Begegne einem Wildschwein

9.50 Uhr, 14 Grad. Bewölkt, regnerisch ….

Komme gerade von meinem Morgenspaziergang zurück … Zum Glück war Pepino, der Hund von Lara und Juan dabei …

Ich sah die Spuren schon auf dem Weg, die aufgewühlte Erde. Überlegte noch, ob ich Steine aufsammeln und in die Tasche nehmen soll … Stellte mir zum ersten Mal die Frage, wie man reagiert, wenn einem ein Wildschwein entgegen rast … Ich spürte an Sidi, dass etwas „im Busch“ ist … Lief aber trotzdem weiter in der Annahme, dass sie weg sind …

Auf einmal rast ein Wildschwein aus dem Gebüsch. Pepino bellend dazwischen. Sidi hinter Pepino her mit aufgestellten Fell … „Schrei. Schrei so laut du kannst.“ Irre wie man sich selbst zuhört und zuschaut. Ich schrie aus Leibeskräften. Nein, nicht aus Angst. Dazu blieb keine Zeit und Kapazität. Angst lähmt. Ich rief nach Sidi und rannte los, im Wissen, dass Pepino uns schützt … rutschte aus … wollte mich an einem Busch halten … der leider, leider, leider Stacheln hatte … Aber gut. Sieht nicht so schlimm aus …

Ich wusste gar nicht WIE GROß ein Wildschwein von Angesicht zu Angesicht ist … Mir ging in diesen 2-3 Sekunden oder mehr oder weniger, so viel durch den Kopf. Zum Beispiel: Du musst dich unbedingt informieren, wie man Wildschweine verjagt … Es ist ein Wandergebiet also müssen die Einheimischen wissen, was man bei der Begegnung mit diesem Koloss macht … Es ist ihr Gebiet … Ich bin eingedrungen …

Auf dem Rückweg fand ich diesen Herzstein … 🙂

Nein, ich hatte auch danach keine Angst. Ich betrete ihr Gebiet und ich bin es, die sich ihnen anpassen muss …

Es war eine faszinierende Begegnung …
… die ich aber nicht täglich möchte … kicher …

Nun, bis meine ersten Gäste kommen, bin ich Informiert <3

Ich bin glücklich, der Natur so nah zu sein. DANKE, dass ich hierher geführt wurde.

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