Bei mir bleiben

In dem ganzen Chaos welches sich durch Corona ausgelöst wird, ist meine 1. Priorität, gut bei mir zu bleiben. Und dies hat nichts mit Egoismus zu tun sondern ganz im Gegenteil, wenn es mir schlecht geht, hilft das niemandem – ich füttere damit lediglich das Feld, sei es mit Angst, mit Zorn, mit Hass, mit Herzbruch, mit Trauer oder was auch immer die Situation gerade in mir oder dir auslöst.
 
An diesen Emotionen ist nichts falsch. Gar nichts. Sie sind da und auch wenn du weißt, dass sie dem höchsten Wohle für alle/s nicht dienen, so versuche bitte nicht, sie einfach weg haben zu wollen, zu verdrängen oder über sie drüber zu gehen. Damit sind sie nämlich nicht weg sondern lediglich im Untergrund aus dem sie weiter wirken und sich unter anderem gar durch körperliche Symptome bemerkbar machen werden.
 
Hört man sich Daniela Ganser Vortrag, Corona und die Angst, an wird klar wie wichtig es ist, dass jeder Mensch sich seinen Ängsten stellt. Diese bewusst wahrnimmt und einen Weg findet, mit ihnen so umzugehen, dass diese nicht zur Waffe gegen andere Menschen wird – was aber verbal in den social median gerade teilweise massiv geschieht und uns aufeinander los gehen lässt, da es in den drei Hauptängsten die zur Zeit die Menschheit im Griff hat um Leben oder Tod geht … und zeigt, wie sehr der Mensch noch immer Angst vor dem Tod, den körperlichen aber auch dem Tod von Gewohnten und Vertrauten hat … Ganser: „Stellen wir uns einmal vor, dass drei Männer, es können natürlich auch drei Frauen sein, sitzen an einem Tisch und reden über die Corona Situation, sie werden sich nicht verstehen … weil keiner die Angst des Anderen bereit ist zu verstehen …“
 
Die Angst vor einer tötlichen Infektion
Die Angst vor einer Diktatur
Die Angst vor dem finanziellen Ruin
 
Und alle behinhalten den Tod, den körperliche, den Geistigen (Gedankenkonstrukte wie es zu sein hat, wie sich doch alle zu verhalten haben, wie alle zu denken haben, was falsch und was richtig ist) oder den eines Lebens in dem man sich und oft auch, seine Familie und Kinder ernähren kann.
Die Ängste der anderen ins lächerliche zu ziehen, sie zu negieren, zu versuchen mit welcher Art von Fakten auch immer, ihnen beweisen zu wollen, dass sie auf dem Holzweg sind, fruchtet definitiv nicht.
 
Wichtig ist jetzt, so sehe ich das Geschehen, sich seiner Ängste und Gedanken bewusst zu werden.
 
Welche Angst ist in dem Geschehen in mir?
Wie fühlt sie sich an?
Was macht sie mit mir?
 
Bleib bei dir. Sprich von dem was in dir geschieht, dann beginnen wir auch, die Ängste unserer Mitmenschen zu verstehen und kommen so aus dem Kampf gegeneinander, aus dem Recht haben wollen, aus der Verurteilung, ihn belehren, überzeugen zu wollen …
Fühle hin was die Maßnahmen, das Verhalten Anderer mit dir machen, wovor du Angst hast.
 
Ja, ich habe Angst vor einer tötlichen Infektion.
Ja, ich habe Angst vor einer Diktatur.
Ja, ich habe Angst vor meinem finanziellen Ruin.
Ja, ich habe Angst vor den Konsequezen, wenn ich mit der Maße nicht konform gehe.
Ja, ich habe Angst davor, von anderen Menschen für meine Sichtweise angegriffen zu werden.
 
Wo fühlst du im Körper deine spezifische Angst?
Was macht es körperlich mit dir?
Wie agierst und reagierst du aus deiner Angst heraus?
Ändert was du tust, etwas an der Situation?
 
Diese Trennung die gerade unter Freunden und fremden Menschen geschieht ist Ausdruck der Trennung in uns selbst, zu uns selbst. Statt die eigenen Ängste zu spüren, zu ihnen zu stehen, sie anzusprechen, wird angegriffen, beschimpft und belehrt … Ändert dies etwas an der radikalen Veränderung die durch Corona im Gange ist?
Nimm deine eigene Ängste wahr und nutze deine Gedankenkraft dafür, zu überlegen und hinzuspüren, in was für einer Gesellschaft, in welcher Art von Miteinader, in was für einer Welt, du leben willst.
 
Michèle, Heilbotschafterin zwischen den Welten
 
Kontaktiere mich via E-Mail (cpellegrini@gmx.de), wenn du bei dir bleiben willst, wenn du erforschen willst, was Corona mit dir macht, was diese Situation auslöst und finde durch meine intuitive Begleitung deine heilenden Antworten in dir, die dich in dieser Zeit stärken.
 
Bild: Morgenkaffee auf der Terrasse. Für diesen morgentlichen Moment ist etwas wofür ich täglich aufs Neue DANKBAR bin. ❤

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