Aussteigen aus der Opferrolle

… und Einsteigen in dein Heilsein.

„Ich vermisse Liebe, Zuneigung, Geborgenheit, Aufmerksamkeit, Umarmen … eben alles, was meine Mutter mir nicht geben konnte …“

Was du vermisst, lerne es zu geben.

„Und wie?“

Für manche Menschen WAR die Kindheit düster, kalt und lieblos. Jede Seele findet eine Strategie um damit umzugehen und zu überleben. Meine WAR es, mich als Opfer zu fühlen: Ich bin dumm … ich bin nicht gut genug … niemand hat mich lieb … und so weiter. Daraus folgte eine Anpassung und eine Fokussierung nach Außen im Versuch meiner Mutter all das zu geben, was sie einst als Kind vermisste … Funktioniert hat dies nicht und älter geworden, fragte ich mich, warum meine Mutter nicht wahrnimmt, dass ich alles versuche, dass sie glücklich ist?

Dann, mit 36 Jahren kam mein geliebter Engel, meine wundervolle Tochter zu mir und brachte mir das Geschenk der Heilung meiner Kindheitstrauma.

Mir war schon als 5jährige klar, was ich, wenn ich einmal groß bin, meinen Kindern geben will – nämlich all das was ich bei meiner Eltern vermisste – Geborgenheit, Wahrgenommen werden, mein Kind in seiner Welt sehen und ernst nehmen, Gespräche, Zuhören, Spielen, Lachen, Zuneigung, Kuscheln, Trösten, verstehen was in meinem Kind vorgeht, achtsam und liebevoll begleiten, Geduld und Zeit für mein Kind haben …

Und genau dies geschah. Was ich damals noch nicht wusste ist, dass diese Entscheidung zur Heilung meiner Kindheitswunden wurde: Was du vermisst, lerne es zu geben. Diesen Satz hatte viele Jahre vor der Ankunft meiner Tochter in irgend einem „spirituellen/therapeutischen“ Buch gelesen und setzte es dann später bei meiner Tochter und immer mehr und mehr, bei anderen mir nahe stehenden Menschen, von denen ich bisher all dies was ich einst als Kind selbst nicht bekommen habe, um … Schmunzel, natürlich ging es auch mal in die Hosen und ich ließ andere weit über meine Grenzen gehen, gab „alles“ und irgendwie, war es noch lange so, dass die Menschen um mich herum es ebenso wenig nehmen konnten, wie einst meine Mutter – so fühlte ich mich immer wieder als Opfer anderer, als Opfer des Außen.

Doch meine Entscheidung war längst gefallen. Ohne es zu wissen habe ich mich schon früh dafür entschieden, dass ich eines Tages auf der Sonnenseite der Lebensstraße stehen werde …

Aber, wie macht „man“ das?

Ich habe für mich meine Heilungszauberformel, dass Wunder der Heilung meiner Kindheitswunden gefunden – weil ich das wollte. Es war mein Ziel, tief aus meinem Herzen, meiner Seele heraus.

Als meine Tochter dann geboren wurde, wurde natürlich auch ich mit mütterlicher Ungeduld, Überforderung, Änsten was falsch zu machen hin und wieder konfrontiert, doch „seltsamerweise“ wurde diese Schattenaspekte nicht zu einem Drama gegen mich selbst, wie es sonst im zwischenmenschlichen Bereich geschah. Ich sah jeweils meine Mutter und ihr leben und sah sie zum ersten mal, verstand warum sie keine Bindung zu uns Kinder aufbauen konnte und damit all das was ein Kind zu seinem gesunden Wachstum braucht, nicht geben konnte. Das spornte mich an, noch achtsamer auf meine integrierten und übernommen Schatten zu schauen und meiner Tochter all das zu geben, was ich einst vermisste.

Das klingt jetzt vielleicht wie eine Kopfsache. War es aber nicht. Es war mein tiefster Seelenwunsch, dass mein Kind in Liebe, Geborgenheit, Sicherheit, Freiheit, Angenommen, Gesehen zu werden, aufzuwachsen. Das war und ist bis heute, meine Herzintention.

Ich habe mich oft gefragt, warum ich meine Tochter meisten, mein geliebter Engel, nenne. Heute ist es mir klar, und ja ich weite diese Erkenntnis auf alle Kinder aus: Kinder sind Engel. Sie kommen zu uns um uns von alten schwierigen/schmerzhaften Themen zu heilen – wenn wir es erkennen und zulassen können.

Meine Reise der Heilung ging weiter und ich erkannte mehr und mehr, dass auch ein/e Freund*in, Partner*in und alle Menschen die in unser leben tretten, Engel der Heilung meiner Wunden sind und so ging es in den nächsten Prozess, MIR all das zu geben, was ich einst vermisste und in diesem Prozess bin ich auf einer „höheren Ebene“ in unserer 4er Wohngemeinschaft …

Ich glaube, dass dies nie aufhört. Es werden, so lange ich lebe Dinge im Außen geschehen, die ein „Problem“ für mich mit sich bringen – doch der wesentliche Unterschied ist heute, dass ich nicht mehr das Außen verändern will sondern mein Fokus bei mir ist und ich genau hinschaue.

Ich fühle mich abgelehnt?
Wo lehne ich mich selbst ab?

Dies als kleines Beispiel, wie ich heute mit „Problemen“ umgehe. In einem Video von Tepperwein wurde mir klar, dass jedes Problem ein Geschenk ist.

Tepperwein, Die Lösung aller Probelme

„Gestatten Sie Ihrer Aufmerksamkeit nie mehr länger als 1 bis 2 Sekunden bei etwas zu bleiben was nicht sein soll und richten Sie sie dann sofort auf das was sein soll.“

Gerne begleite ich dich über Skype oder E-Mail durch diesen Prozess aus der Wunde in dein Heilsein.

Michèle, Heilbotschaften zwischen den Welten

 

 

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