass ich tippe oder rede, doch hat was ich durchgebe, nichts mit mir zu tun und erstaunlicherweise, und dass kenne ich schon seit meiner Jugend, wenn dieses „Boschaften weiter geben“ geschieht, habe ich selbst keine bewusste Erinnerung daran was ich schrieb oder gesagt habe … es ist eben nicht mein Film. Ich steige kurz in deinen Film oder ein anderes Bild, ich blättere in deinem Lebensbuch und lese dir die Stelle die JETZT gerade wichtig für dich ist, vor … So ähnlich stelle ich mir selbst mein Kanalzustand vor.
 

Erschöpft dich das nicht, nimmt dir dies nicht Energie?, war seine nächste Frage.

Ja und Nein. Ich kann nur eine gewisse Zeit in diesem energitischen, in diesem Zustand der Auflösung der Materie sein – dann bekomme zum Beispiel Durst, muss Pippi oder es holt mich etwas anderes in die verdichtete Energie (Materie) zurück. Ein Anteil ist, dass ich während und danach in einem allumfassenden Flow bin. Körperlich, so meine Erfahrung, kann dieser Wechsel manchmal „ermüdend“ sein oder es braucht eine Phase, in der ich mich an die dichte Energie erst wieder gewöhnen muss. Was mir aber inzwischen relativ schnell gelingt, da ich irgendwann akzeptiert habe, dass so lange ich diese „fleischliche“ Erfahrung cool finde und erfahren will, geht dies nur durch die Illusion einer Verdichtung der Energie die „ich“ bin.
 
Es gab eine längere Phase, wo dieser Wechsel ins Fleischliche, in die die Verdichtung mit Schmerz und Trauer und Widerstand verbunden war. Ich wollte „dort“, ich wollte Energie bleiben … Bis ich eine Erfahrung mit Salva machte. Salva kann bewirken, dass sich die Verdichtung auflöst. Der Nahtoderfahrung die ich 2016 machte, sehr ähnlich mit dem Zusatz oder Unterschied, dass der erste Impuls der nach Salva ausgelöst wurde, war: Ich will wieder mich als verdichtete Energie wahrnehmen!!! Und dies extrem intensiv. Bei der Nahtoderfahrung war der erste Gedanke, das erste Gefühl TIEF UMFASSENDE DANKBARKEIT, dass meine damals 16jährige Tochter, beim Heimkommen aus der Schule, nicht mit dieser leeren Hülle konfrontiert wird, dass ihr diese Erfahrung ihre Mutter Tod aufzufinden, erspart geblieben ist …
 
Und ja, es gibt in mir eine tiefe Sehnsucht, leichter, durchlässiger zu sein. Es fühlt sich für mich hart, kantig, spitz an, wenn ich mich zu sehr, in die Spiele der Getrenntheit verliere, wenn ich mich zu sehr verdichte …
 
Ich habe lange, sehr lange gebraucht um mich mit diesem nicht ganz irdisch zu sein, selbst zu akzeptieren. Diese „Anderssein“ wurde in meiner Kindheit vermutet, könne darin liegen, dass ich eine „geistige“ Behinderung habe … hahahaha … Ja, heute kann ich darüber lachen, so wie ich über das meiste lachen oder zumindest schmunzeln kann, was (ich) erlebt wurde …

Nach der Nahtoderfahrung

Die Nahtoderfahrung hat mir gezeigt, dass alles was (ich) erlebt habe, ob hässlich oder schön, schmerzlich oder liebevoll, schockierend, erweiternd, einengend oder was auch immer, weg schmilzt und ein Zustand erlebt wird, wo ALLES, wirklich restlos ALLES bedeutungslos ist … Wo das „Ich-Bewusstsein“ sich auflöst, wo alles gleich – gültig und gleichzeitig eben bedeutungslos ist. Keine Rolle spielt. Einfach weg schmilzt wie Schnee an der Frühlingssonne. Jedes, ich bin … Therapeutin, Mutter, Frau, Michèle, Geliebte, verletztese Kind und und und und … löst sich auf, wird bedeutungslos.
 
Und dann … keine Ahnung. Frieden? SEIN? Ich kann es nicht beschreiben und ahne, dass es nur ein Zwischenzustand ist, quasi das Sterben aus der irdischen Erfahrung, gefolgt von der Geburt in eine neue Erfahrung … bei mir, nochmals in die irdische Erfahrung, ohne neuen Körper aber mit einer „neuen Seele“, oder neuem Seelenanteil. Vielleicht ein Austausch der Seele? Der Seelananteil in dem die Emotionen des Erlebten abgespeichert waren, ist weg und da es keine Lücke gibt, vermute ich, dass sich der gesunde Seelenanteil ausgedehnt hat oder eben, noch ein bischen „Seelenstoff“ in mir eingeträufelt wurde …

Eine 5jährige Reise

 Ich habe nun mehr als 5 Jahre gebraucht, um mich an mein neues SEIN zu gewöhnen. Immer mal wieder erlebte ich diese Ungetrennheit und stärkere Transzendenz … wie im Moment wieder ohne zu wissen, ob oder wann oder ob überhaupt ich wieder mich als Verdichterer und somit als „abgeschnittener“ vom allumfassenden SEIN erfahre …
Was ich zur Zeit spüre ist, dass mein Wirken als Kanal, als Heilbotschafterin zwischen den Welten mich dabei untestützt, dies Gabe, Veranlagung zu stärken.
 
Für eine Botschaft deiner Seele die durch „mich“ kommt, nehme ich einen Wertschätzungsausgleich von Euro 44.-
Da der Dezember jedoch in unserer irdischen Welt ein Monat der Liebe und damit des sich verschenken sein sollte, biete ich 5 Menschen, eine Heilbotschaft auf Spendenbasis an. Du gibst den Werschätzungsausgleich, der sich für dich stimmig anfühlt.
 
Für die Buchung deiner Heilbotschaft auf Spendenbasis schreibe mir bitte eine E-Mail.
 
 
PS: Ein für mich nachfühlbarer Bericht über diese Möglichkeit, des Seelenaustausches im eigenen Körper:

Danke Johannes Süß für das Weiterleiten an mich 🙂 Das Wirken von Johannes.

 

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